Mein erster Gedanke, als ich das mit der tollen Idee des ACTIVE GUEST MANAGEMENT von 500 EUR Eintrittsgeld für drei Tage las: Da werden die zu Inspirationszwecken zur Bread & Butter entsandten Mitarbeiter der Vertikalen aber bitterlich weinen ….
Für diesen durch die Bread & Butter inkriminierten und irgendwie suspekten Personenkreis heißt es: „Kein Zutritt. Und weiter im Text: „Diese Regelung gilt weiterhin für den folgenden Personenkreis: Inhaber und Mitarbeiter von sog. vertikalen Unternehmen, z.B. H&M, Inditex, Primark, Uniqlo, Esprit, New Yorker u. ä. Hier besteht sicherlich nicht die Absicht von den Ausstellern Kollektionen zu kaufen. Deshalb ist dieser Personenkreis für alle Beteiligten der BREAD & BUTTER irrelevant und auf der Veranstaltung nicht erwünscht. BREAD & BUTTER bittet bei allem Respekt die Regeln zu befolgen. Bei Zuwiderhandlungen wird von dem Hausrecht Gebrauch gemacht.“
Auch betroffen von der „Maßnahme“: „Modebegeisterte Endverbraucher, Da es sich um eine Fachmesse handelt, erhalten Endverbraucher keinen Zutritt zu der Veranstaltung.“
Daisydora

Bilder: weinviertel.net
Es ist nicht der erste Ausflug in die Welt der Laden- und Standortgestaltung, den der Berliner Designer unternimmt. Aber mit Sicherheit der bisher ungewöhnlichste: Michael Michalsky gestaltet die Vinothek der Südlichen Weinstraße.
„Die Südliche Weinstraße, eine der innovativsten Weinbau-Regionen Deutschlands, hat den international bekannten Designer mit der Gestaltung ihrer neuen Vinothek beauftragt. Die Vinothek wird im April 2014 anlässlich der Landesgartenschau in Landau eröffnet. Erstmals wird es einen Ort geben, an dem die Spitzenweine der Region permanent präsentiert, verkostet und auch gekauft werden können.“
Weinbusiness ist heute auch Eventbusiness. Die Zeiten, in denen urige Kellergassen und Hügellandschaften mit romantischen Heurigen- oder Weinhauerhäuschen das Bild Deutscher Vorzeige-Weinregionen prägten, dürften vorbei sein …. Kurz gesagt: Die Verantwortlichen der Weinbauregion Südliche Weinstraße (Pfalz) gönnen sich das Vergnügen der Synergieeffekte eines Designers mit zugkräftigem und somit PR-trächtigem Namen.

Xaver, das EM Orakel Bild: br
Die Kirschblüte ist nun auch in den kältesten Teilen der Republik Vergangenheit. Aber das Motto ist ja ohnehin nur ein Aufhänger für die Inhalte, die wir von den Kollegen erbeten und bekommen haben.
Ihr kennt das ja schon von Teil I: Wie sehen Deutsche Modeblogs und die Modeblogger-Szene in fünf Jahren aus? …. so lautete die Frage. Den ersten Schwung der Ideen dazu hatten wir euch unlängst vorgestellt. Nun kommt der zweite Teil und dann werden wir sehen, wie hoch der Glaskugel- und Orakel-Faktor der Kollegen ist. Und von Horst bekommt ihr ja auch noch was zu lesen.

Das Fundstück, von dem hier die Rede ist, hat Tillmann Prüfer zuerst (wieder)entdeckt und in seiner Stilkolumne in der ZEIT, Frottee, Eine Stilkritik, vorgestellt. Kurz: Es gibt sie wieder – Polos aus Frottee!
Weil bei mir die Erinnerung an dieses Material gemischte Gefühle hervorruft, was auch an diesen Spielshorts liegen kann, in die man als Kind schon mal reingesteckt werden konnte, frage ich Euch, ob die Zeit reif ist für Frottee.
Wer von Euch liebt diese weichen Polos und wenn wir schon dabei sind, wie viele von damals oder ist noch gar nicht so lange her, habt ihr im Schrank? Und in welchen Farben funktionieren die Dinger am besten?


Man soll ja keine Vorbehalte gegenüber jedweden Vertretern anderer Stil-Philosophien haben …… also werdet ihr hier auch nicht lesen, wer vor meinem geistigen Augen zu aller erst in diesen bunten und sehr, sehr teuren Lederjacken und -hosen steckte; von deren Schnitten und erstklassiger Verarbeitung, darauf lege ich wert, ich restlos begeistert bin.
Da ist ja echt was dran an so einer Gelben oder wahlweise auch Pfirsichfarbenen Bikerjacke von Balmain. Und wer sowohl mit einem Paar sagenhaft schönen Beinen und dem nötigen Kleingeld gesegnet ist, dem empfehle ich auch den Kauf dieser Rockstar-Bikerhosen in Kanariengelb, damit wird es sicher nie langweilig.

Duke Ellington Big Band, München 1963; Bild: Hans Bernhard (Schnobby); CC-Lizenz
Wenn Harald Schmidt endlich auf Johann Sebastian Bach trifft und Mozart mit Dolly Parton flirtet … dann könnte das ein Livemitschnitt des Festes sein, das die Musiker auf meiner dritten und letzten Gästeliste feiern.
Warum sollte es Wolfgang Amadeus nicht gegönnt sein, wenige Momente über Anna Netrebko zu staunen. Sollten Johny Cash und Joacquin Phoenix nicht das Vergnügen haben, die Country Hymne „Walk The Line“ gemeinsam zu singen – unplugged.
Nun gut, von meinen Fantasiegästen auf Liste drei sind so viele schon lange nicht mehr unter uns, dass es dann auch keine Rolle spielt, ob David Bowie oder Tom Waits das Musikgenie Wagner auch zu politischen Fragen bemühen würden ….
Hätte es diese Gästeliste je bis in einen realen Abend geschafft, so würde ich persönlich dafür gesorgt haben, dass es eine rauschende Nacht der Musik wird, über alle Genregrenzen hinweg.
Modeblogger Hanami – Wie sehen Deutsche Modeblogs und die Modeblogger-Szene in fünf Jahren aus?
Posted on 19. Mai 2013
Wer von euch kennt den Kirschblüten-Reflex? Natürlich keiner, diese medizinisch harmlose „Reaktion“ oder „Befindlichkeit“ habe ich mir eben erst ausgedacht, um das zu bezeichnen, was mich Frühjahrs zum Zeitpunkt der Kirschblüte befällt: Wissenschaftliche Neugier!
Weil ich aber nun mal nicht das richtige Studium gewählt habe, muss ich diesen Drang in so einer Art unwissenschaftlicher Forensik und Motivforschung ausleben. Dagegen gibt es nämlich leider noch nichts …
Wer möchte nicht in die nähere oder fernere Zukunft schauen können? Ich auf jeden Fall. Fünf Jahre reichen mir für das Modeblog-Futurama aus, zu dem ich keine Fantasien habe und daher auch nichts an Prophezeiungen abzuhandeln habe. Also frage ich Blogger und Bloggerinnen und bin sehr gespannt darauf, was da kommt.
… findet schon ganz bald mitten in Bayern statt, ist aber (zu meinem Glück) keine in Trachten.
Ihr wisst es ja, im Mai steigt das Romantik-Barometer – es wird geheiratet was Standesämter, Kirchen, Schlösser, Historische Villen, Gutshöfe, Sterne-Restaurants, Clubhäuser und andere Event-Locations hergeben und nun wird es Zeit, nachzusehen, was der Kleiderschrank Passendes dafür hergibt, wenn man nur eingeladen ist.
Meiner, das weiß ich ohne nachzusehen, ist da schon rein farblich am Ende mit seinem Latein, noch bevor ich die Türen zur Seite schiebe. Das überforderte selbst meine modische Unbekümmertheit, zu so einem Anlass in meinen Standardfarben Tintenblau, Mitternachtsblau, Preußischblau, Blaugrau, Schwarz, übermütigem Petrol oder „fröhlichem“ Zinnoberrot anzutanzen.

Emma Peel; Bild: © ITV/ABC/Thames
Diana Rigg von Kopf bis Fuß in einem knallengen Ledersuit … Uma Thurman als hoch gewachsene Augenweide.
Immer, wenn ich enges Schwarzes Leder für Frauen sehe, habe ich diese Frauen in ihren TV- und Filmkostümen vor meinem geistigen Auge. Ich mag den Stil. Nicht an jeder Frau, das versteht sich bei den Anforderungen, die an Proportionen, Beine und Po gestellt werden. Aber ganz so eng sollte man das mit der passenden Figur auch nicht sehen. Wichtiger sind Haltung und Selbstbewusstsein. Man kann sich damit ja nirgends als unscheinbares Mäuschen durchmogeln.
In den USA darf Spielzeug nicht als Zugabe zu Süßkram oder anderem Essen abgegeben werden. Das kennt man von McDonalds und auch vom Überraschungsei, das dort eben nicht zu haben ist.
Und ganz sicher finden sich jede Menge Horrorgeschichten darüber, wie verzweifelte Eltern und Nannies bei Kinderärzten und in Notaufnahmen Stoßgebete zum Himmel aussenden, während die Docs die lieben Kleinen – wenn es gut läuft – wieder so weit bringen, ohne Fremdkörper in der Luftröhre atmen zu können. Das macht also schon Sinn und wurde ja auch bei uns diverse Male diskutiert.
Dass aber Dodge Balls, Überraschungseier und selbst das Märchenbuch Rotkäppchen (hat Wein im Korb) in den Schulen verboten sind, während Waffen weiterhin zum Selbstverständnis zu vieler Amerikaner des „A free man in a free country ….“ zählen, ist geradezu skurril.
Auf diesen Umstand weist nun die zur Zeit in den USA laufende Kampagne MOMS DEMAND ACTION for gun sense in america, hin. Die Aktivistinnen der Moms Demand Action wollen mit den haarsträubenden Gefahren-Vergleichen in der Kampagne erreichen, das Bewusstsein der Amerikaner dafür zu schaffen, beziehungsweise zu erweitern, Waffen, die in Jedermanns Hände (auch in die von Kindern und Jugendlichen) geraten können, als das anzusehen, was sie sind: Eine stete Gefahr für Menschen!
Dass wahrscheinlich auch Barack Obama leider nicht erreichen wird, dass hier landesweit neue Gesetze greifen, steht schon fest. Aber jede Verbesserung durch Einschränkungen, rettet hier wieder ein paar Leben. Und ich hoffe sehr, dass auch durch das Engagement Prominenter wie zum Beispiel dem Jim Carrey’s, sich immer mehr Amerikaner auch dann sicher fühlen, wenn sie keine Knarre in der Hinterhand haben.
Lippenbekenntnisse wie hier in dem Video machen niemand lebendig und verschieben die Lösung eines enormen Sicherheitsproblem nur immer weiter ins Nirwana.
Guckt mal, lauter mächtigste Männer der Welt …
How many more rounds, Part II
Dazu Moms Demand Action: „ … highlights the fruitless conversation our nation has had for decades about the need to establish new and stronger gun laws, despite the shooting tragedies our nation endures more and more frequently. In fact, not a single stronger federal gun law has been passed since the Columbine tragedy more than a decade ago. The video ends with the message, “How many more rounds are we going to let this go on for?”
Was sagt ihr zu der Kampagne, liebe LeserInnen? Kann man damit „A free man in a free country …“ hinter dem Ofen hervorlocken? Und wie schon gesagt, Vorsicht Überraschungsei!
