Mich erinnern obige Schuhe frappant an einen Weihnachtsbaumständer – dies vorweg. Und sonst? Sonst sind sie – ääähm – nicht ganz mein Geschmack, aber vielleicht liege ich ja, wie so oft, einfach falsch. Also schicke ich auch den Rest von Gallianos Schuhkollektion für Spring-Summer 2014 ins Rennen. Achtung – festhalten!
Horst
Nachdem ich sogar an meinem Geburtstag arbeiten muss, ist dieser Wochenrückblick als eine Art Wunschliste zu verstehen – wer also noch kein Geschenk für mich hat, welches er an die im Impressum hinterlegte Adresse schicken darf, bekommt hier ein paar Ideen geliefert. Ich wünsche mir …
1) … den Mantel von Pringle.
2) … die DVD „Frühstück bei Tiffany„.
3) … Schmuck von Cartier.
4) … einen Sheriffstern von Chanel.
5) … eine Jacke von Moncler.
Vielen Dank 😉
Aufmerksame Horstson Leser werden es wissen: mindestens 2 Autoren von uns sammeln Broschen – bevorzugt von Chanel, aber auch von Yves Saint Laurent, Sonia Rykiel, Carven, Lagerfeld und und und hat sich im Laufe der Jahre so allerlei angesammelt, womit sich Cardigans, Smokings, Jeansjacken & Co. aufpimpen lassen. Nur von Louis Vuitton haben wir nichts in unseren Sammlungen – bis jetzt. Gestern habe ich im Showroom des französischen Labels (Bericht folgt) diese 3 Prachtstücke entdeckt: ein Brezel, ein Herz und ein Verkehrsschild sind in der aktuellen Herren-Kollektion (und mir bisher völlig entgangen) und hoffentlich bald an meiner Jeansjacke …
Ich bin sehr auf eure Meinung gespannt!
In knapp 40 afrikanischen Staaten steht Homosexualität unter Strafe, in Ländern wie Nigeria & Mauretanien droht die Todesstrafe und ganz aktuell hat das oberste Verfassungsgericht in Indien ein Urteil aufgehoben, nachdem es in Indien erlaubt ist, mit seinem Partner des gleichen Geschlechts Sex zu haben. < In Russland, das hat sich hoffentlich nicht nur bis zu Herrn Gauck rumgesprochen, ist Homosexualität zwar nicht offiziell verboten, durch die kruden Gesetze, die die Duma durchgesetzt haben, wird Homosexuellen auch dort das Leben nicht leicht gemacht. In Deutschland sieht der Umgang mit Homosexualität zwar auf den ersten Blick viel toleranter aus, doch es ist trügerisch und nicht ohne Grund ist "Schwule Sau" eine der gebräuchlichsten Schimpfwörter nicht nur auf den Schulhöfen von "problematischen" Schulen und der Kraftausdruck "No Homo" wird viellerorts als total normal empfunden. Es sieht also im Jahre 2013 nach Christi zappenduster mit der gesellschaftlichen Toleranz von "Andersartigkeit" aus. Um so mehr freut mich eine Aktion, die die GQ gestern Abend ins Leben rief: Das Männermagazin ließ heterosexuelle Stars sich küssen und versteht es als Zeichen gegen Intoleranz. Mitgemacht haben Herbert Grönemeyer, August Diehl, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, Kostja Ullmann, Ken Duken, Moses Pelham und Thomas D sowie die Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann und fotografiert wurden die Stars von Felix Krüger. Ich zolle diese Aktion meinen Respekt und hoffe, dass die GQ in möglichst viele Hände gerät und zum Nachdenken und Nachmachen anregt.
Designermode mit Ablaufdatum … oder Schwuppsdiwupps, das war Marant pour H&M
Posted on 10. Dezember 2013Manche Verbindungen halten länger, andere wiederum scheinen das Verfallsdatum von verderblicher Ware zu haben, wären also besser im Kühlregal aufgehoben gewesen. Seit Donnerstag, 5. Dezember 2013, gibt es Marant pour H&M in den Läden von H&M nicht mehr. Auch online ist diese „Exklusivabteilung“ dicht. Aber nicht etwa, weil die Teile der heißen Kooperation nach drei Wochen (Verkaufsstart am 14. November 2013) schon ausverkauft gewesen wären, sondern vermutlich aus strategischen Gründen. ‚Vermutlich‘ nenne ich das nur, da wir keine Lust drauf haben, einen der gefühlt dreiundzwanzig Top-Lawyers der Schweden näher kennenzulernen, aber es mutet schon seltsam an, dass sich just nach 3 Wochen Abverkauf sämtliche Restbestände, von denen es zumindest Online noch einiges gab, scheinbar in Luft aufgelöst haben …
Unser heutiger Lesetipp ist sehr exklusiv: man kann nämlich nicht einfach an den nächsten Kiosk gehen, um sich das Magazin zu kaufen, welches sich auf sagenhaften 6 Seiten der Macht aus der ersten Reihe widmet. Man muss sich, um diesen Artikel zu lesen, einen Lufthansa-Flug buchen und hat dann über den Wolken genug Zeit, neben den Portraits von Modepilot, Bryan Boy, Advanced Style, Le Blog de Betty, Style by Kling, Kate loves me, Jak and Jil, Jou Jou Villeroy und Style Bubble auch zu erfahren, nach welcher Person aus meinem Leben Horstson benannt wurde und welches biblische Alter ich habe … Wir wünschen einen angenehmen Flug!
Mein Dank geht an die Redakteurin des Lufthansa-Magazins und an die anderen Autoren von Horstson!


Bilder: Bryan Adams für ZOO Magazine
Man muss schon ganz genau hinschauen, um das Covermodel des neuen ZOO Magazine zu erkennen, zu sehr haben sich entweder die Bilder von ihm aus den Achtzigerjahren oder aus den 2000ern in das Gehirn eingebrannt. Bei dem Model handelt es sich um Boy George, den ich ehrlich gesagt noch nie so haarig gesehen habe und der ein gutes Beispiel dafür ist, dass nicht jedem Mann ein Bart steht …

Design von Spencer Sweeney; Bild: Schiesser
Jeder Mensch gibt aus anderen Beweggründen Geld für Unterwäsche aus: die meisten Menschen investieren sicher in Wäsche, von der sie denken, dass ihre Partner, oder die Kandidaten, die es noch werden wollen und könnten, sie schön, männlich, verführerisch oder sogar sexy darin finden. Andere kaufen ihre Unterhosen und Unterhemden einfach aus pragmatischen Gründen, schließlich muss man ja irgendetwas anziehen, und, wenn man aus dem Slip, den man vor Jahren im 10er Set gekauft hat, rausgewachsen ist, kann man ihn ohne Mühe dann immer noch als neuen Putzlappen benutzen. Zu dieser Gruppe konnte man sicher auch einige der Männer zählen, die laut einer Studie des Marplan-Instituts aus dem Jahre 2004 ihre Unterhose nur alle paar Tage wechseln (62 Prozent der Männer wechselten damals ihre Unterhose täglich).

Bild: Steven Klein für Candy Magazine
Steven Klein, wohl einer der besten Editorial-Fotografen der Welt, überrascht gerne – mal mit irgendwelchen Gewaltfantasien in seinen Bildern oder mit schwangeren Männern, wie bei der letzten Ausgabe des Candy Magazins.
Für die neueste Ausgabe des Magazins, welches sich mit „the first fashion magazine ever completely dedicated to celebrating transvestism, transexuality, cross dressing and androgyny“ recht treffend beschreibt, holte er Kinderschreck Marylin Manson und die Musikerin Lady Gaga vor die Kamera. Über das Ergebnis lässt sich sicher streiten, ein Hingucker sind die Cover aber allemal, oder?
Wenn ich vor die Haustür der Mansion gehe, stehen dort im Moment noch keine AutogrammjägerInnen, die Hoooooooooooooorst … kreischen und schreien, mich um ein Autogramm bitten und sich mit mir fotografieren lassen wollen … aber so ein bisschen Red Carpet hat sich da ohne mein Zutun eingeschlichen …. Jedenfalls wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich bei Orlebar Brown in Great Britain zu melden, um einer der 24 Blogger der Around The World in 24 Bloggers Weihnachtsaktion zu sein.







