Underwear should be beige or skin coloured, because I prefer no underwear – das sage nicht ich, sondern Jonny Johansson, also der Acne Studios Creative Director. Und so sehen wir dann Models in leberwurstfarbenen Slips. Das, sowie die Modelwahl mag nicht jedermann in Verzückung geraten lassen. Zumindest bei der Wäsche hätte ich einen Trost: es gibt sie auch in schwarz, weiß und oliv …
Hier die weiteren Modelle, der insgesamt 4-teiligen Acne Underwear Kollektion:
Horst

Grace Jones; © The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc./CHRISTIE’S Images Ltd. 2014
Wenn es eine Zeitmaschine geben würde und wenn ich mir dann aussuchen dürfte, zu welcher Zeit ich transportiert werden möchte … Ich glaube, dass sich schon die meisten darüber Gedanken gemacht haben, in welche Zeit sie sich beamen lassen würden. Bei mir wäre es gar nicht so eine große Reise, sondern nur 30-40 Jahre in die Vergangenheit zu der Zeit von Andy Warhol. Mit etwas Glück hätte dann Warhol auch von mir ein Polaroid gemacht – also ein Bild mit einer Sofortbildkamera, wie er es so oft gemacht hat, bis er dann das passende Foto geknipst hat, welches er dann per Siebdruck zu seinen legendären Bildern werden ließ …
Okay, man wird ja mal träumen dürfen. Einige Größen der Mode kamen allerdings in den Genuss, Warhol Porträt zu sitzen – allen voran André Leon Talley, Halston, Valentino, Grace Jones, Paloma Picasso, Jean Paul Gaultier, Armani, Diana Vreeland und Diane Von Fürstenberg.
Achtung: festhalten! Nachdem Peter vor ein paar Tagen sein derzeitiges Objekt der Begierde gezeigt hat, bin ich an der Reihe, dem staunenden Publikum meinen Traum-zum-Anziehen zu präsentieren: und zwar obigen Sneaker von Valentino, den ich bei Mr.Porter entdeckt habe.
Was ihn zum Objekt der Begierde macht, ist schnell erklärt: zum einen besitze ich keine weißen Sneaker und zum anderen denke ich, wenn man schon weiße Sneaker besitzen möchte, dann keinen Stan Smith. Ein nicht unerheblicher Grund, warum ich ihn nicht einfach kaufe, ist der Preis: 450€, was man durchaus aber mal machen kann, oder?
Hätte man mich vor 3 Jahren gefragt, ob es jemals einen Kalender von Opel geben wird, für den Karl Lagerfeld eine Katze fotografiert, die auf einem Corsa sitzt, hätte ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Gerade eben wurde ich nun eines Besseren belehrt, als eine Pressemitteilung mit dem verheißungsvollen Betreff „Opel Corsa und Choupette stehen für Karl Lagerfeld vor der Kamera“ in mein Postfach trudelte. Mit Sicherheit wird sich der ein oder andere unter Euch nun fragen, ob Choupette das Shooting toll gemacht hat, ob sie immer locker war und ob sie danach schlafen musste: „Choupette hat das toll gemacht. Wie es sich für einen Star gehört. Auch hinter dem Steuer oder auf dem Dach des Opel war sie locker. Kein bisschen angestrengt. Nur nach dem Shooting hat sie zwölf Stunden durchgeschlafen“, sagt Lagerfeld. Gut, da sind wir und die Tierrechtsorganisation PETA beruhigt.
Die Umsetzung der Opel-Kampagne mit Choupette ist übrigens nur konsequent – schon Tom & Jerry machten für die erste Generation des Wagens Werbung:
Den Namen Jun Takahash dürfte der ein oder andere Leser kennen: Der Designer, dessen eigenes Label auf den klangvollen Namen „Undercover“ hört, löste 2011 Jil Sander bei UNIQLO ab und entwirft auch schon seit einigen Jahren für Nike die „Undercover Gyakusou“ Kollektionen.
Laut Pressemitteilung zeigen die Entwürfe – die von Jun Takahashi und seiner GIRA Running Crew getestet wurden – ein revolutionäres Umdenken im Bereich moderner Laufbekleidung. Inwiefern das so stimmt, kann ich nicht beurteilen. Was ich hingegen beurteilen kann, dass die Entwürfe den Läufer ansehnlicher erscheinen lassen – wenn man, wie Blomquist und ich, in der Nähe der Alster wohnen und jeden Morgen, Abend (und manchmal sogar Nachts!) komplett Hamburg am Wohnzimmerfenster vorbei joggt, wünscht man sich manchmal Performance-Wear wie Takahash sie entwirft, oder?
Hier die einzelnen Looks der Undercover Gyakusou Holiday 2014 Collection:

Bild: Screenshot Frank Franz; Facebook; Ursprungsbild: © Lena Hoschek by Lupi Spuma
Frank Franz, seines Zeichens der Pressesprecher der NPD und Kandidat für den Bundesvorsitz der rechtsextremen Partei, veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite Ende September ein Foto einer jungen Frau, die dem vermuteten Frauenbild der Anhänger der Partei entspricht. Garniert wurde das Bild mit dem Spruch „Tradition schlägt jeden Trend“ – fertig ist das Bild, aus dem die Träume der Fans der NPD sind. Das Problem: Das Foto der Frau entstammt dem Look Book der Herbst-Winter 2012 Kollektion der österreichischen Designerin Lena Hoschek, die mit Sicherheit nicht ihr ‚okay‘ für die Bildnutzung gegeben hat, denn: Parallel zu Frank Franz hat der österreichische Politiker Heinz-Christian Strache (FPÖ) eben dieses Bild zum großen Argwohn von Hoschek auf Facebook gepostet: „Dieses Bild ist im Rahmen unseres Shootings entstanden! Wir distanzieren uns von jeglichen politischen Aussagen und fordern sie auf, dieses Bild zu entfernen!“, schrieb die Designerin an Strache gerichtet darunter …
Für die einen war es bisher das Highlight der Berliner Fashion Week, andere wiederum rissen sich nicht unbedingt um eine Karte fürs Tempodrom, dem Veranstaltungsort einer Modenschau, die allein schon wegen der Größe aus dem Berliner Modenschau-Einerlei herausstach. Doch damit ist zumindest für die kommende Berliner Fashion Week Schluss, denn MICHALSKY hat gestern bekannt gegeben, dass zugunsten der Ebola-Bekämpfung im Januar keine StyleNite stattfinden wird …
Nein, ich würde mit Sicherheit nicht alles klicken, was es bei Très Click zu lesen gibt, posten und sharen würde ich es noch viel weniger. Nichtsdestotrotz ist Très Click, also das Online-Magazin, dessen einzige Editorial Guideline Würde ich’s klicken? Würde ich’s posten? Würde ich’s sharen? lautet, mir doch eine Meldung wert.
Aber von Anfang an: Ninon Götz, ehemals stellvertretende Modeleitung bei Grazia, und Alexandra Springer, ebenfalls Ex-Grazia Moderedakteurin, haben vor einigen Tagen ein Online-Magazin für Mode, Beauty und Popkultur gelauncht, das auf den Namen Très Click hört. Inhaltlich setzt das Team von Très Click laut Eigenbeschreibung verstärkt auf virale Stories und Headlines á la Buzzfeed. Nach meiner Beschreibung setzt Très Click, auf Headlines, die es auch bei Heftig.co zu lesen geben könnte …
Gemunkelt wurde es schon eine Woche, nun wurde es bestätigt: John Galliano geht zu Maison Martin Margiela.
„Margiela is ready for a new charismatic creative soul. John Galliano is one of the greatest, undisputed talents of all time. A unique, ecxeptional couturier for a Maison that always challenged and innovated the world of fashion. I look forward to his return to create that Fashion Dream that only he can create, and wish him to here find his new home,“ so Renzo Rosso in der Pressemitteilung, in der auch geschrieben steht, dass eine neue Ära des Hauses Margiela eingeläutet wird. Das glaube ich auch, denn die Designer hinter Maison Martin Margiela blieben bisher im Hintergrund.
Wir sind sehr gespannt, wie Gallianos zum Teil operettenhafte Mode mit der Avantgarde von Margiela funktioniert und freuen uns auf die erste Kollektion!
Natürlich handelt es sich nicht um irgendein T-Shirt von Walter Van Beirendonck sondern um das T-Shirt schlechthin. Entstanden ist es in einer Zusammenarbeit mit dem Dover Street Market, um den 10. Geburtstag des Concept Stores, den einst Rei Kawakubo ins Leben gerufen hat, zu feiern.
Der Botschaft des T-Shirts kann ich mich – natürlich – vorbehaltlos anschließen: Stop Racism!
Ich bin auf Eure Meinung zum nicht ganz günstigen (£400) Shirt gespannt!







