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Horst

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British Breakfast bei Burberry

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Denkt man an typisch britisches Frühstück, beschleicht einem sofort das schlechte Gewissen: Frühstücksspeck, Spiegel- oder Rühreier, gebratene Würstchen, Bohnen, zu viel Fett, zu viel Kohlenhydrate. Doch zu viel des Guten kann wundervoll sein – so zu sehen, bzw. so zu essen im „Thomas’s“, dem Burberry-eigenen Café in London, gibt es ab sofort auch Frühstück. Was daran so besonders ist? Nun ja – schauen wir doch mal unverbindlich auf die Frühstückskarte …

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Ausstellung

Fendi: Italienische Zivilisation

Die gute Nachricht vorweg: Dank eines plötzlichen Temperatursturzes in Rom durften vor einigen Tagen wieder die ersten Fendi Pelze ausgeführt werden. Den Anlass dafür gab die Einweihung des neuen Firmensitzes von Fendi im Palazzo della Civiltà (deutsch: Palast der italienischen Zivilisation). Okay, das wäre jetzt per se nicht unbedingt einen Artikel wert, wenn das Gebäude nicht etwas ganz besonderes beherbergen würde: Die erste Etage des Palazzos wird dauerhaft als Ausstellungsfläche für die Öffentlichkeit zugänglich sein – Fendi geht also einen ähnlichen Weg wie Louis Vuitton und Prada mit ihren zahlreichen Kunststiftungen, die sich im Laufe der Jahre zu eigenen Sehenswürdigkeiten in den Städten entwickelt haben.

Die aktuelle Ausstellung „Una Nuova Roma L’Eur e il Palazzo della Civiltà Italiana“ zeigt dem Besucher eine umfangreiche Auswahl an Zeichnungen, Bildern, Skizzen und Fotos der Protagonisten der italienischen Architektur der 90er-Jahre. Hinzu kommen Designobjekte und historische Bilder von Künstlern wie Gino Severini, Mario Sironi, Enrico Prampolini, Francesco Messina und Originalwerke von Pericle Fazzini und Giuseppe Capogrossi aus den 50er- und 60er-Jahren.
Zugegeben – das klingt alles noch nicht so spektakulär wie bei Louis Vuitton und Prada, allerdings ist die Zeit von Fendi im Palazzo della Civiltà zunächst auch „nur“ auf 15 Jahre begrenzt. Man muss die Zeit also nutzen …

Zur Eröffnung des Palazzos bildete übrigens eine sehr sehenswerte Lichtshow des italienischen Künstlers Mario Nanni.
Una Nuova Roma L’Eur e il Palazzo della Civiltà Italiana
Palazzo della Civiltà Italiana
Quadrato della Concordia, 3
Rom, Italien

Die Ausstellung läuft noch bis zum 07. März 2016 und ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

Allgemein

Die Woche auf Horstson – 43/2015

Horstsons Blog

Geht Annette Weber zu Dior und Raf Simons zu Stylight? Während sich das Per­so­nal­ka­rus­sell munter dreht (und wir morgen zumindest auf Raf Simons‘ Weggang von Dior eingehen), haben wir noch einige Leseempfehlungen der vergangenen Woche für Euch:
1) Paris ist um eine Attraktion reicher: Im Vergnügungsviertel Pigalle eröffnete Maison Kitsuné einen neuen Store.
2) Blanche Devereaux hätte sicher ihre größte Freude an den Palmenprints der EASTPAK x House of Hackney-Kollaborationen.
3) Jan traf Sister Bliss, Gründerin und zusammen mit Maxi Jazz zweites Faithless-Mastermind, zum Interview.
4) Kann man nie genug von haben: Schuhe. Das sagt zumindest Julian und stöberte ein wenig im Onlinehandel. Die Kommentare waren aber eindeutig: Schuhe kauft man in einem „richtigen“ Laden.
Wir wünschen einen schönen Sonntag!

Kooperation

Kooperation: Eastpak x House of Hackney

Bild: PR

Man sollte den Eheleuten Javvy M. Royle und Frieda Gormley dankbar sein: als sie das „House of Hackney“ im Jahre 2010 als Interieur-Label gründeten, war ihr erklärtes Ziel, Beige aus den Wohnräumen verschwinden zu lassen. Vielleicht klappt ihnen das hehre Ziel auch bei der Kleidung von Rentnern? Wünschenswert wäre es …
Schaut man sich heute die Stoffe von „House of Hackney“ an, fühlt man sich ein wenig an eine Mischung aus ‚Golden Girls‘ und Londons Swinging Sixties erinnert – Blanche Devereaux hätte ihre größte Freude an den üppigen Palmenprints.

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Allgemein

Die komplette Kollektion: Balmain x H&M

T-Shirt: 29,99€; Pulli: 49,99€; in diesen Klamotten einen guten Stil beweisen: unbezahlbar. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen …

Jeden Tag eine gute Tat: Vor einigen Tagen hatten wir hier das Lookbook zur diesjährigen H&M-Designer-Kooperation gezeigt und ich hätte nicht im Traum gedacht, dass ihr die Kollektion zumindest zum Teil gut findet. Da die Frage nach den Preisen aufgekommen ist, habe ich sie für Euch rausgesucht. Zusätzlich noch sämtliche Freisteller, bei denen auf jeden Fall die Meinungen auseinandergehen werden, oder?
499€ für einen Blazer? 29,99€ für ein T-Shirt? Ich bin auf Euer Feedback gespannt!

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Allgemein

007: Kings Klingen treffen Bonds Bart

Der Beitrag ist in Kooperation mit Gillette entstanden

Es ist ein Kleinod zwischen Mahagonitäfelung, Samtvorhängen und Marmorböden: Fernab von seelenlosen 10€-Friseuren, die seit einigen Jahren wie Pilze aus den Boden sprießen, feiern Barber Shops eine Art Renaissance. Der Grund dafür liegt auf der Hand – der Bart hat eben noch lange keinen Bart. Und auch wenn Spötter behaupten, die Gesichtsbehaarung beim Mann sei schon längst wieder out, sieht es in der Realität ganz anders aus. Doch egal, ob man sich bei einem Barbier unters Messer legt oder man selbst Hand anlegt – Testosteron und männlichen Genen sei dank, muss man Herr über seine Barthaare werden. Und damit meine ich nicht nur die Rasur, sondern auch (und insbesondere) die Pflege und das Styling des selbigen.

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Allgemein

Die Woche auf Horstson – 42/2015

Maennermode

Die Frage des Wochenendes: „Elephant’s Breath“ oder lieber „Blackened“? Malermeister, Heimwerker und Liebhaber schöner Farben werden wissen, worum es geht … Der Horstson-Tower bekommt einen neuen Anstrich. Bevor wir uns nun weiter den Farbpinseln widmen, hier der Wochenrückblick:
1) Unseren traditionellen Verriss der jährlichen H&M-Designer-Kooperationen gab es hier zu lesen. Doch unsere Leser fanden die Kollektion gelungen, wie ich den Kommentaren entnommen habe …
2) Julian ist sich sicher: Die Holländer können’s … Gemeint ist das neue Lookbook des niederländischen Labels Scotch & Soda.
3) „Alles kommt wieder“, sagt Closed und hat die 80er-Revival-Kollektion „Archive ’85“ ins Leben gerufen. Alle Infos gibt es hier.
4) Wir fragten nach, wo man am besten Basics kaufen kann, doch dank zahlreicher Kommentare wissen wir jetzt auch, wo man Raritäten bekommt!
Wir wünschen einen schönen Sonntag!
Achja: Im Schlafzimmer ist es übrigens „Blackened“ geworden …

Kooperation Lookbook Männermode

Von nun an ging’s bergab: Balmain x H&M

Es ist auf Horstson schon eine liebgewordene Tradition, die alljährliche H&M-Designer-Kooperationen – nun ja – missglückt zu finden. Die diesjährige Kollektion macht da im Grunde genommen keine Ausnahme, nur dass diesmal die Frauenkollektion noch schlimmer ist als die der Herren.
Dass die Geschichte von Balmain voller Höhen und Tiefen gespickt ist, hatten wir schon vor einigen Wochen besprochen. Der Höhepunkt war in den letzten Jahren das (leider viel zu kurze) Gastspiel von Christophe Decarnin – eine Ära, in der sich sogar Michael Jackson in die Entwürfe des Franzosen presste, obwohl es damals nur eine Kollektion für Frauen gab. Decarnin verließ das Haus Balmain im Frühjahr 2011. Was dann kam, kann man am besten mit einem – wenn auch aus dem Zusammenhang gerissenen – Zitat eines weiteren prominenten Fan des Hauses Balmain, Hildegard Knef, beschreiben: „Von nun an ging’s bergab“:

Olivier Rousteing (Jahrgang 1985), den ich auf einen flüchtigen Blick mit Hao Tun Xiang, einem der Models, verwechselte, möchte mit der Kollektion übrigens seine Generation ansprechen – vielleicht ist das auch der Grund, warum ich keinen Zugang zur „#HMBalmaination“ bekomme. Eine Bewegung, die ein Zusammengehörigkeitsgefühl durch einen peinlichen Hashtag erreichen möchte, kann ich einfach nicht ernst nehmen.

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Was braucht man als Mann?

Werbung – Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit McArthurGlen.

Herbst und Basics liegen erstaunlich dicht beieinander – während im Frühling und Herbst mit Farben nur so um sich geschmissen wurde, werden die Tage ab Oktober wesentlich kürzer und die Röcke bei den Frauen wieder länger. Basics verhalten sich ähnlich zurückhaltend. Mehr noch – sie bieten die Grundlage einer Garderobe. Der Komplettlook von Versace findet eben maximal am Abend im Club Gefallen, aber nur in den seltensten Fällen auf dem Weg zum Bäcker. Ein Basic-Komplettlook hingegen kann schnell langweilig wirken. Das ist auf dem Weg zum Bäcker kein Problem, abends im Club allerdings schon. Dazu aber nachher mehr, doch widmen wir uns erst mal den klassischen Basics, die eine Investition wert sind. Oberste Priorität hier: man greife auf Qualität zurück. Dass eben diese nicht teuer sein muss, kann man zum Beispiel bei einem Besuch eines Designer Outlets der McArthurGlen-Gruppe feststellen …

T-Shirts gehören definitiv zur Top Ten der Basics – gleich ob lang- oder kurzärmelig. Doch einfarbig sollten sie sein und gerade geschnitten, genauso wie Pullover. Bei Pullis ist es ziemlich egal, wie der Ausschnitt ist. Ist es aber ein V-Ausschnitt, empfiehlt sich als Kombination ein Hemd- kariert, gestreift oder unifarben. Geht’s zum Sport oder zum Sofa greift man auf einen lässigen Sweater zurück – hier vielleicht sogar mit einem College-Emblem: Wenn es nur fürs Abitur gereicht hat, pimpt ein Harvard-Logo das Ego zumindest temporär. Damit man „untenrum“ nicht nur mit klassischen Briefs oder Boxershorts glänzt, empfiehlt es sich, eben diese mit Chinos, Stoffhosen oder Jeans zu verhüllen. Wichtig, auch wenn deutsche Poptitanen anderer Meinung sind, niemals zur gebleachten Jeans-Variante greifen.
Wird es etwas kälter, brauchen wir drei Varianten von Jacken: Blouson, Blazer und Mantel sollten sich in jedem Kleiderschrank wiederfinden. Auch hier gilt unsere Faustregel: je klassischer und hochwertiger, um so besser. Das bringt den Vorteil mit, niemals aus der Mode kommen zu können.

Bei den Accessoires geht es bewusst unmodisch zu: Krawatten, Schleifen, Socken & Co. bevorzugen wir einfarbig: Auch wenn die Kollegen drauf schwören, dass Frauen beim Anblick von Simpsons-Socken dahinschmelzen, strafen wir die Kollegen getrost Lügen.
Klassische Schnürschuhe, schlichte Sneaker und robuste Stiefel finden sich im Schuhschrank bzw. als postmoderne Installation der Putzfrau auf dem Flur der Wohnung. Oft aus dem Bewusstsein verdrängt ist die Tatsache, dass auch Männer ihren halben Hausstand in den Hosentaschen transportieren. Eine bessere Lösung bieten hierfür Aktentaschen oder für den Wochenendtrip ein Weekender. Zum Sport greift man zur Keepall oder zum Rucksack – wobei Männer hier Frauen vormachen, wie es geht: Denn wir hängen niemals kleine Stofftiere und anderen Unrat an die Reißverschlüsse. Pfui!

Schaut man sich nun also unsere Top Ten der Basics an, die man übrigens ziemlich gut in den McArthurGlen Designer Outlets kaufen kann, fällt zum einen auf, dass es eigentlich die Top Eleven sein müssten – denn eine schlichte hochwertige Uhr darf nicht fehlen. Zum anderen sind Basics genau die Kleidungsstücke, mit denen man beim ersten Besuch der Schwiegereltern die Zukunft nicht aufs Spiel setzt und gleichzeitig mit dem Vorgesetzten das Gehalt neu verhandeln kann. Das ist die Pflicht, doch kommen wir zum Knackpunkt bei Basics: der Kür. Was bei den Schwiegereltern und beim Chef vielleicht gut ankommt, muss noch lange nicht überall für Atemstillstand sorgen. Und auch die Schnitte und Stoffqualitäten ändern sich im Laufe der Zeiten: War in den 70er-Jahren der Griff zum Hemd aus 100% Polyester die richtige Wahl und die Schlaghose ein Beleg für Stilsicherheit, ändert sich der Zeitgeist fortwährend. Doch coole Männer sehen in Basics immer cool aus – klar. James Dean und Steve McQueen mussten nicht auf ein Statement-Shirt zurückgreifen, um Frauen den Kopf zu verdrehen. Dennoch bekommt auch das simpelste Outfit durch eine besondere Sonnenbrille oder ein schönes Tuch einen ganz besonderen Drive …

Ich frage jetzt einfach mal in die Runde, was für Euch Basics sind und wo ihr diese bekommt? Und war jemand von Euch schon einmal in einem Designer Outlet und ist fündig geworden?
Ich bin auf Eure Meinung zum Thema gespannt!

Die Center liegen übrigens für jeden gut erreichbar. Im Norden ist dies Neumünster nahe Hamburg, im Westen Roermond nahe Düsseldorf, außerdem gibt es ein McArthurGlen Designer Outlet in Berlin und für diejenigen, die im Süden wohnen, eines in Salzburg.

Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit McArthurGlen.

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Sochino! Belstaff gewinnt gegen Anbieter von Fälschungen

Moschino Tasche Fake
Klassische Sochino-Tasche

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich im zarten Alter von Acht Jahren stolzer Besitzer einer mit Diamanten besetzten Rolex war? Zuerst war mir der Neid meiner Klassenkameraden sicher, nach dem ersten Besuch im Schwimmbad dann der Spott: Die Uhr, die an meinem Handgelenk baumelte und vorgab, eine Uhr aus dem Hause „Rolex“ zu sein, füllte sich mit Wasser und fing wenig später an zu rosten. Ein solches Erlebnis prägt und ich habe seitdem kein Fake mehr getragen.
Manchmal, wenn es regnet, hoffe ich, dass es den nicht weniger stolzen Trägerinnen zahlreicher Taschen, auf denen „Chanel“, „LV“ oder, wie oben, „Moschino“ „Sochino“ steht, ähnlich ergeht wie mir und sich Rost bildet.

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