Foto: Courtesy of EssilorLuxottica
Es gibt jene seltenen Momente, in denen sich Technologie nicht nur nützlich macht, sondern auch stilvoll ist. EssilorLuxottica tritt an, mit dem neuesten Wearable genau so einen Moment zu schaffen – mit Nuance Audio, einer smarten Brille, die Hören und Sehen auf elegante Weise vereinen möchte.
Diese Brille richtet sich an all jene, die unter leichtem bis mittlerem Hörverlust leiden – also an rund 1,25 Milliarden Menschen weltweit, von denen viele klassische Hörgeräte aus ästhetischen oder gesellschaftlichen Gründen meiden. Und wer kann es ihnen verdenken? Schließlich war „diskret“ bei Hörhilfen bislang selten auch „chic“.
Die Frage drängt sich auf: Warum sollte ein Hörgerät überhaupt schick oder unsichtbar sein müssen? Vermutlich weil Hören – im Gegensatz zum Sehen – immer noch mit gesellschaftlichen Tabus belegt ist. Während Brillen längst modisches Statement sein dürfen, gelten Hörhilfen leider oft als Signal für Schwäche oder Alter. Viele Betroffene verzichten ganz auf Unterstützung, nicht aus Trotz, sondern aus Stolz. Diskretion wird zur Würdefrage, Design zur Brücke zwischen Bedürfnis und Selbstbild.
Nuance Audio möchte nun den Spagat zwischen Funktionalität und modischem Understatement schaffen. Die Technologie ist nahezu unsichtbar in die Brillenfassung integriert – es gibt keine sichtbaren Komponenten, kein medizinisches Design, das man erklären müsste. Stattdessen: Open-Ear-Lautsprecher, Richtmikrofone mit Beamforming, intuitive Steuerung via App und optionaler Fernbedienung.
Zwei Fassungsformen – Square und Panthos – in unterschiedlichen Größen und Farben sollen den Anspruch unterstreichen, dass Technik nicht nur funktionieren, sondern auch gefallen darf. Ob’s geglückt ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber allein mit der Möglichkeit, individuelle Korrektions- oder selbsttönende Gläser einzusetzen, wird Nuance Audio zur Alltagsheldin, die sich mühelos zwischen Business-Lunch, Familienfest und Barabend bewegt.
