Kampagne

Kampagne: Miley Cyrus und Snoop Dogg für Gucci Love Parade

(Miley Cyrus; Foto: Mert Alas und Marcus Piggott)

Wo wir doch gerade über Miley Cyrus geplaudert haben … Die Musikerin wurde von Gucci für die neue Love-Parade-Kampagne verpflichtet. Neben Cyrus findet sich mit der US-amerikanischen Schauspielerin Beanie Feldstein, dem chinesischen Schauspieler Deng Lun, dem Schauspieler und Musiker Jared Leto, Jungjae Lee, dem südkoreanischen Schauspieler Liu Wen und dem Rapper Snoop Dogg noch eine illustre Schar an Teilzeit-Models an üppig gedeckten Tischen und gut gefülltem Dancefloor.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Idee einer „Love Parade“ den Rahmen für Gucci bildet: Anfang November präsentierte das Luxuslabel mitten auf dem Hollywood Walk of Fame eine Modenschau – an die Szenen mit Macaulay Culkin auf dem Laufsteg werden sich die meisten Leser sicher erinnern. Die Modenschau verstand sich damals als eine Prozession von Figuren aus dem modernen Mythos Kino, wiederbelebt durch die immer gegenwärtige Zeit der Mode.
„Ich dachte darüber nach, wie meine Mutter mich als gläubige Verehrerin der Schönheit erzogen hat“, wie Alessandro Michele erklärt, um seine Reise zu den Ursprüngen seiner Lebensgeschichte zu erklären. „Über die Gabe des Träumens, ohne die ich nicht leben kann. Über die Aura des Kinos, die Mythologien hervorbringt“. Deshalb habe ich den Hollywood Boulevard gewählt.“
Vom glitzernden Hollywood Boulevard geht es direkt weiter zu einem Festmahl und zur rauschenden Party – dem Rahmen zur neuen Love-Parade-Kampagne von Gucci.

Zusammenarbeit von Alessandro Michel mit Mert Alas und Marcus Piggott

Arrangiert wurden die Bilder von Alessandro Michele in Zusammenarbeit mit den Fotografen Mert Alas and Marcus Piggott. Das Skript folgt – wie so oft bei Gucci – der Idee, den Eros zu erhalten, der dann auch in den Blicken der Protaganisten mitschwingt. Während die Autoren die Atmosphäre schaffen, lenken die Kleider die Gesten. Das macht Spaß, nicht zuletzt durch Velvet Underground, die die Musik des dazugehörigen Clips beisteuerten. Vor allem aber weckt die Kampagne Erinnerungen an Zeit, wie wir in dieser Form irgendwann mal vor Corona hatten …

Weil die Frage nach den vollständigen Credits immer wieder aufkommt:
Creative Director: Alessandro Michele
Art Director: Christopher Simmonds
Director of Photography: Mert Alas und Marcus Piggott
Directed by: Mert Alas and Marcus Piggott

  • JayKay
    23. Februar 2022 at 14:08

    Die Bilder finde ich klasse. Hat den Stil der Bilder vom Studio 54, die bekannt sind. Macht Lust auf eine Party.

  • Manfred
    23. Februar 2022 at 16:15

    Sehr gute Bilder!

  • paule
    24. Februar 2022 at 00:15

    Endlich sehen die Models nicht mehr aus wie „Deppen“. Gucci kommt ins Mittelfeld zurück und auch die Geschlechterrollen sind wieder klarer verteilt. Das tut der Marke gut (wobei ich generell nichts gegen das Auflösen von Geschlechterrollen habe, solange es gut gemacht ist und nicht blöd wirkt mit heterosexuellen Jungs, denen kleine Handtaschen umgehängt werden). Snoop hat ja mittlerweile ohnehin sein grosses Comeback. Das ist auch erfreulich. Und hier sieht er auch erstaunlich gut aus. Und Miley, nun ja. Da braucht man nicht viel sagen. Ich bin ja ein fan. Miley ist wohl die neue Kylie, die man vor 20 Jahren wahrscheinlich dafür gecastet hätte.

  • Eva Parke
    24. Februar 2022 at 12:45

    Mir gefällt die Kampagne auch. Mit Mdert & Marcus endlich wieder von richtig guten Fotografen gestaltet. Das grassiert ja zur Zeit wie eine Seuche, dass Kampagnen und Cover von Fotografen gemacht werden, die es nicht können.

    Und richtig, die Bilder verströmen den Vibe des Studio 54. Da passt alles! Die Tasche vor MIley ist klasse, erinnert mich an die sagenhafte Fireworks von Alaia, die ich leider nicht gekauft habe ….

    @PAULE

    Das finde ich auch gut, dass man auf das aufgesetzte Stereotyp verzichtet und wieder bessere Models verpflichtet. Das waren ja grausame Casts …

  • Langston Uibel ist das Gesicht der neuen G-Star-Raw-Kampagne | Horstson
    8. März 2022 at 00:24

    […] dazu, kann aber auch nicht schaden: Prominentes Beispiel ist aktuell Macaulay Culkin, der für die „Love Parade“-Schau von Gucci gelaufen ist. Bei den deutschen Schauspielern wird es hingegen etwas knapp, zumindest dann, wenn man von Diane […]