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5. Januar 2011

Allgemein

Dolce & Gabbana – Uomini by Mario Vivanco Part II

Es wird nicht besser: Schon Anfang Dezember habe ich ein paar Bilder aus Dolce & Gabbana’s „Uomini“ gezeigt und ein wenig die Bilder kritisiert, die allenfalls in einem Pseudo-Erotik-Schmuddelblatt aus den 80ern einen adäquaten Platz hätten. Allerdings wurden sie aber in einem Bildband zusammengefasst, der einen sehr passenden Titel trägt: Uomini – Männer. Viel mehr kann man auch nicht sehen als Männer, diese bevorzugt nackt oder halbnackt und die Bilder werden so manch einem Mann und sicher auch vielen Frauen schlaflose Nächte bereiten. Mir nicht. Dir?
Ein paar Bilder gibts nach dem Klick

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Allgemein

Stussy 2011 Spring Summer Lookbook

Ich habe Sorgen: Heisst es eigentlich Stussy oder Stüssy? Der Gründer des Labels hieß Shawn Stussy, ohne Ü-Punkte, der in der Sprayerszene aktiv war und allen Anschein nach sein Tag mit Ü-Punkten krönte, woraus sich das Logo entwickelte. Soweit so verständlich, aber warum wird das Label einerseits Stüssy genannt aber auch nur Stussy? Vielleicht weiß dieses Rätsel ja einer unser Leser zu lüften und in der Zeit, in der ich auf eine Antwort warte, schaue ich mir das Lookbook des 1980 gegründeten Labels an: Klar – alles nix dolles und das Rad wird mit Sicherheit nicht neu erfunden, aber zum Skateboarden scheint es geeignet zu sein. Und zum zu Hause rumschlunzen. Ich bevorzuge das Schlunzen und lasse das Skateboard lieber in der Ecke.
Zum Lookbook geht es nach dem Klick

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Allgemein

Fresh Air Snapping*? – Kann man denn nicht kommunizieren?

Mit Zitaten um mich werfen, liegt mir gar nicht. Aber manchmal verlangt es der Anlass, Anleihen zu nehmen. Dann nämlich, wenn mir die passenden Worte und das grundlegende Wissen fehlen. Und zu diesem Text brauche ich gleich Hilfe von zwei Philosophen, von denen leider nur noch einer lebt: Aber nun erst mal zur Sache: Stellt euch vor, ihr macht euch die Mühe, regelmäßig Blogberichte zu lesen. Dabei denkt ihr was Kritisches, bildet euch eine Meinung. Und diese Meinung postet ihr dann höflich aber pointiert formuliert bei dem Bericht. Schon beim Schreiben hegt ihr den Verdacht, dass ihr mit dieser Meinung nicht alleine dastehen könnt, da die Dinge klar sind und Jedem ins Auge springen müssten. Ihr freut auch auf regen Austausch mit dem Autor und anderen Bloglesern. Und dann, ja dann, passiert folgendes:

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Music

Vive la France!

Shuffle-Funktion sei Dank fand ich zurück zur französischen Musik. Nachdem ich in meiner Jugend mal eine sehr schlimme Mylene Farmer Phase hatte in der ich wirklich Videos wie auch Lieder verschlungen habe, hatte ich die französische Musik etwas vernachlässigt. Fatal eigentlich, denn französische Musik kann man immer zu schönen, angenehmen oder glamurösen Anlässen hören, von denen es natürlich unendlich viele in meinem Leben gibt. Oder eben zu traurig-sentimentalen Momenten mit zuviel Wein von denen es auch unendlich viele in meinem Leben gibt.
Warum ist das so? Prinzipiell sagt man Franzosen und ihrer Lebensart ja nach sehr viel Geschmack und Eleganz nach. Dasselbe gilt in der Musik. Jedes noch so sarkastische Lied wirkt durch Sprache und Melodie zuckersüß. Und Balladen klingen wie ein zarter Windhauch ins Ohr des Geliebten. Meine Englisch (und gleichzeitig Französischlehrerin) hatte ein perfektes Beispiel für die Wirkung der französischen Sprache. Papillon ist ein ganz zauberhaftes Wort. Aber im Deutschen und Englischen wird es durch Schmetterling und Butterfly höchst unschön.
Für viele beschränkt sich französische Musik leider ja noch immer auf „Je t’aime“ von Brigitte Bardot & Serge Gainsbourg. Und das wahrscheinlich auch nur, weil man fleißig „Wa(h)re Liebe“ geschaut hat. Also jetzt Ohren auf und lasst den französischen Hauch hinein!
Da wir gerade schon bei ihrem Vater waren fangen wir mit dieser zauberhaften Dame an. Bereits zwei Alben hat sie veröffentlicht, wobei ich eher zum ersten „5:55“ tendiere. Das zweite „IRM“ ist zwar experimenteller, aber in meinen Augen nicht besser. Das muss aber jeder für dich selber entscheiden. Sie verzaubert jedenfalls genauso wie ihr Vater mit ihrer Stimme, die leicht verträumt und verschlafen klingt. Anfängern rate ich dazu sich 5:55 auf jeden Fall zu kaufen. Mit ner Flasche Rotwein. Französischem natürlich.

Raphael

Ich besitze nur ein Album von diesem sympathischen, typisch hübschen Franzosen. „Caravane“ heißt das gute Stück und ist von 2005. Damals in der Schweiz und Belgien jeweils 79 Wochen und in Frankreich sogar 108 (!) Wochen auf Platz 1. Der 35 jährige Musiker mit bürgerlichem Namen Raphael Haroche, hat es mittlerweile auf sieben Alben gebracht. Der große Durchbruch kam allerdings tatsächlich mit „Caravane“ 2005. Er hat eine außergewöhnliche Stimme, die angenehm quäkig ist. Klingt negativ, aber hört mal rein, dann wisst ihr (hoffentlich) wie ich das meine. Und wer sich einstimmen will einfach mal das Video zu „Caravane“ hören. Nie haben sich zwei modelähnliche Gestalten stylischer abgefüllt und sind auf einem Dach rumgetobt.

Mylene Farmer

„Eine Schwulenikone?????“. Ich war schockiert, nachdem mir ein Freund in meiner Mylene Besessenheit mitteilte, dass die gute Frau Farmer in Frankreich von den französischen Schwestern vergöttert wird. Aber klar. Sie hat langes, feuerrotes Haar, zieht sich sexy an, spielt den Vamp und in ihren Videos gibt’s ne Menge Sex. Hätte mir auch gleich auffallen können. Bei ihr ist es tatsächlich so, dass die älteren Sachen großartig sind, die neuen Alben allerdings nicht an die alten rankommen, zumindest für meinen Geschmack. Ich höre ihr Best-Of „Les Mots“ immer noch gern und ihre Videos (nie kürzer als sieben Minuten), sind Filme aus Trauer, Mystik und Liebe. Hier seht ihr das Video zu „Desenchantée“. Das Lied kennt wohl mittlerweile jeder, da es eine blonde Schaubusenbesitzerin namens Kate Ryan ganz fürchterlich mit Techno unterlegt und mit schrecklichem Französisch spickte. Im Original ein tolles Lied mit Revolution , Gewalt und Aufstand. So muss es sein!

Jane Birkin & Mickey 3D

Ja natürlich darf sie nicht fehlen. Die singende Hermes-Tasche. Oder so ähnlich. Ich muss zugeben Jane Birkin allein nie gehört zu haben. Diese Kooperation war auf dem Sampler „Le Pop en duo“ (sehr zu empfehlen) zu hören. Hier singen französische Chansongrößen mit den jungen Wilden des neuen französischen Chansons.

Nouvelle Vague

Jaaaaaa ich weiß. Ist kein französisches Liedgut. Aber diese 2003 gegründete französische (ha!) Band schaffte es drei Alben lang Pop und Rocksongs so toll in Chansons umzuwandeln, dass es kracht. Das mittlerweile vierte Album, dass seit Kurzem auf dem Markt ist klingt wieder neu und ist (oha) sogar auf Französisch. Und sie sind auch auf Tour:

28.1. Berlin (Huxleys)
29.1. Hamburg (Große Freiheit)

Hingehen!

So. Nun habt ihr erstmal ein paar geschmackvolle französische Delikatessen zum genießen. Wohl bekomms!