Huch, wie geht dieser Schuh denn weiter, dachte ich mir, als ich eben dieses Bild entdeckt habe. Sieht nicht wirklich positiv aus, aber wie so oft ist es die Perspektive, die etwas schönes gar nicht gut darstehen läßt. So wie ein Partybild, welches unter Einfluss von Alkhohl und einer einer billigen Digicam entstanden ist: Sieht auch meistens eher tragisch als cool aus, dabei sind wir doch eigentlich alle „unglaublich attraktiv“ (so begrüße ich morgens immer unsere treuen Facebook Fans und Twitter Follower, und wenn ich mich durch die Follower-Listen scrolle, denke ich sowieso immer ich bin in einer Modelkartei gelandet) – vielleicht sollten wir eine Mister und Misses Wahl auf Horstson starten? Und ich würde versichern, niemals so unglaublich ungünstige Perspektiven für ein Foto wählen, wie für den adidas Originals Stan Smith 80s Lux “Stingray”, der im Frühjar 2011 erscheint.
Schönere Bilder kommen nach dem Klick, und bevor ihr Angst habt: eine Mister und Misses Wahl wirds nicht geben, versprochen
November 2010
Ich gebe zu: Ich war mir nicht zu 100% sicher, ob Genghis Khan eine Schreibweise von Dschinghis Khan ist – Ist es! Gut, und was hat der Khan der Mongolen in der heutigen Zeit an? Wenn es nach der aktuellen VMAN geht, hat er diesen Winter ein Faible für bunte Kleidung, viele Schichten und kombiniert so ziemlich alle Muster und Materialen ohne Rücksicht auf Verluste miteinander.
Das großartige Editorial “The Tales of Genghis Khan” gibt es komplett nach dem Klick
Weihnachten habe ich nur einen Wunsch „für unter dem Tannenbaum“ – ein Buch, aber ein besonderes:
In dieser Woche erscheint in dem Pariser Verlag Assouline das opulenteste und schönste Mode- bzw. Photobuch diesen Jahres: die Scrapbücher, in denen Cecil
Beaton, der berühmte englische Photograph, seine Inspirationen hortete. Beaton (1904-1980) ein Universalgenie der der Hoffotograf von Vogue und Harper’s Bazaar war, aber auch Bühnenbildner und nach dem Krieg unter anderem die Kostüme für den Film „My Fair Lady“ mit Audrey Hephurn kreierte, ist eine Ikone der Modephotographie.
In dem Buch wird anhand seiner Collagen, seiner Kontaktabzüge, Zeichnungen gezeigt, wie er gearbeitet hat. Ausserdem sind seine sensationellen Porträts von Jul Brunner, Barbara Hutton, Truman Capote und vielen anderen in allen vorbereitenden, Einstellungen und den Schritten zu sehen bis Beatons Perfektionsdrang ihm sagte, das ist das optimale Porträt.
Ich bin gespannt: Anscheinend eröffnet Google seine eigene Modeboutique. Da wird es vermutlich aber keine Shirts mit dem Google Logo geben, sondern High Fashion. Unter www.boutiques.com findet sich dann ein Shop in Shop-System, wo man dann online von Designer zu Designer springen kann. Ich finde es ja etwas schade, dass immer mehr übers Internet abgewickelt wird, werde mir die Seite natürlich anschauen, aber meine Klamotten weiterhin im Fachgeschäft kaufen.
Die Launch Party ist am kommenden Mittwoch.
Im Moment bin ich bei den wenigen Klamotteneinkäufen, die ich mache, ganz darauf eingestellt, mir Dinge für die Ewigkeit anzuschaffen. Erstens mag ich das, auch mal Kleidungsstücke ohne Jahreszahl zu tragen, zweitens hat Schreiberkollege Peter Kempe mich mit seinem charmanten Bericht zu der Reparatur der Hermes Tasche auch noch mal positiv beeinflusst und drittens will ich unbedingt Müll vermeiden. Da mich dieser Anfall just in dem Moment erwischte, als ich gerade über die Anschaffung einer herkömmlichen aber schönen Lederjacke nachdachte, rückte eine der solidesten Marken der Welt wieder in meinen Fokus: Belstaff! Zwar habe ich mich in der Zwischenzeit an dem Engagement der Traditionsmarke mit Faible für Biker- und Schlechtwetterklamotten im Rahmen der Long Way Round und auch der zweiten Tour von Ewan Mc Gregor und seinem Freund Charley Boorman, dem Long Way Down, der die Beiden 15.000 Meilen von Schottland (John O’Groats) durch Afrika bis an dessen Spitze auf BMW Motorrädern in speziell von Belstaff designeten und konzipierten High-Tech-Schutzanzügen ans Ziel am Cape Agulhas in Südafrika führte ….. Aber mein letzter Kauf, auch eine Lederjacke, liegt schon vier oder fünf Jahre zurück. Damals hatte mich die tolle Werbekampagne mit einigen meiner Lieblingsmodels dazu verführt, die schwarze Jacke zu kaufen, die Malgosia Bela trug.
So, jetzt muss ich mal was zugeben: Seit unserem Umzug finde ich meine Uhren nicht mehr wieder. Und es sind eine Menge Uhren und wenn ich jetzt mal in Erinnerungen an meine fabelhafte Sammlung schwelgen darf: Es waren hauptsächlich Digitaluhren aller möglichen Hersteller. Klar, Casio war mit dabei, aber auch NIXON. Die Uhren von denen mag ich nämlich sehr. Ich habe wirklich in so ziemlich allen Kisten geschaut, bin mir aber zu 100% sicher sie eingepackt zu haben, und zwar so, dass sie nicht verloren gehen können. Ha Ha Ha Ha. Naja – irgendwann tauchen sie wieder auf, und bis dahin habe ich eine gute Begründung, mir eine neue Uhr zu kaufen. Ich glaube ich würde die NIXON in schwarz nehmen, oder? Was denkst Du?
Nach dem Klick kommen noch Varianten in weiß und lila
Asos by Todd Selby x Geniale Lifestylekampagne –vs – Versandhauskatalog?
Posted on 14. November 2010Wenn man jemand mag, so wie ich Todd Selby von The Selby Is In Your Place, dann ist es richtig schwer, ein Arbeitsergebnis auch mal kritisch zu beschreiben. Da wir Horstson Schreiber, wenn wir PR Aussendungen für Content nutzen, den
Tenor daraus niemals einfach so übernehmen, habe ich mir „asos first ever Advertising Campaign, shot by Todd Selby“, sehr genau angeschaut. Schon das Spotlight sagt es: Man kalkuliert mit den Synergien des Imagetransfers von Todd Selby auf asos. Das funktioniert so: Todd Selby ist cool und angesagt, und das nicht bei irgendwelchen Spießern. Schnell wird dieser Deal zum globalen Blogthema. So gut wie jeder zweite Modeblog Deutschlands, den ich kenne, berichtet ohnehin mindestens einmal pro Woche von asos. Lässt den Britischen Textiler in Tagesoutfits hoch leben, zeigt Kollektionsteile aus dem Angebot auf Wunschlisten und so weiter. Und das ist, auch wenn ich der Bedeutung von Werbung auf Modeblogs noch skeptisch gegenüber trete, in diesem Fall knallharte Werbung bei der Zielgruppe der Hard User des Onlinekaufhaus asos. Was würden wir dazu sagen, wenn Blogs regelmäßig Klamotten von Otto oder Conleys zeigen würden? Mir sind Blogger bekannt, die das igitt finden würden. Aber nun besser wieder zu asos und seiner ersten Werbekampagne. Sieht harmlos und nett aus, wie die jungen Leute in natürlich zurechtgestylten Ambientes ziemlich gechillt dasitzen, stehen, abhängen. Man denkt, bei Freunden kurz in deren – zugegebenermaßen für das perfekte Foto zurechtgemachter – Bude zu Gast zu sein.
Ist Euch etwas aufgefallen? Nein! Gut, denn eigentlich soll es ja auch so sein. Wir haben nach 2 etwas wackeligen Wochen keinen Ausfall auf Horstson gehabt.
Wie jede Woche habe ich Euch ganz subjektiv ein paar Artikel rausgesucht, die mir am Herzen liegen, und die es verdient haben heute und hier von Dir nochmal gelesen zu werden. Draussen ist es sowieso zu kalt, daher empfehle ich, den Glühwein aus dem Tetrapack in der Mikrowelle aufzuwärmen, ein paar teelichter in Herzform aufstellen und nocheinmal die Woche auf Horstson Revue passieren zu lassen. Das Leben ist schön.
1) Wir wollen es wissen: Wie sehen unsere Leser im Fotokopierer aus, und haben den ersten Fashion-Fotokopierer-Contest ins Leben gerufen
2) Peter hat die wohl schönste Geschichte einer kleinen Hermès Box geschrieben, die es gibt
3) Wir sind nicht mehr die jüngsten und haben einiges erlebt. Ich habe mich für Euch an früher erinnert, wo sowieso alles besser war. Oder vielleicht doch nicht?
4) Blomquist hat ein Buch entdeckt, und wundert sich, dass ihm auch ein Comic gefallen kann
5) Auf LesMads wurden sich Gedanken über Modebloggen 2.0 gemacht. Wir haben uns Gedanken über die Gedanken gemacht
6) Wir haben keine Mühen gescheut, den besten Entertainer Deutschlands zu engagieren, um die Gewinner des DIY Schals auszulosen: Die Verlosung übernahm Ricardo M
ZweiMalZweiMeterAchzigWarmeWolle – Horstson DIY Schals – Die Verlosung mit Ricardo M.
Posted on 13. November 2010„Sehr verehrte TOP!-Gewinner! Es wünscht Ihnen viel Spaß mit TOP!-Produkten der gehobenen Spitzenklasse aus dem Hause Horstson und lädt Sie ein zu meiner nächsten Show: Ihr TOP!-Produktexperte und TOP!- Entertainer RICARDO M.!“ Ricardo M.
Einfach per Computer einen Gewinner ziehen? Nein – das wäre uns zu einfach gewesen. Ein Mann, der sich durch seinen ganz besonderen Stil auszeichnet sollte unsere Glücksfee sein. Im Grunde genommen kam nur ein richtiger TOP-Entertainer in Frage: Ricardo M.
Dem Hamburger Gesamtkunstwerk war es eine Ehre, höchstpersönlich die Lostrommel zu rühren, um die Gewinner der ZweiMalZwei- MeterAchzigWarmeWolle-DIY-Schals zu ziehen. Aber eigentlich war der Name ZweiMalZweiMeterAchzigWarmeWolle-DIY-Schals falsch: Es hätte Drei- MalZweiMeterAchzigWarmeWolle-DIY-Schals, denn Daisydora lässt sich nicht lumpen und und strickt unglaubliche 3 Schals nach Euren Wünschen.
Wer die Gewinner sind, seht Ihr nach dem Klick
Schön ist er nicht, der Apple 1. Aber warum hätte ich ihn trotzdem gerne? Weil es der allererste Apple ist, der auf den Markt kam. Allerdings stimmten damals die Umätze noch nicht ganz, denn lediglich 200 Stck wurden von ihm verkauft – damals zu einem Preis von 666$. Es wird geschätzt, dass es weltweit auch nur noch 50 Apple 1 gibt. Das ist natürlich ziemlich wenig und entsprechend ist auch das Einstiegsgebot: 176.000€, allerdings wird der Preis sicherlich wesentlich höher steigen.
So, und was bekommt man für den Gegenwert eines Hauses geboten: Einen Hauptspeicher von 8 Kilobyte. Reicht noch nicht einmal für ein Foto. Dafür liegt ein persönlicher Brief von Steve Jobs bei. Was drin steht weiß ich nicht, aber wenn ich ihn ersteigert habe veröffentliche ich ihn. Kleiner Witz.
Wer mitbieten möchte kann das beim Auktionshaus Christie’s am 23.November tun.











