Wie man auf dem oberen Bild sehen kann, habe ich zwei Probleme: das erste Problem ist, dass mein Haar lichter wird und, das zweite, wesentlich größere Problem ist, dass mein Lieblingsduft Burberry ‚The Beat‘ bald aufgebraucht ist. Widmen möchte ich mich aber heute dem lichten Haar. Warum verliert der Mann eigentlich seine Haupthaare, und die Frau darf sie in aller Fülle behalten? Frauen strapazieren doch ihr Haar viel mehr als der Mann: regelmäßige Dauerwelle (kleiner Scherz), Waschen, Färben, Tönen, Plätten, Fönen, Toupieren und Kämmen gehört bei der Frau zum morgendlichen Pflichtprogramm. Der Mann ist da pragmatischer: Schauma aus dem Supermarkt auf den Kopf, ausspülen, evtl. trocken rubbeln – fertig! Es gibt wichtigeres im Leben, als sich ums Haupthaar zu kümmern. Und um es gleich zu erklären: Schuld an unserem Haarverlust ist unsere unglaubliche Männlichkeit in Form von Testosteron, die es uns erlaubt, geradezu elegant einzuparken, Mammuts zu erlegen und ein unglaubliches Six-Pack anzutrainieren. Frauen können das alles nicht, aber sie haben tolles Haar.
Zurück zum Wesentlichen: mein Haar-Problem. Ich stelle mich diesem Problem mannshaft und bin heute zu Douglas und habe mir neben einer neuen Flasche Burberry The Beat und Tagescreme von Shiseido auch die Anti-Hair Loss Lotion von KORRES gekauft.
Zuhause dann erstmal in diversen Modemagazinen Autozeitungen geblättert (was Mann halt so macht), dann Haare mit Schauma gewaschen, trocken gerubbelt und dann *TROMMELWIRBEL* die KORRES-Lotion in die Haare geschmiert. Große Überraschung: das Zeug riecht angenehm, brennt nicht und ich habe mir meine Klamotten nicht versaut. Anschließend habe ich weiter in Modemagazinen Autozeitungen geblättert und meine Haare trocknen lassen weil ich keine Lust auf Föhnen hatte. Das ganze Procedere soll ich jetzt 2 mal die Woche machen, ich hoffe das ich immer dran denke und irgendwann soll man den Erfolg sehen können: weniger Haarverlust. Ich gehe natürlich bei meinem fantastischem Körper davon aus, dass ich nach regelmäßiger KORRES-Anwendung noch mehr Haare bekomme und ich bald eine Mähne habe wie Cindy Crawford, weiß allerdings noch nicht, ob ich das wirklich will.
Ich gebe dem ganzen Projekt 4 Wochen Zeit, werde nach zwei Wochen den ersten Zwischenstand posten und nach weiteren 2 Wochen komplett subjektiv bewerten, ob KORRES hält, was es verspricht.
Mai 2010

Es muss ja nicht immer CHANEL sein, wo CHANEL draufsteht. Nach APRIL77 und naco paris bringt jetzt ‚death comes close‘ T-Shirts auf den Markt, die irgendwie an CHANEL erinnern. Ich find die Shirts sehr gelungen, nenne das Shirt mit Agyness Deyn mein Eigen, und warte auf das T-Shirt mit dem Flacon, was hoffentlich bald in meinem Briefkasten liegt.
http://deathcomesclose.bigcartel.com/
Foto: death comes close
Wir werden alle älter. Und die, die früher auf Techno-Partys bis zum Mittag tanzten oder im Frühclub feierten, mögen heute lieber das gute Essen beim In-Italiener, fahren Mini Cooper und werden in Clubs gesiezt. Aber eins hat diese Generation: immer noch Humor und steht zu dem, was sie sind: endlich Spiesser. Das dachte sich auch die wunderbare Ina Kurz vom Hamburger Label Mägde und Knechte und druckte es auf T-Shirts für gar nicht so spiessige Spiesser.
Mägde und Knechte, Feldstrasse 44, Hamburg St.Pauli
Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Ina Kurz
Oliviero Toscani? Den Namen kennt man nicht unbedingt. Die Bilder haben sich allerdings ins Gedächtnis geprägt: An AIDS erkrankter Mann im Sterbebett, ölverschmierte Tiere oder letztes Jahr die magersüchtige Isabelle Caro, die gerade mal ausgemergelte 31kg auf die Waage bringt.
Der durch seine Benetton-Werbekampagnen bekannt gewordene italienischer Fotograf Toscani hält heute, Dienstag, 18. Mai um 19:30 Uhr in der Pinakothek der Moderne in München einen Vortrag zum Thema „If you cannot take risk – you are not creative!“ Veranstalter ist „Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich“ in Kooperation mit der „tgm – Typographische Gesellschaft München e.V.“. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.

Eins vorweg. Ich mag Terry Richardson. Ich mag seine Bilder, seine Brille, habe eines der Skandal-Bilder von SISLEY bei mir zu Hause im Leuchtkasten stehen und hatte ernsthaft überlegt, mir ‚Terryworld: The Collector’s Edition Number 2‘ wegen des beiligenden Fotos von Batman & Robin beim Knutschen für 500€ zu kaufen. Mein Kontostand sagte allerdings nein, und somit kann ich jetzt ohne eine enge Verbundenheit zu Terry Richardson von ganzem Herzen sagen: die Bilder für die neue Ausgabe vom the journal sind zum Kotzen.
Wer noch mehr von den Bildern, die an Hinterhof-Porno’s der 70er erinnern, sehen möchte, empfehle ich einen Blick auf: http://ladygunn.com/blog/staff/2010/05/10/oh-terry-the-journal-shoot-with-terry-richardson/
Fotos: ladygunn.com

Heute Morgen war ich in meinem Lieblingscafé, dem Gnosa in Hamburg, frühstücken. Monatlich wechseln dort die ausgestellten Bilder. Im Augenblick wird die Kunst von Anne Böddeker präsentiert.

Anne Böddeker lebt und arbeitet als freiberufliche Malerin, Kostümbildnerin und Gemälderestauratorin in Hamburg und ist Dozentin an der Sommerakademie Norden.
Bei Rührei mit Schinken konnte ich die Bilder auf mich wirken lassen und kam dann zum folgenden Resumee:
Die Bilder sind absolut sehenswert und das Rührei war schonmal besser.
Anne Böddeker noch bis zum 13.Juni 2010 im Café Gnosa, Lange Reihe 93, Hamburg
Rührei mit Schinken vermutlich für immer im Gnosa 4,50€

Passend zum allgegenwärtigen Boho-Style hier der Stuhl von Moschino. Mein Freund träumte sofort von einem selbstgemachten Eistee, den er darin trinken würde. Naja… und damit er nicht kleckert gibts auch gleich noch eine Tischlampe dazu:

Ich find die Stücke ausserordentlich kitschig aber auch ausserordentlich schön. Erhältlich sind die handgearbeiteten Moschino-Objekte-der-Begierde im Moschino Stammhaus in Mailand. Und auch nur da und nicht im Gewerbegebiet beim Möbelriesen.
Über den Preis spreche ich lieber nicht.
Fotos: PR

Wer sich bei der aktuellen Vogue noch gefragt hat, in welcher Farbe Claudia das 3.Kinderzimmer streichen muss, weiß jetzt Bescheid: Rosa!
Herzlichen Glückwunsch!
Foto: VOGUE

Das nenn ich doch mal ein Schnäppchen: Beim Auktionshaus Ebay sind heute 2 (!) Whitney Houston Tickets für insgesamt 12,50€ ausgelaufen. Porto kommt noch dazu.
Mehr sag ich lieber nicht zu Whitney. Da wurde alles schon gesagt.
Foto: Screenshot EBAY

Da habe ich gestern meinen Freund + eine seiner heiss geliebten Blythe Puppen in‘ Smart gesteckt und ab nach Timmendorf gefahren.
Blythe Puppen wurden ursprünglich in den frühen 70ern in Amerika auf den Markt gebracht, allerdings ganz schnell wieder vom selbigen genommen. Großer Flop – die Kinder hatten Angst, weil die Blythe‘ ihre Augenfarbe und die Blickrichtung ändern können.
20Jahre später bekam eine Stylistin eine solche Puppe von einem Freund geschenkt, der diese auf dem Flohmarkt für ein paar Dollar gekauft hat. Sie zog ihr was lässiges an, machte unzählige Fotos, veröffentlichte diese in einem Bildband, dieses Buch landete beim Marketing eines Kaufhauses in Japan, die setzten die Puppen als Testemonial für einige ihrer Produkte ein und der Bekanntheitsgrad der Puppe wuchs. Irgendwann hat sich sogar die Nippon Vogue diese Puppe gewidmet und von namhaften Designern Klamotten für Blythe schneidern lassen.
Mittlerweile wurden die Puppen wieder auf den Markt gebracht, kosten neu ab 100€ gerne auch mal mehr und die aus den 70ern gibts ab 700€ aufwärts.
Der Zufall wollte es gestern so, dass die Blythe und ich beide einen Parka anhatten. Meiner saß allerdings mit Abstand besser.


