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Musiktipp

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Was sich gehört x Woche 32/2017

(Crooked Colours x „Vera“ Cover Artwork; Bild: PR)

Prettymuch: „Würde es euch etwas ausmachen, wenn wir … ?“
Kummer: „Ne danke uns geht’s nicht so gut in Atlantic City. Kummer und so …“
Sgrow: „Aber ihr müsst doch irgendwas fühlen!“
Und Crooke Colours: „Ey maaaaan beruhigt euch. Go with the flow und alles wird gut!“ Continue Reading

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Wenn Models singen

(Cara Delevingne in „Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten“; Bild: PR)

Models, die singen, sind wie Sänger, die schauspielern. Es gibt das ein oder andere positive Beispiel, wie etwa Irina Lazareanu, die u.a. mit Sean Lennon auf der Chanel Paris/London-Show 2007 performt hat.
Ein Model, was erst das Schauspielern anfängt und dann in ihrem eigenen Film singt, das ist zumindest neu. Eben das hat Cara Delevingne jetzt ausprobiert. Continue Reading

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„I got the money, I got the Time“ – Arcade Fire x „Everything Now“

(Arcade Fire x „Everything Now“; Cover Artwork; Foto: Columbia/Sony)

„I need it, I want it, I can’t live without it“. Das galt bisher vor allem für alle Fans von Arcade Fire, sobald ein neues Album der Kanadier erschien. Ein Grund mehr also, dass wir bereits vor Veröffentlichung (28. Juli) reinhören können und versuchen zu beurteilen, ob der Songtext dem Album alle Ehre macht. Continue Reading

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Lust auf Leiden: Lana Del Rey – „Lust for Life“

(Lana Del Rey – „Lust for Life“; Cover Artwork)

Es war vor fünf Jahren, als ein junger Mann (ich) einen Tag vor Veröffentlichung des ersten Lana-Del-Rey-Albums in einen CD-Store ging und fragte, ab wann die CD denn am nächsten Tag zu bekommen sei. „Du hast Glück, ich habe sie schon da. Wenn du es für dich behältst, dann kannst du sie schon mitnehmen.“ Toller Moment für mich und seitdem, aber nicht nur deswegen, war/ist „Born To Die“ eines meiner Lieblingsalben. Damals war das alles natürlich noch neu. Zerhackte Filmschnipsel als Musikvideo, Schlafzimmerblick und die Diskussion, ob die Lippen wirklich so prall sind oder operiert. Drei Alben und fünf Jahre später kommt jetzt „Lust for Life“. Aber so richtig ernst nehmen darf man das mit der Lebenslust nicht. Dafür ist auch dieses Album trotz der ein oder anderen romantischen Anwandlung wieder typisch melancholisch. Continue Reading

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Die Nummer zum Glück: Wanda – „0043“

(Wanda Niente Albumcover; © Wolfgang Seehofer, © Universal Music)

„(…)Es war ein schöner Wind und deine Haare waren auf. Wenn da zwei Häuser sind, sperr ich das Ältere auf. (…)“. Im neuen Song von Wanda geht es am Anfang sehr langsam zu und man fragt sich: Wo ist der Wums, das Rockige und das Schmutzige? In diesem Fall wartet man vergeblich. „0043“ schwelt vor sich hin, immer auf der Schwelle zum Ausbruch, im Grunde aber in sich gekehrt und schwermütig. Dazu sich wie im Suff drehende Bilder, Plastikdinosaurier und Sänger Fitzthum auf dem Autodach. „Traurig schöne Kindheit in 0043“ eben. Willkommen zurück! Und wer seine Begeisterung freien Lauf lassen will, kann den Jungs auf den AB sprechen unter +43 1811 212 27. Continue Reading

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Haim x „Something To Tell You“

Es ist 5 Jahre her, dass ich über irgendein amerikanisches Musikportal auf die drei Mädels aufmerksam wurde und „Forever“ ging mir, wie vielen anderen, sofort nicht mehr aus dem Ohr. Und auch wenn ich nach einem sehr „Fuck“-lastigen Konzert der Mädels im Grünen Salon kurz etwas ernüchtert war, entwickelte sich „Days Are Gone“ zum zweiten textlich fast auswendig gelernten Album nach „No Angel“ von Dido und ja ich weiß, der Vergleich ist mehr als unwürdig. Continue Reading

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The Killers x „The Man“

(The Killers „The Man“, Cover Artwork; Bilder: The Killers)

Dass Brandon Flowers The Man ist, der Meinung waren ja sowieso schon einige Fans. Dass er darüber jetzt auch einen Song schreibt, war also irgendwie logisch, oder? Daher macht Flowers im neuen Song der Killers auch alles um das zu beweisen: Pumpen, flirten, Schattenboxen, Sport im Fernsehen schauen und andere klischeebeladene Dinge. Aber: immer mit ein wenig Glitzer und Glamour. Ein neues Album der Killers („Wonderful Wonderful“) ist auch schon angekündigt. Wir sind natürlich gespannt, ob auch Songs wie „The Woman“ darauf zu finden sind und freuen uns solange erst mal über einen Brandon Flowers in Topform. Continue Reading

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Lorde x „Melodrama“

Lorde; „Melodrama“ Artwork Cover; Bild: PR

Lordes neues Album ist ja nun schon ein paar Wochen auf dem Markt und natürlich schlägt es Wellen der Begeisterung. Hinzu kommt ihr erstes ELLE-Cover und die Erkenntnis, dass sie die Alte geblieben und doch ein wenig anders geworden ist. Melodrama, wie sollte es anders sein, handelt vom Erwachsenwerden, der ersten Liebe, dem ersten Liebeskummer und der Befreiung. Das könnte musikalisch alles ziemlich scheußlich umgesetzt werden, denn für eine gerade mal 20-jährige ist das natürlich schon sehr viel auf einmal, was man da so erlebt. Aber wer mit 16 Jahren bereits sein Debut veröffentlichte und 2 Grammys gewonnen hat, bekommt das mit Bravour hin. Continue Reading

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Beth Ditto x „Fake Sugar“

(Beth Ditto x „Fake Sugar“; Cover Artwork; Bild: RCA)

„Oh my my, Oh La La. Je ne sais pas purquoi.“ Also wir wissen schon ganz genau, warum das neue Album von Beth Ditto so großartig ist. Die letzten 17 Jahre war die singende Kanone (und jüngst auch Gucci-Muse) Frontfrau von Gossip. Natürlich ist da vor Veröffentlichung des ersten Soloalbums ordentlich Druck auf dem Kessel. Aber dank Producerin Jennifer Decilveo konnte sie den gut abbauen. „Sie war die Rollerblades zu meinen Roller Skates“ sagt Beth über sie. Das muss Wertschätzung sein. Nach einer EP zusammen mit Simian Mobile Disco sowie einer Coverversion von Cerrone’s „Supernature“, wurde es allerdings auch so langsam Zeit. Die erste Single „Fire“ gab einen ersten Eindruck vom Album welches allerdings weitaus mehr zu bieten hat. Worum geht es also auf „Fake Sugar“? Continue Reading