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Foxes – „Warrior“ – EP

Als Louisa Rose Allen aka „Foxes“ ihre Debutsingle „Youth“ veröffentlichte, brachte sie es zwar auf zusammen über eine Million-Clicks, befand sich in Punkto Karriere aber noch wortwörtlich im Fuchsbau.
Aus dem ist sie jetzt ausgebrochen und veröffentlicht mit „Warrior“ eine EP mit der die 22 jährige in Southhampton geborene Sängerin und Songwriterin beweist: Sie gehört mit großartigen Songs wie „Warrior“ oder „White Coats“ ans Tages- bzw. ins Rampenlicht. Wir hoffen noch viel von ihr zu hören. Ein Album ist für Anfang 2013 angekündigt.

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No Doubt x „Push and Shove“


Bild: CMS Source

Zumindest für Gwen Stefani ist seit dem letzten No Doubt Album „Rock Steady“ 2001 viel passiert. Zwei Soloalben, Verwandlung in eine Stilikone und Supermami, Gastrolle als Jean Harlow in „The Aviator“, mit L.A.M.B. („Love Angel Music Baby“)eine eigene Klamottenlinie und, so mag man denken, eine Menge Zeit um über ein Comeback mit No Doubt nachzudenken. Dementsprechend hoch war natürlich Vorfreude und Erwartungsdruck in Bezug auf „Push and Shove“ und als wir die neue Single „Settle Down“ vorstellten, waren wir auch noch zuversichtlich, dass es ein gelungenes Comeback-Album werden könnte.

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The Killers x Battle Born

Werden neue Alben von Bands an deren Erstwerken oder bestimmten Songs gemessen, können sie oft nur verlieren. So aktuell bei einigen Kritiken über „Battle Born“, das mittlerweile vierte Studioalbum der Killers, zu sehen. Von zu viel Synthie, zu viel Pseudo-Queen, U2 Imitation, alles was die 80er und 90er so an Gitarrenpathos zu bieten haben und vor Allem zu wenig „Mr. Brightside“ ist da die Rede.

Lassen wir das jetzt mal alles außen vor und hören es mit den Ohren von jemandem der Synthie immer geil fand, für Queen zu jung ist und U2 sowieso nicht toll findet. Auch wenn man vom Intro von „Flesh&Bone “ überrascht ist, bieten die Killers in Kombination mit einem atmosphärischen „The way it was“ und einem zugegeben sehr kitschigen „Here with me“ („I don’t want your picture on my cellphone, I want you here with me“) einen guten Einstieg ins Album. Bei „A Matter of Time“ meine ich den der Kritiker so herbeigesehnten „alten Killers-Sound“ zu hören – auch auf die Gefahr hin, dass mich gestandene Musikkritiker in der Luft zerreißen werden. Das direkt darauffolgende „Deadlines and Commitments“ wird zum Lieblingsstück genauso wie „Carry me home“, dass man leider nur auf der Deluxe-Version vorfindet. Stuart Price (Produzent von u.a. Gwen Stefani, Madonna, Kylie) ist nur einer von fünf großen Produzenten die an dem Album mitgewirkt haben und dessen Einfluss definitiv zu hören ist. Dieser hat auch einen Remix von Flesh&Bone auf der Deluxe Version des Albums beigesteuert und er war es auch, der Mr.Brightside seinerzeit (grandios) coverte.

Was ist Battle Born also? Ein gutes neues Killers-Album mit viel Rock welches getrost von vorne bis hinten durchgehört werden kann und was einen „Mr.Brightside“ definitiv vergessen lässt.

Empfehlungen:
Flesh and Bone
Here with me
Deadlines and Commitments
A Matter of Time
From Here on out
Bonustrack: Carry Me Home

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Frau Herr x MS MR „Candy Bar Creep Show“ – EP

Wo genau MS MR herkommen, wie sie heißen und wie alt sie sind bleibt wohl vorerst ein Geheimnis. Im Internet ist die Rede von einem „Duo aus New York“ aber so wirklich klar sei das laut Pressemitteilung auch nicht.
Kein Geheimnis ist der Hang zum Morbiden der am Namen wie auch Cover ihrer ersten EP „Candy Bar Creep Show“ erkennbar ist. Blutverschmierte Finger und Spinnen-Nailart inklusive Kippe. Und auf dem Cover zu ihrer Singleauskopplung „Hurricane“ packen sie kurzerhand einen Lippenstift in einen Minisarg.

Musikalisch vergleichbar ist „Hurricane“ ein bisschen mit Polica. Als melancholisch alternativ kann man die Songs auf „Candy Bar Creep Show“ bezeichnen und natürlich auf jeden Fall als hörenswert. Besonders  „Dark Doo Wop“ sei euch ans Herz gelegt.
Und wer Lust hat MS MR live zu sehen und sie dabei auch einfach mal nach ihren Namen zu fragen, hat beim Reeperbahn-Festival am 20.09.2012 und der Berliner Independent Night am 22.9.2012 Gelegenheit dazu.
Ach und einen Rekord haben die beiden übrigens auch schon gebrochen. Sie schaffen es in ihrem Musikvideo zur Single „Hurricane“ noch mehr Video- und Bildschnipsel hintereinander zu schneiden als Lana del Rey im Clip zu „Videogames“. Aber schaut selbst.

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Aus allen Wolken gefallen x Adele singt den neuen Bond-Song

Jetzt ist es endlich raus. Adele wird den neuen Bond-Titelsong namens „Skyfall“ singen der natürlich genauso heißt wie der Bondfilm selbst. Nachdem zunächst Amy Winehouse im Gespräch war wurde es ruhig in der Bond-Song-Gerüchteküche.
Mit der achtfachen Grammy-Gewinnerin als Interpretin sind wir sicher, dass der neue Titelsong nach mehr oder weniger mäßigen Songs der letzten zwei Filme wieder ein bisschen Diva-Attitüde a la Tina Turner oder Shirley Bassey bekommt.

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Die Insel der Unsterblichen x Pet Shop Boys „Elysium“

Nachdem ich hier nur ganz beiläufig erwähnte, dass die Pet Shop Boys mit einem neuen Album namens „Elysium“ zurückkehren (wobei sie ja nie wirklich weg waren), vielen die Kommentare zur ersten Single „Invisible“ eher negativ aus. Vielleicht war er der zurückhaltende Sound und das minimalistische Video was im Vergleich zum letzten Album „YES“ fast langweilig klang.

Wer das Interview in der aktuellen INTRO liest, versteht Song und Inhalt jedoch schnell. Es stecke sehr viel Tod in dem Album sagt Neil Tennant hier. Dies hängt vor allem mit dem Tod seiner beiden Eltern in den vergangenen Jahren zusammen.
Und doch bekommen es Tennant und Lowe auch diese mal wieder hin, Themen wie Tod oder Trennung in diesen ganz speziellen leichten Popsound zu verpacken, den sie von Anfang an beherrschen und pflegen wie keine andere Band. Das macht die neue Single „Leaving“ trotz Trennungsthema zu einem wunderschönen Popsong für den Sommer.

„Elysium“ erscheint am 7.September 2012. Die Single „Leaving“ am 12.Oktober. Beides bei EMI Music

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Cat Power x „Sun“

Auf Cat Power wurde ich erstmals bei der CHANEL Haute Couture Show Spring/Summer 2007 aufmerksam, als Charlyn Marie Marshall live für das Publikum (und die Models) „Satisfaction“ schmetterte. Also kaufte ich mir gleich sämtliche Alben und stellte fest: Das ist nicht der eigentliche Cat Power Sound.
Eigentlich klingt Cat Power immer ein bisschen wie „Heute ist eigentlich ein ganz schöner Tag“ und „Die Welt ist grausam und wo zum Teufel ist meine Flasche Wein“. Ausnahmen wie ihr Album „Jukebox“ auf dem man wohl eines der besten Coverversionen von Sinatras „New York“ hört, bestätigen die Regel. Wer aber ihr Album „You are free“ kennt oder Won-Kar-Wai’s „My Blueberry Nights“ gesehen hat weiß, was ich meine.

Nun ist sie mit ihrem neuen Album „Sun“ zurück und wie es der Titel bereits sagt: Cat Power klingt weniger schattig. Ein bisschen mehr Beat, mehr elektronische Einflüsse und eben Sonne im Sound. Während im Sound die Sonne scheint ist sie aber noch nicht so ganz im Songtext angekommen. So heißt es bei „Silent Machine“ :

She loves you, she loves you, she loves you so hard the one the person to have you cannot (…)Silent machine is here to make sure to put on your light and then turn around. You lie, you lie, you lie…a lie“.

Aber nun Gut. Die Sonne geht ja auch langsam auf. Und so lange der Schatten so sonnig klingt, können wir mit großartigen Songs wie „Nothing but time“, „3,6,9“, „Sun“ oder „Cherokee“ sehr gut leben!

„Sun“ ist heute bei Matador Records erschienen.

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Glattes Haar, glatter Sound x MIKA „Celebrate“

2007 eroberte ein libanesisch-britischer Sänger mit lockiger Mähne die englischen und deutschen Charts. Mit für einen Mann recht hoher Stimme und einem ordentlichen Kostüm- und Konfettifaktor im Video, schaffte Michael Holbrook Penniman oder auch einfach MIKA genannt mit „Grace Kelly“ den Durchbruch. Es folgten in Deutschland mehr („Relax“) oder weniger („Lollipop“) erfolgreiche Singleauskopplungen und ein zweites Album mit dem Namen „The boy who knew too much“.

Wissen tut Mika auf jeden Fall, dass sich bekannte Namen immer gut für ein featuring sind. So steht im Titel seiner neuen Single „Celebrate“ kein geringerer als Pharell Williams in der Featuring-Klammer. Angeblich soll er auch mitsingen. Falls das jemand hört bitte Bescheid sagen. Aber auch andere Größen wie Benny Benassi (auf diesen Track bin ich gespannt) und Nick Littlemore (von Empire of the Sun) sind als Mitproduzenten dabei gewesen. „Celebrate“ ist wie Mikas neues Haarstyling nicht mehr ganz so wild wie zum Beispiel „Grace Kelly“. Gute Laune verbreitet er dennoch. Bleibt abzuwarten wie „The Origin of Love“ klingen wird. Dem Papierverbrauch im Video zu „Celebrate“ zu urteilen hat er wohl sehr lange daran geschrieben.

„The Origin of Love“ erscheint am 05.10.2012

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Amusement x Muse „Madness“

Nach „The Resistance“ waren es nun geschlagene drei Jahre die Muse nichts von sich haben hören lassen. Und ehe man sich versieht, erscheint mit „Madness“ nun schon die zweite Single des neuen Albums „The 2nd law“ vorerst als Lyric Video. Viele fragen sich jetzt: Wie zweite Single? Das liegt daran, dass der Olympiasong 2012 „Survival“ in Deutschland eher minder erfolgreich war. Aber zurück zu „Madness“ und das klingt mal so gar nicht wie Muse. Zu Hip-Hop Beats startet das Lied mit elektronisch verzerrter Frauenstimme. Erst als die unvergleichliche Stimme von Frontmann Matthew Bellamy ertönt weiß man: Das ist Muse. Und spätestens dann weiß man auch: Das wird großartig!

„The 2nd Law“ erscheint am 28.9.2012

Bisher bestätigte Deutschlandkonzerte:

12.11.2012 München – Olympiahalle
15.12.2012 Hamburg – O2 World

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Antony and the Johnsons „Cut the world“

Es gibt Musik, die man auf Anhieb entweder liebt oder zutiefst verabscheut. Ganz große Musik-Liebe hege ich für Antony and the Johnsons. Als ich vor einigen Jahren das erste Mal die Stimme von Antony Hegarty hörte, war ich hin und weg, und so ist es bis heute geblieben.

Sicher, die Musik ist alles andere als leicht, fröhlich und einfach, aber dafür hilft sie mir beim Abschalten. Das hört sich jetzt sicher sehr kitschig an, aber die Musik lässt mich träumen und jagt mir manchmal Gänsehautschauer über die Arme. Und das Antony auch partytauglich sein kann hat er spätestens als Sänger für die erste Platte von Hercules & Love Affair bewiesen.
Seit einigen Tagen gibt es nun eine neue Platte von Antony and the Johnsons. Fast ausschliesslich alte Songs die jetzt mit der Unterstützung eines Orchesters neu eingespielt wurden und fast noch besser als ohnehin schon sind. Neu auf der Platte ist der Song „Cut the world“, im dazugehörigen Video spielen die Performance-Künstlerin Marina Abravonic und das Charaktergesicht Willem Dafoe mit. Viel Spaß!