Wir wollen es der Vollständigkeit halber erwähnen: Nach Vanessa Paradis, Catherine Deneuve, Estella Warren, Carole Bouquet, Catherine Deneuve, Nicole Kidman und Audrey Tautou wird Brad Pitt das erste männliche „Gesicht“ des Duft-Klassikers CHANEL N°5.
Was uns erwartet, wissen wir noch nicht. In der Pressemitteilung hieß es lediglich:
„Wir freuen uns Ihnen zu diesem Zeitpunkt verkünden zu können, dass der US-Schauspieler BRAD PITT das kommende Gesicht unseres Duftes CHANEL N°5 sein wird.“
Wir sind gespannt.
Allgemein
Auf den ersten Blick dachte musste ich an die mittlerweile legendäre Delial-Werbung aus den 80ern denken: Ein unglaublich braun-gebranntes Model räkelt sich grundlos am Strand. Nun handelt es sich nicht um eine alte Werbung des Sonnencreme-Herstellers sondern um ein Anzeigenmotiv der aktuellen H&M „Beach Sensation“ Kampagne, in der das Modell Isabeli Fontana die Bademode der schwedischen Bekleidungskette präsentiert.
Ich glaube ja, dass die Wunderkind-Kollektionen in der Vergangenheit zum Teil am Markt vorbei designt wurden. Ein Problem, mit dem Wunderkind nicht alleine dasteht. Jeder Designer hatte sicher schon eine Kollektion im Ärmel, die gar nicht lief. Was andere Marken mit Handtaschen, Parfums, Kosmetik- und anderen Lizenzen abfedern, reißt bei einem reinen Premium-Label wie Wunderkind ein riesen Loch und es sah einige Zeit nicht wirklich gut um die Zukunft des Labels aus und Kritiker gaben dem Label keine Chance mehr.
Gestern wurde nun in der wunderschönen Villa Rumpf am Heiligen See in Potsdam die Wunderkind Fall / Winter 2012 „Sauvage“ vorgestellt – und siehe da: Das Ergebnis aus der Design-Feder von Wolfgang Joop ist beeindruckend!
Ich lebe in einer Stadt (Berlin), in der man grundsätzlich zwar viel Fahrrad fährt, aber immer damit rechnen muss, dass der geliebte Drahtesel morgens nicht mehr angebunden vor der Tür steht. Oder nur noch der Rahmen.
Und da Fahrradfahren längst nicht mehr nur bloße Fortbewegung ist, sondern ein Sehen und gesehen werden, ist der Klau umso schmerzhafter. Nichtsdestotrotz ist das Aussehen der Zweiräder mittlerweile so wichtig wie die Sonnenbrille die man sich zum Fahren aufsetzt. Daher liebe Horstson – Leser hier nun eine Auswahl nicht ganz billiger aber traumhafter Räder für den Frühling/Sommer 2012!
Ralph Lauren hat es gut – seine Frau Ricky kocht richtig gut. So gut, dass sie jetzt ein Kochbuch mit regionalen Gerichten veröffentlicht. Natürlich wohnen die Laurens nicht irgendwo, sondern in den Hamptons, wo sich tout New York aus der Upper East und allen anderen feinen Wohnvierteln des Big Apple in die prachtvollen Hideaways zum Chillen zurückzieht und auf den vornehmsten Social Events der Ostküste trifft, um Gutes zu tun bzw. gut zu essen: “Over the years the type of food and entertaining we enjoyed reflected the atmosphere of the places where we lived at the time. Each locale inspired me to create a particular way of life, and this energized me to develop a direction of my own”


Bruno Mars (links); Gary Oldman (rechts)
Ganz klarer Fall und da gibt es im Normalfall auch kein Drumherum: Auf der Einladung wird so was wie „Black Tie“ oder Abendgarderobe gestanden haben und daran hat man sich zu halten. Allerdings gibt es da einiges an Interpretationsmöglichkeiten: Vom Spitzenkleid von Comme des Garçons (Marc Jacobs) bis zum ganz klassichen Smoking (Bruno Mars) war wirklich alles drin – allerdings waren die Männer zum größeren Teil unaufgeregter gekleidet als die Damen.

Screenshot von thegloss.com // via Modepilot
Eine Nacht habe ich drüber geschlafen und so richtig anfreunden kann ich mich immer noch nicht mit Marc Jacobs‘ Dress zur Met Costume Institute Gala.
Wenn ich mir die Schauen-Bilder von Comme des Garçons anschaue, hatte sich die japanische Designerin Rei Kawakubo das Männer-Kleid auch eher als zu langes Unterzieh-Shirt gedacht, oder?
Pre-listenings sind ja in etwa so wie sich den Beginn eines Madonnakonzertes vor Besuch der Show im Internet anzuschauen. In diesem Fall sei aber dringendst zum Pre-listening des neuen Gossip-Albums geraten. Man darf sich auf „Get a job“ und „Move in the right direction“ ganz besonders freuen wie ich finde. Bis zum 11.5.2012 müssen wir uns allerdings noch gedulden.
Morgen beginnt in der Fashion Abteilung des Metropolitan Museums in New York eine sehr sehenswerte Ausstellung, die die imaginäre Konversation von Elsa Schiaparelli und Miuccia Prada sich zum Thema nimmt. Naheliegend, dass die beiden Frauen gar nicht miteinander sprechen können, da Elsas Glanzzeiten bereits Legende war, als Miuccia geboren wurde. Verbinden tut sie aber vieles – nicht nur das sie die Surrealisten der Mode sind und waren, sondern auch immer eng mit Künstlern zusammen kooperieren. Schiaparelli hatte Salvador Dalí ebenso in ihrem Gefolge, wie Marcel Vertés oder Jean Cocteau. Prada hat schon lange eine eigene Kunst-Foundation in Mailand und unterstützt immer wieder Ausstellungen und Projekte weltweit.
Die Verpackung sieht ein wenig aus wie eine Kristallkugel aus Kunststoff – aber wenn man sie aufmacht, kommt das raus, was mein Herz doch ziemlich schnell erobert hat:








