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Louis Vuitton x Yayoi Kusama Pop-Up Store Opening in Printemps

Das Louis Vuitton schon seit Jahrzehnten eine enge Verbindung zur zeitgenössischen und popkulturellen Kunst hat, ist bekannt: Beleg hierfür ist nicht nur die Ausstellung Espace Culturel, die wir vor ein paar Tagen besucht haben, sondern auch und in letzter Zeit schon fast insbesondere durch die Zusammenarbeit von Marc Jacobs als künstlerischern Leiter Louis Vuittons und Künstlern wie Takashi Murakami und Stephen Sprouse.

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Modeschätze -Yves Saint Laurents Haute Couture Kampagne 1984

Ab heute möchten wir Euch bei Horstson in lockerer Reihenfolge Modeschätze aus unseren Archiven zeigen und das aus folgenden Überlegungen:
Alles was vor dem Zeitalter des Internets in der Mode passierte, wird, wenn es nicht aufbereitet wird, digital in Vergessenheit geraten oder ist zumindest wenn man recherchiert schwer zugänglich oder das Material spärlich.
Das ihr auf Horstson viele Hintergründe zu Mode, Kunst und vor allem dem Handwerk und der Haute Couture lesen könnt, verdankt ihr vor allem dem „Backhead“ unserer Archive.

Über 50.000 Dokumente, Bücher, Originale, Accessoires und Materialien warten darauf digitalisiert zu werden. Da wir bewusst auf bezahlte Werbung verzichten wird dieses peu à peu passieren – immer wenn Zeit ist.
Neben allen wichtigen Büchern der letzten 40 Jahre sind Pressemappen der Modehäuser genauso aufbewahrt wie Photos, Kataloge, umfangreiche lückenlose Dokumentationen zu den wichtigen Designern von Paris und Mailand, Zeichnungen und vieles mehr. Kleinere Sammlungen zu den Themen, Juwelen, dekorative Kunst, Parfüms, Kosmetik, Möbel und Interieur.
Soweit alles was sich auf Papier und in unzähligen Ordnern befindet, dazu kommen Accessoires wie Schmuck, Schals, Tücher, Flacons, Verpackungen und hunderte Stücke, die mit der aufregenden Geschichte der Mode der letzten sechzig Jahre zu tun haben. Horstson ist sicherlich einer der wenigen Blogs die auf so einen enormen Fundus jenseits von Wikipedia und Co. zugreifen kann.

Nun teilen wir von Horstson ja gerne und möchten nicht nur für Recherchen für unsere Artikel die wir in unserer Freizeit schreiben dieses nutzen, sondern euch auch besondere Kampagnen, Key Collections oder seltene, nicht veröffentliche Sachen gern in Zukunft zeigen, von denen wir hoffen das sie euch Freude bereiten und vielleicht auch überraschen.
Modeschätze die gehoben werden wollen und es nicht verdient haben, dass man sie vergisst und die vielleicht den ein oder anderen nicht nur erinnern, sondern auch inspirieren und die es verdienen, durch Digitalisierung weiterhin zugänglich zu sein oder erst zu werden.

Den Auftakt macht die Kampagne von Helmut Newton für Yves Saint Laurents Haute Couture Kollektion Winter 1984/85.
Newton lässt Saint Laurents Lieblings-Models vor der École des Beaux-Arts posieren, angereichert mit einem Loverboy in schwarzer Lederjacke. Die Frauen wirken wie Wesen aus einer anderen Welt, die Eleganz und Glamour versprühen. Saint Laurents Kollektion beinhaltete die später in vielen Ausstellungen gezeigten komplett bestickten Jacken, die nach Porzellan-, Gemmen- und barocken Schnupftabak-Dosen-Motiven bestickt waren.

Crêpe Kleider und Röcke aus Corisia-Stoffen in Sorbet-Farben, Satinkleider und Mäntel dominieren die Kollektion. Dazu opulenter Schmuck, inspiriert vom Orient und kleine Pillenboxen aus Satin oder „Ornaments de Tête“ aus Federn und farbigen Steinen. Typisch für die Zeit, dass die Kampagne, wie bei allen großen Modehäusern die in Vogue, Harper’s oder L’Officiel schalteten, ein Titelblatt hat, heute schon aus Kostengründen gar nicht mehr denkbar. Ebenso das für Couture Kollektionen acht- bis zehnseitige Kampagnen geschaltet werden.
Saint Laurent und Helmut Newton: heute beides unsterbliche Legenden, eine kongeniale Kombination – Ästhetik, die immer bleibt.

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Bestätigt: Die Brigitte setzt wieder Models ein


Ohne Models: Ausgabe 02/2010 der Brigitte; Bild: Gruner+Jahr

Vor ein paar Tagen griffen wir das Gerücht auf, dass die Brigitte überlegt, in Zukunft wieder Models einzusetzen – also in Betracht zieht, ihre Aktion „Ohne Models“ zu beenden.
Der Kress-Dienst veröffentlichte soeben den Text, den die Brigitte zum Thema „Ohne Models“ im Editorial zu Heft 21/2012 veröffentlicht:

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Espace Culturel Louis Vuitton – Turbulences

Wie gestern Abend schon in der kleinen Preview erwähnt, waren Peter und ich auf Einladung von Louis Vuitton in Paris und hatten auch die ganz fabelhafte Chance, die aktuelle ‚Espace Culturel‘ Ausstellung im achten Arrondisement auf dem legendären Champs-Élysées, Ecke Rue de Bassano in der Louis Vuitton Maison zu besuchen.

Das Schöne an Traditionsunternehmen liegt mitunter auch in den Dingen, die sich mit den Jahrzehnten – manchmal auch Jahrhunderten – ganz solide entwickeln konnten und bis heute zur Identität der Marken gehören, wie die Schriftzüge über den Toren der Firmenhauptsitze.

Dass man bei Louis Vuitton heute so selbstverständlich zeitgenössische Kunst ohne jeden Bohei fördert, nahm seinen Anfang schon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, als mit den Segnungen der industriellen Revolution das Unternehmen seine Firmengeschichte begründete: Gaston-Louis Vuitton, der Enkel des Firmengründers machte Anfang des 20.Jahrhunderts erstmals Nägel mit Köpfen und verdingte sich nebenbei als Vizepräsident der Internationalen Ausstellung der Dekorativen Künste, besser bekannt als Art Deco.

Diese Tradition wurde über die nächsten Jahrzehnte beibehalten und perfektioniert und so bietet Louis Vuitton nun für jedermann an, den Espace Culturel kostenlos zu besuchen. Aktuell findet in den Räumen die von David Rosenberg und Pierre Sterckx kuratierte Ausstellung ‚Turbulences‘ statt, bei der insgesamt 11 Künstler eben diese Turbulenzen die spontanen, verwirrenden Bewegungen von Materie darstellen und einen zum Teil interaktiv in den Bann ziehen.

Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 16.September und ich kann jedem Paris-Besucher einen Stop auf dem Champs-Élysées empfehlen.

Espace Culturel Louis Vuitton – Turbulences
60, rue de Bassano
101, avenue des Champs-Élysées
75008 Paris

Mehr Informationen und einen Überblick über die vergangenen Ausstellungen sowie jeder Menge Infos über die Künstler und die hier nicht aufgeführten Werke gibt es hier beim Hersteller.

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Anna Dello Russo at H&M – Fashion Shower

Will man Anna Dello Russo singend und tanzend in einem knappen Lack-Kleidchen sehen? Nein, vermutlich nicht und entsprechend hoch ist bei mir der Fremdschäm-Faktor.
Man muss Frau Dello Russo allerdings ein Kompliment für ihr Figur machen, was die ADR für H&M Kollektion zwar nicht tragbarer macht aber wenigstens davon ablenkt.
Hier das Video und ich bin auf eure Meinung gespannt.

Die Accessories-Kollektion der Nippon Vogue Modechefin wird ab dem 04.Oktober in ausgewählten Stores der schwedischen Bekleidungskette „H&M“ verkauft.

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Stefano Pilati geht zu Ermenegildo Zegna

Der YSL Ex-Designer Pilati hat einen neuen Job: Ab Anfang Januar 2013 verdient er sein Geld als Leiter der Designabteilung des Männermode-Labels Ermenegildo Zegna an. Zusätzlich wird er auch als Kreativdirektor für das Design des Kaschmir-Labels AGNONA verantwortlich sein, die übrigens Anfang letzten Monats erst ihre erste Filiale Deutschlands auf Sylt eröffneten.
Auf GQ Online konnte man gestern (und ich erst heute, weil ich in Paris war) nachlesen:

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Bonjour et au revoir aus Paris!

Peter und ich waren die letzten beiden Tage in Paris – Louis Vuitton hat anläßlich des Yayoi Kusama Pop-Up Store Opening nach Paris eingeladen. Leider wollte das Internet nicht so wie wir wollten und wir konnten nicht 1:1 unsere Eindrücke aus Paris posten. Macht nichts – umso mehr haben wir das Programm, bestehend aus einem Besuch der Louis Vuitton Ateliers in Asniéres und des ehemaligen Hauses der Familie Vuitton, einer privaten Führung durch die Maison auf der Champs-Elysées, einem Besuch der Espace Culturel Ausstellung und der Louis Vuitton – Marc Jacobs Ausstellung genossen.
Obiges Bild ist übrigens gestern Abend im Pop-Up Store im Printemps entstanden und nicht Peter und ich sind auf dem Bild zu sehen, sondern die beiden DJanes…

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André Leon Talley – „Es macht mir nichts aus, mich zum Narren zu machen“

„Die schwarze Eminenz“ – Karl Lagerfeld erinnert André Leon Talley an „russische Großfürsten des 18.Jahrhunderts“ und groß ist Talley tatsächlich: 201 Zentimeter, um genau zu sein. Er ist laut, sehr amerikanisch exaltiert und immer „think big“.
Sogar seine Faxe schreibt der Mann, der Diana Vreeland in ihren letzten Lebensjahren vorlas und im Fach „Chic“ ihr gelehrigster Schüler war, in Großbuchstaben.

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Was soll man dazu denn anziehen? Heute: die schwarze Jeans von Levis.

Eine Leserin hat sich vor Kurzem gewundert, dass Horst die Rückkehr der schwarzen Jeans prophezeite.
Sie war gar nicht amused und sagte: „Leiden Sie denn alle unter Geschmacksverirrung? Schwarze Jeans gehen gar nicht. Ich sehe in dem Zusammenhang immer irgendwelche schlecht angezogenen Männer vor meinem inneren Auge, die sich auch mal chic machen wollen. GRAUENHAFT.“
Das können wir doch so nicht einfach im Raum stehen lassen und ich werde versuchen, mit einigen Outfitbeispielen zu beweisen, dass schwarze Jeans chic sind – zumindest wenn man sie richtig kombiniert 😉

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New in: 1000% Bearbrick x Daft Punk

„Was kann der?“ ist die häufigste Frage, wenn wir Besuch haben und dieser einen Bearbrick bei uns in der Wohnung entdeckt. Nichts kann der, genauso wie die beiden neuesten Bären: Seit gestern nenne ich die Daft Punk Bearbricks mein Eigen. Schuld daran ist im Grunde einer meiner Lieblings-Läden in Hamburg: cream war so freundlich und hat mir während unseres Urlaubes die beiden Bären zurückgelegt und so konnte ich sie gestern mithilfe von Martin, einem Shop-Mitarbeiter, einmal quer durch St.Georg in ihr neues Zuhause schleppen.

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