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A Love Affair with Converse – André Saraiva

Wenn sich zwei wunderbare Dinge verbinden, dann kommt meistens etwas noch phantasievolleres heraus. Converse All Stars gehören zu den ewigen, von mir geliebten Klassikern und sind schon fast der Erfindung der Jeans und des weißen Hemdes gleichzusetzen.
André Saraiva gehört zu meinen Lieblingeskünstlern und nicht nur, dass er in den späten Neunziger Jahren mit dem unwiederbringlichen „Monsieur A“ berühmt geworden ist und einen unverwechselbaren Illustrations-Stil hat, der Tausendsassa hat auch das Hotel Amour in Paris gegründet und ist für das Wiederaufleben der Clubbing-Szene in Paris verantwortlich.Unprätentiös gehört er mittlerweile zu einer etablierten Künstlerszene. Seine Freundschaft mit dem Purple-Macher Olivier Zahm ist genauso beständig, wie die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin Annabelle Dexter-Jones.

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Peter’s Cuttings – Franco Moschino forever!

Er galt als das Enfant Terrible der Mailänder Modeszene – doch leider verstarb er viel zu früh im September 1994 im Alter von 43 Jahren: Franco Moschino. Einem der phantasievollsten Modeschöpfer wird heute leider viel zu selten gedacht, obwohl sein Firma nach wie vor existiert und immer noch von seiner langjährigen Assistentin, heute schon länger Designerin als Moschino es jemals war, geführt. Rossella Jardini ist es auch, die die besten Geschichten über ihn zu erzählen weiß und durch die man diesen Mann, von dem nur wenige Photos erhalten sind, besser kennenlernen kann. Im Internet findet man wenig über Franco Moschino, wir haben hier aus den Archiven einige unglaubliche Photos gefunden, die genau das zeigen, was Moschino war bzw. als was er sich gern sah. Ihm gefielen die Posen der Hofnarren im Italien der Renaissance und er sah sich mehr als Dekorateur oder Maler, weniger als Modeschöpfer.

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Die Woche auf Horstson

Gegen Langeweile und akute Herbstblues-Gefahr haben wir hier den sonntäglichen Wochenrückblick der garantiert abwechslungsreich ist und sofort auf andere Gedanken bringt:
1) Horstson-Leser wissen längst das Peter ein großer Fan vom Label Hermès ist. Am Dienstag zeigte er hier seine Lieblingslooks aus der kommenden Spring/Summer 2013 Männer-Kollektion.
2) Am Mittwoch war es Zeit für einen knallharten Test. Horst untersuchte eingehend die Wintertauglichkeit einer Jacke aus der neuen Kooperation von Tommy Hilfiger und Blauer.
3) Das Winter-Cover der Vogue Hommes Japan schmückt ein Karo-Anzug aus Thom Browns lustiger Quasimodo-Kollektion.
4) Vergessene Modeschätze aus den 90er Jahren gab es für Euch am Mittwoch: wunderschöne Kollektions-Zeichnungen von Isaac Mizrahi aus Peters Privatfundus.
5) „Luna Rossa“ heisst der neue Sport-Duft aus dem Hause Prada. Am Donnerstag gab es hier den Werbespot und einen Einblick in das dazugehörige Making-Of.
6) Einen Horstson-Lesetipp gab es am Mittwoch: „Wiedersehen macht Freude“ aus dem SZ Magazin. Den Hinweis haben wir übrigens von unserem Leser Monsieur Didier bekommen – Merci!

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Saint Laurent – Kampagne No.3

Heute: Schmuck. „Saint Laurent Vermeil“ heißt die Unisex Kollektion bestehend aus Silber-und Goldschmuck. Das Bild lässt den Stil der Kollektion allerdings nur grob erahnen. Immerhin hat Girls-Mitglied Christopher Owens jetzt mal mehr als ein Tattoo an. Aber was sehen wir da! Jeans und Jeanshemd? Es bleibt also spannend. 12 Motive folgen noch.
Hier geht’s zu Kampagne No.1 und Kampagne No.2

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Neulich in Peking

Warum ausgerechnet Peking? Nur weil Asiaten große Fans von Balmain sind – zumindest wenn das Klischee stimmt? Wie dem auch sei: die günstige Balmain Zweitlinie „Pierre Balmain“ wurde vor ein ein paar Tagen in Pekings Yintai Center präsentiert.
Was gabs zu sehen? Leichte Stoffe, Bonbon-Farben und jede Menge kurzen Hosen – nicht schlecht aber auch nicht sonderlich bahnbrechend. Ich wette allerdings das sich auch einige Kunden in Europa finden, die die Kollektion durch die Stadt spazieren werden – ein hohes Klamotten-Budget vorrausgesetzt…

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Blogs sind die Klowände des Internets…

Dieser Meinung war zumindest Jean-Remy von Matt, als sich im Jahre 2006 im Internet einige Blogger über die JvM „Denn du bist Deutschland“-Kampagne lustig gemacht haben, die gegen die vermeintliche Miesepetrigkeit der Deutschen gerichtet war. Etwas später revidierte der Werbemann seine Aussage: Die Klowände seien ein Symbol für „das Anpinkeln und Verpissen – für Meinungsäußerung im Schutz der Anonymität“ und ergänzt dann „Vielleicht klang auch etwas Neid auf euch durch, da die Form von Meinungsäußerung, die ich als Werbetexter seit über 30 Jahren betreibe, alles andere als frei ist: Jedes Wort wird vor der Veröffentlichung lange abgewogen, mit Auftraggebern verhandelt und dann noch repräsentativ auf seine Wirkung getestet.“* Jetzt musste ich etwas stutzen: wird wirklich immer lange abgewogen, bevor eine Kampagne veröffentlicht wird?

Ich habe, wie vermutlich ein paar Millionen andere Menschen auch, am Mittwoch Stern TV gesehen, wo dem staunenden Publikum die Auflösung um die ominöse Internetseite KEU/UDLWH 54154/5/054 präsentiert wurde, auf der man ein vermeintliches Experiment beobachten konnte, bei dem ein Schwein im Labor mit UV-Strahlen verbrannt wird. Das alles mehr (Maske des Schweins) oder weniger (Ikea-Stühle) aufwändig inszeniert und die Seite sorgte „…in den vergangenen Tagen für eine Welle der Empörung im Internet. Hundertausende Internetnutzer – insbesondere junge Menschen – diskutierten das Experiment.“ – so wird zumindest auf der Seite des Auftraggebers der viralen Kampagne, der Krebshilfe, stolz vermeldet. Von den besagten hunderttausenden jungen Inernetnutzern kannte ich ehrlich gesagt keinen – in meinem virtuellen Facebook-Freundeskreis tauchte die Seite nur einmal auf, allerdings nicht mit einem Aufschrei, dass auf „KEU/UDLWH 54154/5/054“ ein Tierversuch zu sehen sei, sondern das es sich vermutlich um eine virale Film-Kampagne handelt, diskutiert wurde auch, allerdings nur um welchen Film es sich dreht.

Damit nun eine virale Kampagne bekannt wird, benötigt man Menschen, die diese streuen – im Fall der aktuellen Kampagne war dafür ein Berufsjugendlicher verantwortlich: Nils Bokelberg. Bokelberg veröffentlichte ein paar Posts auf seinem Facebookprofil („Nochmal wegen diesem Schweine-Gedöns von gestern. Ich will verdammt nochmal wissen, was das ist! Und wenns ein Viral ist, dann will ich wissen wofür!“) und einen offensichtlich gestellt-erschrockenen Artikel namens „Ein Schweinchen namens WTF“ auf seinem Blog Weltfrieden und siehe da: Einige Leser haben wirklich gedacht, dass ein Schwein peu á peu verbrennt und sorgten dafür, dass die Seite offline genommen werden musste und vermutlich auch, dass gegen die Seitenbetreiber bzw. gegen den vermeintlichen Tierversuch ermittelt wird. Von hundertausenden Internetnutzern sind wir aber immer noch weit entfernt und Bokelberg sieht sich einem Problem ausgesetzt: auf seinem Blog wird mittlerweile nachgefragt wird, woher er überhaupt von der Seite KEU/UDLWH 54154/5/054 wusste und sich die offizielle Version von ihm eher schwammig anhört: „Ich hab das von einem Bekannten aus München geschickt bekommen, der eigentlich mit Medien nix am Hut hat.“ Aha. Was in Bokelberg in dieser Zeit vorgegangen ist, kann man nur orakeln und Anhand einer mittlerweile veröffentlichten Entschuldigung, dass er seine Leser für 10 Tage ver****** hat, nachlesen. Diese Entschuldigung hätte ich eigentlich von der verantwortlichen Werbeagentur Jung von Matt erwartet und nicht von Bokelberg, der sich mit Sicherheit der Tragweite nicht bewußt war und, einfach ausgedrückt, in etwas hineingeschliddert ist, wie man in etwas hineinschliddert wenn man begeisterungsfähig ist und sein Herz am rechten Fleck hat.
Jung von Matt hätte in meinen Augen etwas mehr Weitsicht beweisen sollen: Kein Mensch lässt sich lange und so drastisch hinters Licht führen und das hätte den feinen Herren von Jung von Matt auch klar sein müssen, denn „jedes Wort wird vor der Veröffentlichung lange abgewogen, mit Auftraggebern verhandelt und dann noch repräsentativ auf seine Wirkung getestet“, um nochmal das Zitat von Jean-Remy von Matt aufzugreifen. Wurde wirklich lange abgewogen und wurde auch bedacht, dass die ganze Aktion nach hinten losgehen kann oder war der Reiz des kalkulierten viralen Skandals größer? Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen ist: Spendet trotzdem der Krebshilfe Geld – vielleicht reicht das Geld nächstes Mal für eine vernünftige Kampagne mit einer klaren Message, um auf die Gefahren von UV-Strahlung hinzuweisen, denn darum ging es bei dem vermutlich größten Web-Fail des Jahres – oder wie denkst du über die virale Kampagne?

*Quelle: Spiegel Online

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Kann nicht jeder tragen…

Siehe da: im Januar hatten wir uns noch gefragt, wer die Kollektion von Thom Browne für Herbst/Winter 2012 trägt und schon überrascht uns die Vogue Hommes Japan in ihrer Fall/Winter Ausgabe mit der Antwort: beim Model Joe Collier sieht das zwar immer noch nicht alltagstauglich aus, aber auch nicht mehr wie eine Mischung aus Frankenstein, Herman Munster und Quasimodo. Und es macht einen wirklich knackigen Po. Immerhin!

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Auf besonderen Wunsch: Der Duft aus meiner Jackentasche und was damit ein Serienmörder zu tun hat

In einem Kommentar zum Hilfiger x Blauer Post fragte unser Leser Siegmar gestern nach, welcher Duft denn auf dem Bild zu sehen war. Nun, anhand des Flacons konnte man es auch nicht erkennen, denn es handelt sich um eine (kleine) Sondergröße von Humiecki & Graef’s Candour, den ich netterweise zugeschickt bekommen habe und ich im positivsten Sinne des Wortes nicht mehr aus der Nase bekomme. Im Pressetext liest sich das viel besser:

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Sportliche Eleganz x PRADA Luna Rossa

(Heterosexuelle) Männer tun sich mit Parfum ja immer etwas schwer. Daher ist es sozusagen unsere Pflicht den Männern (und den Frauen die ihnen das Parfum letztendlich kaufen) den neuen Duft „Luna Rossa“ von PRADA zu empfehlen. Der Linie „PRADA Sport“ folgend, ist das erfrischende neue Parfum aus dem italienischen Traditionshaus im Gegensatz zu „Amber pour Homme“ sportlich leicht und damit mehr für den Tag als für das Dinner am Abend gedacht. Den Sportgedanken hatte PRADA wohl auch und ließ folgenden Spot  auf einem Segelboote der Kategorie AC45 drehen:

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