Nachdem heute Blomquists geliebtes MacBook den Geist aufgegeben hat, springe ich für ihn in die Bresche und tippe doch mal ganz flott den Wochrückblick auf Horstson! Also los:
1) Willkommen zuhause! Daisydora meldet sich mit ihrem ersten Artikel zurück!
2) Peter überraschte mit einer Hommage an einer von Estée Lauders Heldinnen: Elisabeth Meyer
3) Frei nach Oscar Wilde, kopierte Dsquared² ein Editorial von Carine Roitfeld. Kein Problem, denn Imitation ist die höchste Form der Anerkennung – oder doch etwas problematisch?
4) No Doubt meldet sich mit dem neuen Album „Push and Shove“ zurück! Das finden wir nicht so toll.
5) Was soll man dazu denn anziehen? Das fragte vor ein paar Tagen Blomquist – da war die Welt für ihn noch in Ordnung und sein MacBook noch heil 🙂
6) Peter stellte uns seinen Lieblingstrend vor – Edelsteinfarben bei Chanel.
Allgemein
Saint Laurent – Kampagne No. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14,15
Posted on 29. September 2012Ja genau. Jetzt könnt ihr euch alle Motive der Saint Laurent-Kampagne nacheinander unterlegt mit Musik von Christopher Owens anschauen. Zu Textzeilen wie „Love is just a song“ ziehen auf der neuen Saint Laurent Homepage die einzelnen Motive an euch vorbei und enthüllen neben Leoprints für Männer auch so einiges an Outfits für Damen aus der bald vorgestellten ersten Slimane Kollektion für das französische Traditionsshaus. Viel Spaß beim Anschauen!
Update: Mittlerweile gibt’s die Kampagne auch in Video-Form.
Attitude Magazine: With his hands in his pockets, and his crocodile feet
Posted on 29. September 2012„With his hands in his pockets, and his crocodile feet“ – auf diesen Namen hört das Editorial aus dem aktuellen Attitude Magazine. Leider verstehe ich den Namen im Kontext zu den Bildern nicht, was im Grunde genommen allerdings auch nichts macht. Eher im Gegenteil: Deutschlands Vorzeige-Stylist Ingo Nahrwold spielt mit den Gegensätzen aus einer Strenge und einer angenehmen Leichtigkeit, die durch den Berliner Fotografen Markus Jans in schwarz/weiß aufgenommen wurde.
Liebe Horstsonians!
und liebe neu hinzugekommene Leser, die ich wegen meiner Schreibpause seit dem 2. April diesen Jahres möglicherweise noch gar nicht kenne. Ich mache es kurz: Ich bin schon so halb wieder da und werde daher auch wieder schreiben.
Zur Zeit bin ich dabei, erst mal nachzulesen, was Horst, der einzig Wahre, Blomquist, der heimliche Mödekönig Hamburgs, der fabelhafte Peter Kempe und Jan Who, der nicht nur gut schreibt, sondern, uns irgendwie verjüngt, so in der Zwischenzeit geschrieben haben.
Was hat David Hicks mit Badeshorts zu tun? Irgendwie passt es nicht, aber wenn man sich mit der Arbeit des britischen Innenarchitekten Davis Hicks und des ebenso britschen Labels Orlebar Brown auseinandersetzt, passt es dann doch wie die Faust auf’s Auge – aber erst auf den zweiten Blick: Für seine stilbewussten Kunden aus Adel, Mode, Medien und Kunst war ein von Hicks gestalteter Raum vor allem während der 60er und 70er ein absolutes Muss. Hicks arbeitete für Vidal Sassoon, Condé Nast, Helena Rubinstein, die britischen Royals und für viele weitere Privatpersonen und Unternehmen.
Man kann ja jetzt von Madonna halten was man will – niemand hat es geschafft, über so eine lange Zeit erfolgreich zu sein und sich so oft neu zu erfinden. In der
Reihe unserer Modeschätze aus unseren Archiven haben wir eine Strecke gefunden, die wir wirklich erinnernswert finden: Madonnas Domizil in England, das einst Cecil Beaton, dem genialen britischen Kostümbildner, Photographen und Stil Ikone gehört hatte.
Damals war sie noch mit Guy Ritchie verheiratet und meinte auf britisches Landleben im Forties Style zu machen. Neben den Original Rekonstruktionen der Beaton Interieurs hat sie, ganz wie man sich als Amerikanerin britisches Landleben vorstellt, nebst pastellfarben eingefärbten Schafen natürlich eine Armada von Gummistiefeln im Vestibül stehen.
Die neuen Kollektionen für das Frühjahr und den Sommer 2013 werden schon in Mailand und Paris gezeigt und in der Realität zieht gerade mit großen Schritten der Herbst in Deutschland ein.
Was uns gestern noch als Trend verkauft wurde, hängt in den Geschäften und ist schon bald Gewöhnung und für mich ist es jetzt an der Zeit, mir einmal die Trends, die in die Zukunft ausstrahlen werden und nicht sang und klanglos dem nächsten Ausverkauf zum Opfer fallen, genau anzuschauen.
Wir haben das Motiv der Brillen- bzw. Sonnenbrillenkollektion fälschlicherweise als Kampagnenmotiv gezählt und jetzt haben wir den Salat. Demnach wären wir jetzt schon bei Motiv fünf von fünfzehn. Sind wir aber nicht. Das hier ist nämlich erst Kampagnenmotiv vier.
Was soll man dazu denn anziehen? Heute: das verspiegelte Sonnenschild von Alexander McQueen
Posted on 25. September 2012
Sonnenschild von Alexander McQueen über mytheresa, 295€
Ich will das nicht. Ich mag das nicht. Ich finde das hässlich. Aber für meine kleine Kombi-Serie kommt mir die Sonnenbrille, oder besser gesagt der Sonnen-Visor aus der aktuellen Kollektion von Alexander McQueen gerade recht. Bisher habe ich nur Fotos von Bryan Boy mit dem Ding gesehen, aber der kann ja irgendwie alles tragen. Mal sehen für welche Looks und Typen sich das auffällige Teil noch eignet.
…und vermutlich doch wieder sehen müssen. Teil 1
Schade eigentlich: dadurch, dass auf Blogs erfahrungsgemäß weitesgehend Trends ignoriert werden und häufig nur der eher einfältige Inhalt der Kleiderschränke rauf und runter gepostet wird, muss man vermeintliche Moden lange ertragen. Dabei machen sich doch die Designer Saison für Saison so viel Gedanken, wie die Welt zumindest modisch ein wenig schöner wird und liefern zwischendurch auch noch Pre- und Cruise-Kollektionen ab. Warum also ein Stück Klamotte länger als zwei Wäschen anziehen, zumal sie, sofern sie bei den Bekleidungsketten jeder mittelgroßen Kleinstadt gekauft wurden, eh nicht länger halten…








