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Put your Jeans on – Hermès geniale Indigo Tücher

Denim ist der Stoff des 20. Jahrhunderts und unser aller Liebling, die Jeans, bekommt den tiefblauen Farbton durch den Naturfarbstoff Indigo.
Indigo hat aber eine jahrtausendealte Tradition und in Indien und Bangladesh gibt es Handwerker, die meisterhaft Färbetechniken beherrschen, die eine Dutzende umfassende Palette von Blautönen erzeugen können.
Batiktechniken, durch geschicktes Abdecken mit Wachs erzeugt, lassen Musterungen und Motive nur auf der Basis von reinen Naturmaterialien und geschickter Handwerkstechniken entstehen. Das alles erinnerte die sich immer wieder für traditionelle und manufakturell entstehenden Produkten interessierten Hermès Leute an ihre eigenen Fertigkeiten beim Designen und Färben ihrer weltberühmten Carrés.

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Irgendwas funktioniert bei diesem Look nicht…


Bild: Burberry

…und wir sind uns gerade nicht so sicher woran es liegt!? Liegt es am Metallic-Hemd zum Glanz-Anzug? Liegt es an der Farbe des Anzuges? An der Krawatte? An der Pose?
Einzeln sind die Teile großartig und wir sind großer Fans der Metallic-Elemente aus der Spring/Summer Kollektion von Burberry Prorsum, nur funktioniert der Look, den Huang Xiao Ming zum Opening des neuen Burberry Flagship-Stores in Hong Kong gewählt hat, nicht.
Also werte Leser und Stylisten – was hätte der chinesische Schauspieler besser angezogen um zu glänzen?

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PPR Pinault Konzern entlässt Ghesquière bei Balenciaga


Screenshot Pressemitteilung

Mit großer Bestürzung haben wir heute erfahren, dass einer der begabtesten Designer, der seit 1997 bei Balenciaga tätige Nicolas Ghesquière, und sein Mutterkonzern PPR sich trennen werden.
Das Haus Balenciaga hatte bereits 1972 geschlossen und nur noch einige Prêt-à-Porter Kollektionen gemacht, die nicht mehr der Rede wert waren. 1997 kam ein junger Mann, Nicolas Ghesquière, und baute langsam aber sicher die Marke wieder aus und machte aus dem ehemals verstaubten Haus eines der innovativsten Designerlabel, das ähnlich wie die Kreationen seines Begründers eigenwillig, aber von großer Qualität und Innovation geprägt ist. Die Accessoires, wie zum Beispiel die Taschen, erreichten Kultstatus und das Label wurde vor einigen Jahren von PPR Pinault übernommen – samt seinem Designer.

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Bowie Virus @ Arena Homme +


Bilder: Arena Homme +; Photograph: Alasdair McLellan; Styling: Joe McKenna

Nachdem Peter heute in einer Hommage an Boy George an dessen Stil und den bis heute zu spürenden Einfluss von ihm auf modische Strömungen erinnerte, legt das britische Modemagazin in seiner Herbst/Winter 2012/2013 Ausgabe mit dem Bowie-inspirierten Editorial ‚Bowie Virus‘ nach und rückt somit eine weitere Mode-Ikone aus den 80ern in den Mittelpunkt.
Zu der sehr sehenswerten Bildstrecke geht es hier entlang

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Der Mandarina Duck Trolley im Horstson-Test

Wie sieht eigentlich der Alltag eines Modebloggers aus? Man reist viel und nimmt noch mehr auf diesen Reisen mit – so stellt man es sich zumindest als Außenstehender vor. Diesen Erkenntnisgewinn habe ich mir nicht ausgedacht, sondern einfach meine Mutter gefragt. Das stimmt allerdings nur zum Teil – man reist zwar viel, aber man nimmt nicht automatisch viel mit. Bei diesen Reisen handelt es sich nämlich nicht um Reisen im herkömmlichen Sinne, also nicht um Sonne, Sonnencreme und süßes Nichtstun, sondern eher um Kurztrips, bei denen man die Sehenswürdigkeiten vom Taxi aus sieht, schnell ins Hotel eincheckt, sich den Grund des Fluges anschaut, abends Essen geht und morgens schnell auscheckt, um vom Taxi aus ein verwackeltes Bild vom Eiffelturm zu machen, damit ich meiner Mutter den Beweis liefern kann, dass man als Modeblogger viel verreist und tolle Dinge sieht.

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Peter’s Cuttings – 1984 Boy George beats the London Style


Bilder aus der Boy George Pressemappe; Bild: Virgin Records

Neulichst entdeckte ich in meinen Archiven zwei Photos, die mich in eine völlig vergessene Welt transportierten und beim Betrachten der Bilder fiel mir ein, wie stilbildend und faszinierend London 1984 auf mich gewirkt hatte. Die Bilder gehören zur original Boy George Pressemappe von Virgin Music.
Leider wird manchmal der ungeheure Einfluss von Personen und deren Stilistiken sowie Leistung fast durch unser heutiges Bild oder Ereignissen verdrängt – so werden eher die Umstände, wie zum Beispiel John Galliano Dior verließ, unser Bild prägen, als seine großartige kreative Leistung über Jahre wie die legendäre Massai- oder Pocahontas-Kollektion. Genau so ist es im Fall von Boy George. Überhaupt, außer dass beide Engländer der gleichen Generation sind, gibt es viele Parallelen beider Männer und ihre Wurzeln und Prägungen stammen aus dem selben Zeitgeist. Ihre geniale Kreativität wird bei beiden durch das, was man das Leben nennt und ihre Labilität immer wieder eingeholt, trotzdem darf man ihr Werk nicht unterschätzen.

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Die Woche auf Horstson

Wetten dass… der heutige Wochenrückblick viel mehr Spaß macht und mehr Abwechslung bietet als die „große Samstagabend-Show“, die es gestern im ZDF zu sehen gab?
1) Drei Klassiker der Duftkerzen von Cire Trudon gibt es jetzt in einer limitierten Edition. Welche Sorten es jetzt in farbenfrohen Gläsern gibt, konnte man am Mittwoch hier von Peter erfahren.
2) Horst hat sich am Donnerstag den neuen James Bond Film „Skyfall“ angesehen und versuchte während des Films alle Werbepartner zu zählen. Ob Ihm das gelungen ist, könnt ihr hier nachlesen.
3) Mögliche Kombinationen die sich mit meinem neuen Rucksack von Property Of… vertragen, zeigte ich am Dienstag.
4) Jan Who führte vor wenigen Tagen ein Interviw mit der Sängerin Miriam Bryant. Am Dienstag konnte man hier mehr über die Schwedin erfahren.
5) ‚Geschmacklos‘ ist das erste Wort das mir zu einer Aktion von American Apparel einfällt. Kauft die Klamotten und Accessoires eigentlich noch jemand?

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Out of Metzingen: Hugo Boss x Esmod


Bilder: Hugo Boss

Ich möchte das Gesicht der französischen Esmod Studenten sehen, wenn sie im beschaulichen Metzingen ankommen… Aber der Reihe nach: Hugo Boss kümmert sich um den Modenachwuchs und lud Studenten des dritten Semesters der Modeschule Esmod ein, einen Anzug und ein Kleid zu designen, die die DNA von Boss beinhalten. Als Preis winkte die Produktion des Kleidungsstückes für die Boss Black Kollektion und eben ein 6-monatiges Praktikum bei Hugo Boss in Metzingen – einer baden-württembergische Kleinstadt, die sich auf ihrer Internetpräsenz selbst als Outletcity bezeichnet. Den Start als angehender Designer hat man sich womöglich etwas glamouröser vorgestellt…
Wie dem auch sei – gewonnen haben Myriam Bensaid und Fabien Noyant. Chic!

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Der 143-minütige Werbespot

Wieviel Werbepartner kann man in 143 Minuten packen? Ich habe versucht mitzuzählen, bin dann aber doch etwas durcheinander gekommen – die Handlung um unser aller Lieblingsagenten hatte mich dann doch in den Bann gezogen, auch wenn die Werbung in manchen Fällen den Charme von ‚Knüppel auf den Kopf‘ hatte und alles andere als unauffällig in die Handlung eingefügt wurde.
Es ist die klassische Win-Win-Situation für Filmstudio MGM und Werbekunden: MGM ist dringend auf Geld angewiesen und musste 2010 sogar die Produktion verschieben, sich bankrott melden und im ersten Schritt Werbepartner suchen um sie im zweiten Schritt auch zahlreich an Land zu ziehen. Für den Werbekunden bietet sich die Möglichkeit, sich den staunenden Publikum zu präsentieren – ob sie nun wollen oder nicht.

Laut Sunday Times sammelte so MGM 45.000.000$ – was im Vergleich zu den den Produktionskosten normaler Werbespots schon wenig erscheint, obwohl ich mir im Falle von VW nicht zu 100% sicher bin, ob es zu einer Steigerung des Umsatzes als Folge des Product-Placements kommt, denn die werden im wahrsten Sinne des Wortes nur platt gemacht.

Auch auf der Werbekunden-Liste von MGM stehen OPI Nagellacke, Tom Ford Anzüge, Walther Pistolen, Pruva Yachting, Coke Zero, Jaguar und Rover, um nur einige zu nennen.
Am charmantesten fand ich aber die Badehosenwahl von James Bond: Daniel Craig trägt freiwillig und ganz ohne Gegenleistung Orlebar Brown. Das Label aus England war selbst verwundert als sie ihre Setter-Short im Film entdeckten.

Bleibt die Frage offen, ob sich der Besuch im Kino lohnt? Ja, der Film war wirklich spannend und es sollten sich alle Werbefilmer dieser Welt ein Beispiel dran nehmen 😉