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Modeblogger Hanami – Wie sehen Deutsche Modeblogs und die Modeblogger-Szene in fünf Jahren aus?

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Wer von euch kennt den Kirschblüten-Reflex? Natürlich keiner, diese medizinisch harmlose „Reaktion“ oder „Befindlichkeit“ habe ich mir eben erst ausgedacht, um das zu bezeichnen, was mich Frühjahrs zum Zeitpunkt der Kirschblüte befällt: Wissenschaftliche Neugier!
Weil ich aber nun mal nicht das richtige Studium gewählt habe, muss ich diesen Drang in so einer Art unwissenschaftlicher Forensik und Motivforschung ausleben. Dagegen gibt es nämlich leider noch nichts …
Wer möchte nicht in die nähere oder fernere Zukunft schauen können? Ich auf jeden Fall. Fünf Jahre reichen mir für das Modeblog-Futurama aus, zu dem ich keine Fantasien habe und daher auch nichts an Prophezeiungen abzuhandeln habe. Also frage ich Blogger und Bloggerinnen und bin sehr gespannt darauf, was da kommt.

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Die Woche auf Horstson

deutscher modeblog horstson

Wir müssen reden: hat zufällig einer von Euch gestern Abend den Eurovision Song Contest im Fernsehen verfolgt? Okay – Cascada’s „Glorious“ war im Grunde genommen nur ein lahmer Aufguss vom Siegertitel des letzten Jahres und die sagenhaften 18 Punkte waren mehr als verdient (Natalie Horlers Kleid hätte eigentlich den letzten Platz verdient), aber wie in allen Herrgottsnamen hat es Dänemark geschafft, so abzuräumen? Bei unserer Abstimmung im heimischen Wohnzimmer hätte übrigens Robin Sternberg aus Schweden gewonnen, aber uns fragt ja keiner. Daher frage ich Euch: Wer hätte Eurer Meinung nach den ESC 2013 gewinnen sollen?
Und für alle, denen der Eurovision Song Contest egal ist, für die habe ich noch einen kleinen Wochenrückblick vorbereitet:

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Cover the Look – Chanel Croisière 2014 Make-up by Peter Philips

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Bild: Chanel

Die Anfang des Monats gezeigte Croisière Kollektion für Frühjahr 2014 bricht alle Erwartungen und wird international als eine der stärksten Lagerfelds für Chanel der letzten Jahren beurteilt. Die gezeigten Modelle sind eine Hommage an Coco Chanel’s unverwechselbaren Stil von 1913 und interpretieren diesen, wie er einhundert Jahre später mit aktuellen Schnitten und klaren Silhouetten neu aussehen könnte.
Da sich heute auch viele neue Kunden von Mademoiselles Label in anderen Erdteilen befinden, wie zu Anfang des 20. Jahrhunderts als Europäer und Amerikaner den Löwenanteil der Kundschaft bildeten, wurde die Schau in Singapur konsequenterweise auch im Loewen-Cluster gezeigt. Das Gebäude wurde einzig für diesen Anlass in ein landestypisches Haus in schwarz-weißem Dekor verwandelt.

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Die Hochzeit meines besten Freundes …

… findet schon ganz bald mitten in Bayern statt, ist aber (zu meinem Glück) keine in Trachten.
Ihr wisst es ja, im Mai steigt das Romantik-Barometer – es wird geheiratet was Standesämter, Kirchen, Schlösser, Historische Villen, Gutshöfe, Sterne-Restaurants, Clubhäuser und andere Event-Locations hergeben und nun wird es Zeit, nachzusehen, was der Kleiderschrank Passendes dafür hergibt, wenn man nur eingeladen ist.
Meiner, das weiß ich ohne nachzusehen, ist da schon rein farblich am Ende mit seinem Latein, noch bevor ich die Türen zur Seite schiebe. Das überforderte selbst meine modische Unbekümmertheit, zu so einem Anlass in meinen Standardfarben Tintenblau, Mitternachtsblau, Preußischblau, Blaugrau, Schwarz, übermütigem Petrol oder „fröhlichem“ Zinnoberrot anzutanzen.

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Wo das Kaufhaus Ferien macht – Le Printemps Deauville

„Raum ist in der kleinsten Hütte,“ könnte das Motto des Kaufhauses „Printemps“ in dem normannischen Seebad Deauville sein. Der immer noch mondäne Badeort wurde durch seine Nähe zum nur anderthalb Stunden entfernten Paris, Ende des 19.Jahrhunderts zu einem der gefragtesten Urlaubsorte Europas und bot auch der englischen Gesellschaft und der Upperclass Amerikas den idealen Rahmen sich zu erholen und zu promenieren. Das Casino bildet bis heute den Mittelpunkt des malerischen Ortes, der, nur durch einen Fluss getrennt, auf das ebenfalls bekannte Trouville trifft.

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Emma Peels Stil x Jitrois Paris

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Emma Peel; Bild: © ITV/ABC/Thames

Diana Rigg von Kopf bis Fuß in einem knallengen Ledersuit … Uma Thurman als hoch gewachsene Augenweide.
Immer, wenn ich enges Schwarzes Leder für Frauen sehe, habe ich diese Frauen in ihren TV- und Filmkostümen vor meinem geistigen Auge. Ich mag den Stil. Nicht an jeder Frau, das versteht sich bei den Anforderungen, die an Proportionen, Beine und Po gestellt werden. Aber ganz so eng sollte man das mit der passenden Figur auch nicht sehen. Wichtiger sind Haltung und Selbstbewusstsein. Man kann sich damit ja nirgends als unscheinbares Mäuschen durchmogeln.

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Fitch the Homeless

Seit 2 Tagen geistert ein gleichermaßen befremdendes, wie altes Zitat von Abercrombie & Fitch CEO Mike Jeffries durch das Internet (im Jahre 2006 sagte Jeffries in einem Interview mit Salon.com „In every school there are the cool and popular kids, and then there are the not-so-cool kids. Candidly, we go after the cool kids. We go after the attractive all-American kid with a great attitude and a lot of friends. A lot of people don’t belong [in our clothes], and they can’t belong. Are we exclusionary? Absolutely. Those companies that are in trouble are trying to target everybody: young, old, fat, skinny. But then you become totally vanilla. You don’t alienate anybody, but you don’t excite anybody, either.“). Dieses Zitat wurde von Robin Lewis in seinem Buch „New rules of retail“ aufgegriffen, um die Firmenstrategie der amerikanischen Bekleidungskette zu analysieren, nach der es bei Abercrombie & Fitch für Frauen keine Klamotten jenseits der Größe L gibt.

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Vorsicht Überraschungsei! x Moms Demand Action

In den USA darf Spielzeug nicht als Zugabe zu Süßkram oder anderem Essen abgegeben werden. Das kennt man von McDonalds und auch vom Überraschungsei, das dort eben nicht zu haben ist.
Und ganz sicher finden sich jede Menge Horrorgeschichten darüber, wie verzweifelte Eltern und Nannies bei Kinderärzten und in Notaufnahmen Stoßgebete zum Himmel aussenden, während die Docs die lieben Kleinen – wenn es gut läuft – wieder so weit bringen, ohne Fremdkörper in der Luftröhre atmen zu können. Das macht also schon Sinn und wurde ja auch bei uns diverse Male diskutiert.
Dass aber Dodge Balls, Überraschungseier und selbst das Märchenbuch Rotkäppchen (hat Wein im Korb) in den Schulen verboten sind, während Waffen weiterhin zum Selbstverständnis zu vieler Amerikaner des „A free man in a free country ….“ zählen, ist geradezu skurril.
Auf diesen Umstand weist nun die zur Zeit in den USA laufende Kampagne MOMS DEMAND ACTION for gun sense in america, hin. Die Aktivistinnen der Moms Demand Action wollen mit den haarsträubenden Gefahren-Vergleichen in der Kampagne erreichen, das Bewusstsein der Amerikaner dafür zu schaffen, beziehungsweise zu erweitern, Waffen, die in Jedermanns Hände (auch in die von Kindern und Jugendlichen) geraten können, als das anzusehen, was sie sind: Eine stete Gefahr für Menschen!

Dass wahrscheinlich auch Barack Obama leider nicht erreichen wird, dass hier landesweit neue Gesetze greifen, steht schon fest. Aber jede Verbesserung durch Einschränkungen, rettet hier wieder ein paar Leben. Und ich hoffe sehr, dass auch durch das Engagement Prominenter wie zum Beispiel dem Jim Carrey’s, sich immer mehr Amerikaner auch dann sicher fühlen, wenn sie keine Knarre in der Hinterhand haben.

Lippenbekenntnisse wie hier in dem Video machen niemand lebendig und verschieben die Lösung eines enormen Sicherheitsproblem nur immer weiter ins Nirwana.

Guckt mal, lauter mächtigste Männer der Welt …

How many more rounds, Part II

Dazu Moms Demand Action: „ … highlights the fruitless conversation our nation has had for decades about the need to establish new and stronger gun laws, despite the shooting tragedies our nation endures more and more frequently. In fact, not a single stronger federal gun law has been passed since the Columbine tragedy more than a decade ago. The video ends with the message, “How many more rounds are we going to let this go on for?”

Was sagt ihr zu der Kampagne, liebe LeserInnen? Kann man damit „A free man in a free country …“ hinter dem Ofen hervorlocken? Und wie schon gesagt, Vorsicht Überraschungsei!

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Peter’s Cuttings – Le Vélo

Le Velo Hamburg horstson
Bild: Le Vélo

Ein Gentleman braucht ein Fahrrad, ganz klar! Seit ein paar Jahren hat sich das Fortbewegungsmittel zum Fashion-Accessoire gemausert und Tweed Runs, ob in London oder Zürich, haben Hochkonjunktur. Es gibt die klassischen Tourenrad-Typen oder die schnittigen Rennradtypen und rund um diese Welt ist fast der Trend einer eigenen Modewelle entstanden. Labels wie Hermès und Chanel haben ebenso ein Fahrrad im Programm, wie Gucci oder Louis Vuitton. Harris Tweed Sakkos, Handschuhe, Argyle Strümpfe, Fair Isle Pullis und klassisches Schuhwerk und ab geht die Fahrradtour …
Manchmal liegt das Gute aber gar nicht so fern und so gibt es die schönsten Fahrräder, die wir gerade entdeckt haben, in Horstsons Heimatstadt Hamburg – und zwar „Le Vélo“.

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