Richtig, obiger Sweater ist zur Zeit mein Objekt Begierde und ich möchte fast sagen, dass er DAS Objekt der Begierde überhaupt ist.
Designt wurde das surrealistische Meisterwerk von Massimo Giorgetti (vom italienischen Label MSGM) in Zusammenarbeit mit Maurizio Cattelan und Pierpaolo Ferrari vom Toiletpaper Magazin.
Das Problem bei obigen Sweater ist, dass ich ihn einfach nirgends in genau dieser Farbe finde – nur bei ssense gibt es das Unisex-Sweatshirt in einem Matsch-Blau …
Auch sehr chic sind übrigens die weiteren Sweater aus der Kooperation:
Allgemein
Nachdem uns Kanye West mit seinem neuen Album alles andere als überzeugte, zieht er nun mit einer Capsule Kollektion für das französische Label A.P.C. nach. Die Kollektion überzeugt zwar auch nicht, aber im Gegensatz zum Album tut sie nicht weh und orientiert sich wenigstens am reduzierten Design von A.P.C.
Aber, wie solls auch anders sein: Was Kanye West anfässt wird zu Gold und so verwundert es nicht, dass selbst die T-Shirt’s in einigen Größen schon vergriffen sind …
Der 15. Juli ist so etwas wie ein Startschuss in Europa: Während bei uns und in den nördlichen Ländern die Urlaubszeit etwas versetzt ist, gehen Italien, Spanien und Frankreich zur selben Zeit in die wohlverdienten Sommerferien. In Italien oder Frankreich kommt dann spätestens im August die gesamte Wirtschaft zum Erliegen, weil vom Pförtner bis zum Generaldirektor alles an die Strände oder Berge fährt. Die Modehäuser reisen mit Pop-up Stores oder eigenen Filialen ihren Kunden in die Sommermetropolen wie St. Tropez oder Forte dei Marmi praktisch hinterher.
Schon seit dem Altertum galt es für die Römer als „fein“, auf die vor Neapel liegenden Inseln, Capri oder Ischia, zu fahren. Besonders das märchenhafte Capri erlangte schon Ende des 19. Jahrhunderts Weltruhm, weil zum Beispiel Sissi von Österreich dort kurte, oder das italienische Königshaus dort Sommerhäuser unterhielt. Besonders aber in der Welt des Jet Sets der 50er bis 70er Jahre spielte Capri eine tragende Rolle und ist bis heute ein absoluter Sehnsuchtsort vom kleinen bis zum großen Millionär …
Dass es besser ist, wenn Management Consultants, die wir auch als Berater kennen, niemals dazu gezwungen werden, in der Praxis im eigenen Unternehmen unter Beweis stellen zu müssen, was ihre guten Ratschläge wirklich wert sind, dieses Gerücht kennt der eine oder andere Horstsonian sicher.
Sich und der Modewelt zu beweisen, dass der Beruf zu mehr taugt, als der Summe aller gut gemachten Power Point Präsentationen, war nicht die Triebfeder des Beraters Matthias Hebeler, Unternehmer zu werden. Die Geschäftsidee zu brainshirt hat er nach dem Impulskauf eines Luxushemds für 190 Euro, das „Made in China“ war, entwickelt.
Man wird sich das nicht nur fragen dürfen, warum ein Hemd zu diesem stolzen Preis, für wahrscheinlich wenige Euro-Cent in China zusammen genäht werden muss, wo Textilarbeiter in ähnlich tristen Rahmenbedingungen ihre Arbeit verrichten, wie in Bangladesch … man muss sich das als verantwortlich handelnder Verbraucher sogar fragen, war Hebelers Reaktion.
Die Woche endet nicht gut: Statt der Woche auf Horstson wurden heute die Leser mit den wenig verheißungsvollen Satz „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“ begrüßt. Nun läuft aber alles wieder rund und wir können ganz entspannt die Woche Revue passieren lassen … Viel Spaß!
1) Versus Versace kooperiert mit K-Way und ich war positiv überrascht!
2) Steven Meisel’s Kampagnenshoot für Lanvin konnte bisher Leser und Daisy überzeugen, Dich auch?
3) Das Blognetzwerk MUSE NET wird in Zukunft auch nicht mehr erreichbar sein, allerdings liegt es bei denen nicht nur an einem Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung …
4) Eine stimmliche Mischung aus Nelly Furtado und Duffy und einen Namen wie eine Pornodarstellerin – das ist Coco O. von Quadron …
5) When Only The Best Is Good Enough! Armani überraschte uns diese Woche mit Windeln …
6) J’adore Raf! Raf Simons kreierte eine der schönsten Haute Couture Kollektionen der kommenden Saison: DIOR
Nichts hilft uns so sehr dabei, unsere Gedanken formen und formulieren zu können, wie das Beherrschen der (Mutter)sprache. Und durch nichts verbessern wir unsere sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten so sehr, wie durch das Lesen. Bei vielen von uns schon hat das in der Kindheit begonnen, als man uns Geschichten vorgelesen hat und wir dann an irgendeinem Punkt einfach selbst lesen können wollten. Manche unter uns hat es dann so sehr erwischt, dass die Freude am Lesen das ganze Leben mit prägt.
Ich weiß nicht, ob Donatella Versace auch als Teenager K-Way getragen hat, wobei Italien nicht gerade für ein erhöhtes Regenaufkommen bekannt ist – K-Way hingegen damals mit Regenkleidung seinen Namen machte …
K-Way kenne ich noch aus meiner Kindheit und im Geiste stecke ich das Label mit Firmen wie ellesse und Le Coq Sportif in einen Topf, also eher Marken, die einen an diesen ganz typischen Geruch aus Schulsporthallen erinnern und nicht an Mode.
Italien wird wieder etwas französischer – LVMH hat Loro Piana gekauft
Posted on 12. Juli 2013Wenn man zwei Milliarden Euro auf der Kante hat, kann man sich was richtig schönes als Firma kaufen. So viel haben die Vorstände und Expansionsverantwortlichen bei LVMH für den Kauf des Italienischen Traditionslabels Loro Piana, von dem wir hier schon einige Male schöne Sachen gezeigt haben, bezahlt.
Das Geld ist sicher gut angelegt, weil Loro Piana zu den handverlesenen italienischen Marken zählt, die man als Juwele der internationalen Luxusbranche betrachten kann. Im Sortiment finden sich so viele verschiedene Produktbereiche von Herrenmode, Kaschmirpullis, Polos und Cardigans, schönen Schals, Functional-Wear, mit der man selbst bei hohem Seegang trocken bleibt, über Damenmode in allen Facetten, nur Abendkleider habe ich noch keine entdecken können – bis hin zu Accessoires, Geschenkideen und sogar Kindermode werden angeboten.
Aufstehen, Nase putzen und beim nächsten Mal besser machen … MUSE NET hört auf
Posted on 11. Juli 2013Wenn ich mal (wieder 😉 ) mit einer Geschäftsidee scheitere, dann würde ich das am liebsten gar nicht erleben oder in den USA tun. Dort weiß man, dass nicht immer alles glatt geht, das vorher im Businessplan, der Fünfjahres-Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung bis hin zum Going Public perfekt durchkomponiert war, im wirklichen Leben tatsächlich auf Anhieb funktionieren muss. Dafür hält der Markt der globalisierten Weltwirtschaft zu viele Unbekannte und Variable bereit, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können.
Aber natürlich sind an so einem „Vorfall“ auch immer Fehler mit beteiligt, die sich auf jeden Fall abstellen lassen, wenn man dann neu startet. Etwas von Beidem hat dazu geführt, dass das erst zu Beginn des Jahres an den Start gegangene Modeblogger-Netzwerk MUSE NET, das unter anderem mit Kapital der von elbdudler gegründeten Vermarktungsfirma Monochrome betrieben wurde, nicht funktioniert hat.
Für vermutlich alle Eltern dieser Welt ist das Beste für ihre Kinder gerade gut genug, doch wie weit kann man gehen? Es ist ein schmaler Grat zwischen Erziehung und sein Kind zu verziehen und ich will mich hier jetzt nicht so unglaublich politisch korrekt über Designerklamotten für Kinder aufregen, aber: ist eine Windel von Armani für 23€ nicht zu viel des Guten?











