
Screenshot „der Freitag„
Sehr wahrscheinlich ging es dabei nicht um süße Achtzehn, das Alter, denn das waren ja schon immer „süße Siebzehn“. Also liegt der Schluss nahe, den der Autor Felix Werdermann bei „der Freitag“ in seinem Artikel Tchibo und die „18“ daraus gezogen hat: Die 18 wurde ganz bewusst dort hin gesetzt, wo auch sonst auf Turnschuhen, die auch für Neonazis und ähnliches Gesocks attraktiv sein sollen, die zweckdienliche Deko angebracht wird.
Der Autor schreibt: „Die Sportschuhe von Tchibo dürften Nazis erfreuen: Die Aufschrift „18“ steht bei ihnen für Adolf Hitler. Dabei können Codes nützlich sein – für eine freie Gesellschaft.Das Hamburger Unternehmen verkauft inzwischen schließlich allerlei Dinge, jetzt auch für den alltäglichen Neonazi-Bedarf. Im Angebot gibt es Sportschuhe für 24,95€, mit der Aufschrift: „18“. Die Designer werden sich dabei wenig gedacht haben, die Näherinnen in Südostasien noch weniger. Aber Neonazis wissen: Der erste Buchstabe im Alphabet ist das A, der achte das H – die Initialien von Adolf Hitler.“



