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peterkempe

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Chanel @ Harrod’s London

Seit gestern, dem 5. September ist im Erdgeschoss des weltberühmten Kaufhauses Harrod’s in London die Chanel Mania ausgebrochen. Alle Schaufenster des Luxustempel’s sind mit der surrealen Dekoration zu Karl Lagerfeld’s sensationeller Winterkollektion im Germinal Stil dekoriert.
Im Erdgeschoss ist für  drei Wochen ein großer origineller Pop Up Store eröffnet,der aus allen Chanel Bereichen wie Mode, Accessoires, Parfums, Uhren und Haute Bijouterie die Objekte der Begierde aus der neuesten Kollektion zeigen.
Zahlreiche typische Teile sind in das Land zurückgekehrt aus dem die Inspiration für die Kollektion stammt. Denn Arthur Capel der Freund von Coco Chanel hatte Kohlegruben in Wales und war der große Geliebte der mythologisierten Modeschöpferin.

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Interieur

Peter’s Cuttings – Der Möbel Avantgardist – Steph Simon


Steph Simon; Bild: City Furniture

Im März 1956 eröffnete Steph Simon am Boulevard Saint-Germain seine Galerie für zeitgenössische Einrichtung – damals eine Neuheit in Paris. Vor ein paar Jahren hat der Pariser Händler François Laffanour das Archiv der Galerie Steph Simon aufgekauft; Der Laden war puristisch eingerichtet und hatte eine geniale Kombination aus Noguchi und Mouille Leuchten gepaart mit Prouvé-Möbeln und Charlotte Perriand Hockern. Keramiken von Jouvet und Capron rundeten das Sortiment ab. Jeder der in Paris auf sich hielt und modern sein wollte, kaufte dort.

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Hermès goes Berlin – Wenn es Nacht wird über Berlin

Wenn es heute Abend dunkel wird, die Presse und die Berliner Gesellschaft ins KaDeWe strömen, werden bestimmt viele der anwesenden Familienmitglieder einen Gedanken haben: Schade, dass Jean-Louis Dumas-Hermès das nicht mehr miterlebt.
Er hat die Marke dazu gemacht, was sie heute ist, und er entwickelte ein modernes Unternehmen aus dem Sattler-Haus, das seine Urväter gründeten. Er war die Seele, hat auf das Familien-Unternehmen aufgepasst, es zu der Vielfältigkeit und der Exklusivität geführt und als Familien-AG erhalten.

Leider ist er gestorben und er fehlt an allen Ecken, obwohl sein Sohn und auch seine Nichte in seinem Sinne und mit großer Sicherheit auf die Marke aufpassen. Aber, wie es nach so viel Generationen ist, gibt es immer wieder einige, die der Familien AG angehören, die ihre Anteile verkaufen und dadurch neue Einflüsse auf die Marke herbeiführen, die nicht unbedingt wünschenswert sind. Einige Anteile, glücklicherweise ein kleiner Prozentsatz, wurde vom allmächtigen LVMH-Konzern aufgekauft.
Aber, da Hermès in den letzten 150 Jahren strikt seine Linie gefahren ist und die Liebe zu den Kunden und dem Handwerk alles überstrahlt, wird sich gewiss nichts ändern, dafür sorgen die schlauen Hermès-Familienmitglieder schon. Außerdem haben sich die Pariser Mitarbeiter auch auf die Fahne geschrieben, sich nicht davon beeinflussen zu lassen, und das ist auch gut so.
Was sich geändert hat, ist das das Hermès-Carré, das die Streetwear und Jugendszene erfasst hat. „J’aime mon carré“ zeigt auf zauberhafte Weise, wie die schönen Quadrate um die Welt ziehen und in den Metropolen der Erde voller Fröhlichkeit und Freude kombiniert werden. Voller Stolz der jungen Besitzer – besonders begehrt, wenn sie schön vintage sind.

Hermès – j’aime mon carré

Ab Freitag öffnen sich die Tore für die Ausstellung in Berlin. Morgens werden die Boutiquen stolz von ihren Mitarbeitern aufgeschlossen, um die langjährigen Fans und die zukünftigen Fans und alle Berliner zu begrüßen; und wir kehren morgen wieder in die bunte Vielfalt der Mode bei Horstson zurück.
Aber nicht, ohne noch einmal dorthin zurück zu kehren, wo wir heute Morgen gestartet sind: in das Haus in dem alles begann – das immer noch zum Träumen einlädt: Hermès 24,Rue du Faubourg Saint Honoré.
Das Haus, das hält, was es verspricht und uns immer wieder mit auf die Reise nimmt -eine Reise in die Ewigkeit.

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Hermés goes Berlin – Graffiti de Luxe


 
Wie ihr ja sicherlich gesehen habt ist heute der Hintergrund von Horstson ganz im Graffiti gehalten. Um das Geheimnis zu lüften warum, am Hermès-Tag Graffiti unseren Blog beherrscht: Kongo, ein internationaler Graffiti Künstler französischen Ursprungs, der zu einem Kollektiv von Sprayern gehört, die von Brasilien über Hongkong Kunstprojekte und Sprayer-Sessions machen. Er ist Co-Founder des Graffiti Sprayer Festivals in Paris, dass jährlich die besten Sprayer aus aller Welt in die Vororte von Paris lockt und die Mauern von Bagnolet in feurige, flamboyante Sprayer Exzesse verwandelt.

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Hermès goes Berlin – Carré Special Edition

Heute Abend werden sie das erste mal gezeigt! Ab morgen werden sie dann exklusiv in den beiden Berliner Hermès Stores am Kurfürstendamm und im Kaufhaus des Westens erhältlich sein – die Hommage an Berlin: Sondertücher von Hermès, die speziell für die Eröffnung gemacht wurden.
Das Carrée Brandenbourg wurde 1970 erstmals aufgelegt und erinnert in zweifacher Hinsicht an Preussen und somit auch an die Hommage an Berlin. Im französischen bezeichnet man die Knebel-Verschlüsse an Uniformjacken als Brandenbourgs, weil die brandenburgisch-preussischen Husaren sie erstmals im 18.Jahrhundert an ihren Jacken hatten.

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Hermès goes Berlin – Horstson goes Hermès

Heute ist ein ganz besonderer Tag auf Horstson wie ihr ja schon an unserem Hintergrund sehen könnt: Hermès Tag. Und das hat auch einen Grund ,denn heute zieht die Kalesche des Pariser Sattlers durch das Brandenburger Tor in Berlin und bezieht zwei neue Heimstätten, zum einen wurde das Geschäft am Kurfürstendamm renoviert und erstrahlt in neuem Glanz und zum zweiten zieht Hermès mit einem großen Shop in das Weltstadt Kaufhaus KaDeWe am Tauentzien.
Ab morgen sind dann die Geschäfte offen für jedermann und die große Ausstellung „Seidenblicke“ (Horstson berichtete darüber) im Lichthof ,entführt unter der Regie von Hilton Mc Connico in die Traumwelten der Hermès Carré Geschichte.

Wir haben schon vieles über die Philosophie dieser Pariser Institution berichtet, so zum Beispiel wie liebevoll sie sich auch noch nach Jahrzehnten um ihre Produkte kümmern (Lebenslang für eine Tasche). Dieses Haus bildet eine Ausnahme in der Landschaft der konzernisierten Modewelt, weil es nach wie vor vom Handwerk ausgeht und alle Produkte in liebevoller traditioneller Handwerks-Technik entstehen.
Hermès ist wie eine Wundertüte und die Werkstatt des Spielzeugmachers im Märchen. Überall bunte Lederstücke, feinste Materialien und Handwerker, die sich seit Generationen mit Stolz dem Haus verpflichtet fühlen.
Eine Tasche wird von A-Z von einem Handwerker gefertigt , genau wie ein Sattel oder ein Portemonnaie (Das Birnen Portemonnaie stellten wir euch ja bereits vor).

Die beiden berühmtesten Produkte sind die Seidencarrées, die es seit 1937 gibt, mittlerweile in mehreren tausend Motiven und die Tasche „Haut a Courroie“ – eine ehemalige Satteltasche, die zur Handtasche umfunktioniert wurde, als die Pferde weniger wurden. Durch das Interesse der Schauspielerin Grace Kelly, nachmalige Fürstin von Monaco bekam sie den Namen „Kelly Bag“. Hier sehen wir Grace Kelly mit ihrer kleinen Tochter Caroline beim Verlassen des Stammhauses an der 24,Rue du Faubourg Saint-Honoré in Paris.
Das Hermès Stammhaus in Paris gleicht einem wunderbaren Bienenstock, in den man nur zu gerne einfliegt. Tritt man ein, wird man von einer freundlichen Frau begrüßt, die seit 30 Jahren für jedem, der dieses Haus betritt und einen Wunsch hat, den passenden Rat zur Hand hat, oder eine Lösung für jedes Problem weiß.
Sie nimmt einen Quasi in den Schoß der Hermès Familie auf und man fühlt sich sofort erhaben und wunderbar geborgen. Dringt man tiefer in den Bienenstock ein, wird man von dem überwältigendem Angebot des Tücher Counters, der viele Meter lang nach Farben geordnet, wie Ali Babas Seidenschatz auf einen wirkt, erfasst.

In großen Vitrinen die sich um die Säulen des Erdgeschosses winden, sind vielfältige Taschencreationen zu bestaunen und davor kleine Sitzgruppen, an denen man in den dicken großen Lederalben, die kleine Proben von verschiedensten Ledern enthalten unter den tausenden Farben wählen kann, wenn man seine Traumtasche dann doch lieber individuell für sich anfertigen lassen möchte.

Die Atmosphäre ist von Liebevoller Leichtigkeit geprägt und man merkt jedem Mitarbeiter nicht nur seine Fachkompetenz, sondern auch seine Zuneigung zu den Materialien und Produkten an. Es wird einem eigentlich nichts verkauft sondern man wird in die Welt von Hermès, die wie eine Welt mit eigenen Gesetzen erscheint, entführt.
Wie gerne lässt man sich in eine solche Welt entführen… erscheint doch alles so selbstverständlich und begehrenswert. Man geht von der Sattlerabteilung, die die Keimzelle des Hauses bildet, zu den wunderbaren John Lobb Schuhen, die von der Stange oder nach Maß gefertigt erhältlich sind.

Steigt man die mittlere Treppe hinauf gelangt man zu den Abteilungen für Schmuck, Gürtel und Handschuhen.
Dahinter Prêt-à-porter, die weltberühmten Badetücher und dann noch alles, was man zum Wohnen braucht. Möbel, Plaids, Porzellan – alles gibt es in diesem Wunderwerk von einem Gemischtwarenladen der gehobensten Art.
Genießt man ein besonderes Privileg und hat sich vorher angemeldet ,kann man die wunderbare Sammlung von Émile Hermès bewundern, die sozusagen das Gedächtnis des Hauses ist und in der historische Stücke, Sonderanfertigungen und alles was mit der Geschichte von Pferden und Kutschen verbunden ist, aufbewahrt werden. Als krönender Abschluss befinden sich auf dem Dach Apfelbäume, die jedes Jahr einige Dutzend Gläser von köstlicher Apfelmarmelade abwerfen.

Insgesamt, neben alle Kommerzialität, sind in diesem Haus neben der seit Neuestem so beschworenen Nachhaltigkeit, Phantasie, die Mühe und die Liebe zum Handwerk in jeder Ecke und Nische zu spüren.
Ein Besuch des Stammhauses am Faubourg Saint Honoré ist wie ein Abenteuer und jeder, der einmal da war, wird es nie mehr vergessen und es prägt und schult den Qualitätssinn ungemein.

Ein Besuch öffnet einem die Augen und lässt viele Modemarken und Kleidungstücke wie seelenlose Objekte erscheinen. Generationen von Menschen, die dem Haus treu verbunden sind, haben dazu beigetragen, dass sich Hermès immer mehr perfektioniert hat und die Liebe zum Metier weitergetragen hat.

In dieser Saison haben die Mitarbeiter von Hermès eine Reise vorbereitet und ganz besondere Produkte entwickelt, die in das Jahr 2011 passen und die einer besonderen Stadt gewidmet sind – nämlich unserer deutschen Hauptstadt Berlin davon könnt ihr heute den ganzen Tag auf Horstson erfahren!
Viel Spaß dabei!!!

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Peter’s Cuttings: Paul Poiret- der hat’s erfunden

Die internationalen Luxuskonzerne von heute wie LVMH, Ralph Lauren oder Pinault sind breit aufgestellt – neben Mode und Accessoires gibt es auch Tapeten, Stoffe, Parfums, ausgestattete Autos oder Motorräder und Dinge aus allen Lebensbereichen. Man kann sich total in einem oder mehreren Labels einrichten, kleiden, pflegen und es wird einem eine Welt des Dazugehörens und eine bestimmte Lebenswelt suggeriert, außerdem noch die Bequemlichkeit, dass man sich keine Gedanken machen muss ,weil alles irgendwie aufeinander abgestimmt ist.

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Peter’s Cuttings – Die etwas andere Altersversorgung von Chanel

Normalerweise seid ihr von mir am Montag Morgen eine lange Geschichte über oder aus der Mode gewohnt, heute ist es etwas kürzer aber dafür gibt es mehr zu sehen:
In dem wunderbaren Buch „Coco Chanel hat mir erzählt“ von Lilou Marquand, der ehemaligen Pressesprecherin und Freundin von Mademoiselle Chanel las‘ ich einmal, das Chanel nach Ihrem Tod eine ganz besondere Altersversorgung für Lilou hinterlassen hat – jeweils aus jeder Kollektion, damals gab es zwei Haute Couture Kollektionen, kein Prêt-à-Porter und auch keine Zwischenkollektionen, legte sie ein Kostüm und ein Schmuckstück für Lilou beiseite.

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Midnight in Paris – Woody Allens Traum

Horstson Leser kennen ja die gewisse Vorliebe von Daisydora und mir für die Stadt der Mode und der Liebe – Paris. Deswegen kommt uns dieser Film auch ganz recht daher und wir berichten gleich darüber.
‚Midnight in Paris‘ von Groß- und Altmeister Woody Allen. Gerade in neuer deutscher Übersetzung erschien Hemingway’s Roman „Paris ein Fest fürs Leben“, ein Roman der lange vergessen in einem Koffer im Hotel-Ritz lagerte, bevor Hemingway ihn 1961 veröffentlichte und der sein Leben als junger Schriftsteller im Paris der zwanziger Jahre beschreibt, in einer Zeit als Scott Fitzgerald (Der große Gatsby) und James Joyce und viele andere Intellektuelle Montparnasse und St.Germain bevölkerten, Gertrude Stein den Ton angab und Shakespeare und Co. die berühmteste Buchhandlung der Welt war. Der Roman war einer der Auslöser meiner Paris-Sucht und der abschließende Satz „Paris bleibt immer Paris, egal wo wir leben und uns aufhalten es wird immer in unserem Herzen sein und sich nie ändern“ hat mein, ich gebe es zu, teilweise von Klischees durchsetztes Paris-Bild nachhaltig beeinflusst.

Woody Allen liebt die europäische Kultur und nach Rom, Venedig und anderen europäischen Großstädten spielt sein neuester und bereits in Amerika als Kassenschlager gelaufener Film nun in der schönsten Stadt der Welt: Paris.
Eindrucksvolle lange Sequenzen holen uns in die Stadt genau mit den Bildern die wir sehen wollen (und die die Amerikaner für das wahre Paris halten) endlose Kamerafahrten über die Seine, dass Grand Palais den Louvre, St.Germain. Man ist sofort da in dieser wunderbaren Stadt und man wird mit allen Schönheiten bedient.

Die Handlung führt einen jungen, mäßig erfolgreichen Drehbuchautor mit seiner jungen Verlobten und seinen Schwiegereltern in die Stadt. Dieser will einen bedeutenden Roman wie Hemingway oder Fitzgerald schreiben. Nur dumm, dass nichts aus der Feder kommt und er will eigentlich durch die Inspiration dieser Reise und der Stadt die Feder ans Laufen bringen.
Eines Nachts geht er in seiner Traumstadt spazieren und da passiert das Unglaubliche: ein Oldtimer hält an einer Straßenecke und Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda sitzen darin und entführen ihn an einen Ort, in dem das ‚Roaring Twenties Paris‘ tanzt.Er kommt immer tiefer in diese Welt hinein und Nacht für Nacht muss er dort hingehen. Er lernt Gertrude Stein kennen, Salvador Dali… Die Feder fließt natürlich und der Roman beginnt beim Schreiben zu funktionieren aber er entfernt sich immer mehr vom realen Leben, seiner jungen Frau und seinen Schwiegereltern…

So und da ich will, dass ihr in den Film geht, der alle Paris Klischees bedient, der eine wechselnde Szenerie von dem Paris, dass in meinen Träumen, der Phantasie von Woody Allen und der Hemingway Zeit spielt, wird nicht mehr verraten. Eigentlich ist es aber auch noch eine Liebesgeschichte aber das vergisst man manchmal ob des überragenden Dekors.

Soviel sei verraten: Adrien Brody als Salvador Dali hat die lustigsten drei Minuten seiner Filmkarierre. Tja und dann gibt es dann ja auch noch irgendwann Carla Bruni als Rodin Expertin….

Früher hätte es geheißen: Prädikat besonders sehenswert!! Und Paris bleibt immer Paris. Kino wie es sein soll eintauchen in eine andere Welt – Woody Allens Traum von Paris

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Seidenblicke – Hermès Traumwelten im Kadewe Berlin

Der September steht für Hermès in Paris ganz im Zeichen von Berlin. Die Kalesche von Hermès reitet ab dem 01.September gleich zweifach durch das Brandenburger Tor: zum einen wird der völlig neu gestaltete Store am Ku’damm nach mehrmonatiger Renovierung wieder eröffnet und dann wird das Kadewe ganz im Zeichen der mit den wunderbaren orangen Boxen versehenden Marke stehen. Eine große Boutique wird in Deutschlands einzigem Luxus-Kaufhaus-Tempel eröffnen und alle Schaufenster mit wunderbaren Inszenierungen bestückt sein.

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