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Jan Who

Music

Applaus Applaus Applaus! x Lady Gaga – „Applause“

Was für ein „Zufall“. Gerade erst ist Lady Gaga auf dem V-Magazine Cover, da gibt es die erste Single aus ihrem kommenden Album „Artpop“ schon sieben Tage vor offiziellem Release. Und wer postet es? Das V-Magazine. Na sowas. „Applause“ klingt von „cool“ (Anfang) bis „geht so“ (Refrain). Das Rad erfindet die Gute hier jetzt nicht neu, aber das ganze drumherum (Abramovic-Methodenvideos etc.) macht jetzt schon Spaß. Wir bleiben dran und sind gespannt aufs Gesamtwerk. Zum Song geht es hier entlang …

Allgemein

House and The Garden x SAINT LAURENT Männerkampagne Herbst/Winter 2013

Nachdem wir im ersten Teil der Herbst/Winter Kampagne Cara & Cole in einem Haus am Strand von L.A. gesehen haben, nimmt uns SAINT LAURENT in der Männerkampagne weiter mit in die vier Wände und bleibt auch seinem Motto „Musiker als Models“ treu. Während aber letztes Mal Cara Delevigne noch DIIV Sänger Zachary Cole Smith unterstützte, wählte Herr Slimane dieses Mal ausschließlich Musiker. Die Auserwählten? < Fletcher und Wyatt Shears, Brüder und Gründer der Band „The Garden“, die natürlich auch die musikalische Untermalung der Kampagne ("What we are") liefern. Unterstützt werden die Fotografien Slimanes von Arbeiten des in New York lebenden Künstlers Matt Connors, der auch die Einladungen für die Frühjahr/Sommer Männerkollektion 2014 gestaltete. Außerdem steuerte Künstlerin Rachel Howe Skizzen bei.

Wie bei bisher allen gezeigten Kollektionen seit der Pre-Fall-Kollektion 2013 verstärkt Slimane das Bild des Labels als die Marke mit dem wohl momentan größten gegenseitigen Einfluss von Musik und Mode. Und wer sich die Winterkollektionen diverser vertikaler Labels anschaut, sieht wie hoch die Wellen schlagen, die er immer aufs Neue verursacht.

Das Video zur Kampagne gibt es hier:

Music

Jan Who sagt, was sich gehört

Was sich gehört hat – Suzanne Vega – Tom’s Diner
„Dededededededededededededededede“. So saß Suzanne Vega 1990 in Toms Diner und summte vor sich hin während sie sich Milch eingoss und um sie herum Frauen ihre Schirme schüttelten. Ob sie da heute noch immer ab und zu sitzt und ihren alten Klassiker summt, weiß man nicht. Was man aber weiß, ist das dieser Song verwendet wurde um das MP3 Format zu entwickeln, was ihm wiederum den Namen „Mother of MP3“ einbrachte.

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Allgemein

Und noch’n Hemd x Hemdenwoche! – Eins ham wa noch

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Bilder: asos

Nach McQueen, Charvet, Margiela und allerlei Fabelhaftem für obenrum in der vergangenen Woche, möchte ich an dieser Stelle noch einmal etwas Erschwinglicheres für den Geldbeutel präsentieren. Das Acid-washed Jeanshemd von ASOS hat eine im Vergleich zu anderen Hemden dieser Art eine subtile Waschung abbekommen, sodass man es getrost auch mal zu einem Blazer (wie diesem hier) anziehen kann. Wems dann doch zu wenig Acid Wash ist, der kann dann ja nochmal mit Domestos rübergehen …
Ich bin auf Eure Meinung zum Hemd gespannt!

Music

Jan Who sagt, was sich gehört

Was sich gehört hat …

Pulp hatten viele Qualitäten. Nicht nur, dass sie uns bereits 1995 mitteilten wie Disco im Jahr 2000 aussehen wird. Nein, die Band rund um Jarvis Cocker war so unglaublich cool, dass es kracht(e). Mittlerweile gibt es die Band zwar nicht mehr, wir haben aber „Babies“, eine der ersten Singles aus dem Jahre 1993, hervorgekramt. Bitteschön!

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Music

Jan Who sagt, was sich gehört.

Robots don’t sleep – „Don’t wake me“
Ein Projekt von Robot Koch und John LaMonica. Die aktuelle Single „Don’t wake me up“ bietet Dubstep, Synthieklänge und zwei Frauen bei einer durch den Weichzeichner betrachteten Kissenschlacht. Wenn das mal nix ist. Das dazugehörige Album „Mirrors“ folgt im Herbst.

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Music

Eins, zwei, Schritt! x Quadron – „Avalanche“

Vergleiche werden in der Musik ja gern gemacht „Die neue Adele“, „Die nächste xy“ und so weiter. Coco O., deren Name ein bißchen wie Tattooartist oder Pornodarstellerin klingt, kann man jetzt zwar nicht als Nachfolgerin einer Ikone oder neue sonst etwas bezeichnen, sehr wohl aber als eine wie ich finde stimmliche Mischung aus Nelly Furtado und Duffy. Und obwohl sie locker als rassige Spanierin durchgehen könnte, kommt die Frontfrau des Duos Quadron genauso wie ihr Partner Robin Hannibal aus Dänemark und lebt in Los Angeles. Quadrons Album „Avalanche“ bewegt sich zwischen Pop, R&B und Soul und hat dank der fantastisch souligen Stimme der Frontfrau auch diesen „Musik fürs Bett“-Faktor. Live kann man die beiden leider erst im November erleben aber bis dahin könnt ihr schonmal die Tanzschritte aus dem Clip zu „Hey Love“ einstudieren, falls euch Coco O. auf die Bühne holen sollte.

„Avalanche“ ist bei Itunes erhältlich. Wer die CD in den Händen halten möchte, muss sich noch bis zum 13.9.2013 gedulden.

Quadron live:

August Dockville Festival
05.11.2013 Hamburg, Stage Club
06.11.2013 Berlin, Festsaal Kreuzberg

Paris Fashion Week

Saint Laurent Men Spring/Summer 2014

saint laurent men spring summer 2014
Bild: Saint Laurent

Nach der Fashionweek in Berlin widmen wir uns noch einer Show, die wir natürlich besprechen müssen. Saint Laurent Frühjahr/Sommer 2014. Ein fast drei Minuten langes Intro brauchte Show für den kommenden Sommer 2014 bis die zu raumschiffartigen Geräuschen hochfahrenden Metallmasten mit ihren stadionartigen Flutlichtern in die Höhe gefahren waren. Zu den ersten Akkorden von Sam Flax Song „Fire doesn’t burn itself“ ertönten, schickte Designer Hedi Slimane eine Gruppe Teddy Boys über den Laufsteg. Diese hatten zwar vom Alter her die 50er nicht im Ansatz miterlebt, standen ihren Originalen aber in Punkto Outfit in nichts nach. Wer nicht mehr weiß was Teddy Boys waren, für den zitiere ich schnell mal Wikipedia:

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Music

Gott und sein Sklave x Kanye West „Yeezus“

Kanye West’s Album „Yeezus“ hat ein sagen wir sehr reduziertes Cover. Durchsichtig, keinerlei Aufdruck auf der CD selbst und ein neon-orangener Aufkleber als „Siegel“ an der Seite. Vielleicht waren jegliche Ideen „Yeezus“ als Cover darzustellen zu blasphemisch oder einfach zu arrogant. Obwohl Kanye West mit letzterem in Bezug auf andere Musiker wirklich am wenigsten Probleme hat. Zum Titel des Albums sagte er übrigens „Yeezus“ ist der Name den ihm Gott gegeben hat, wohingegen West nur sein Sklavenname sei. Jetzt nur noch die Frage: Warum sein Kind dann North West nennen? Das Cover hat er sich übrigens gespart, weil es dieses mal nur um die reine Musik gehen soll. Den reinen Shit sozusagen. Deswegen verzichtete er im Übrigen auch darauf Radiosender mit der ersten Single „New Slaves“ zu bemustern. Das Video dazu gab es ausschließlich als Videoprojektion an Hauswänden in New York, London, Paris, Berlin und anderen Städten und nicht auf Yt. Aber soviel erstmal zum Ganzen drumherum. Nun zum Album.

Ich möchte sagen, ich habe nicht so wirklich viel Ahnung von Hip/Hop, kann aber mit Überzeugung behaupten, dass dies das anstrengendste Hip/Hop Album ist, das ich jemals gehört habe. Da wird mit allerlei Dubstep a la Skrillex (auch wenn er wohl nicht mit produziert hat), verzerrten Stimmen, Frauengekreische und Synthiestimmen experimentiert, dass es nur so kracht. Es gibt auch ein paar erträgliche und gar nicht mal schlechte Songs wie „Black Skin“, die erste Single „New Slaves“ sowie „Hold my Liquor“ und „Blood on the leaves“ auf „Yeezus“ zu hören. Inhalt der Songs sind Rassenthematik („Black Skin“ – in dem er sich einfach mal zum Black Skinhead macht), Bitches, Cars, Fi**** … das Übliche halt. Das wirkt vom Sound her alles sehr bombastisch, oft willkürlich und im Fall von „New Slaves“ zumindest inhaltlich unglaubwürdig. Dort verteufelt er den Konsum und macht klar: „(…) I`d rather be the dick then the swallower (…)“. Was da wohl Ricardo Tisci zu sagt?
Vielleicht bin ich einfach der Person West zu negativ gegenüber eingestellt? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich bei 90% eines Albums nicht nach 20 Sekunden des Songs vorspulen möchte.