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Jan Who

Music

Otha

(Otha alias Othalie Husøy; Foto: PR)

Viel zu lange habe ich euch diesen Act vorenthalten, immer in der stillen Hoffnung, dass bald eine ganze EP auf die beiden Singles „I’m on Top“ und „One of the Girls“ folgt. Das ist leider bisher noch nicht passiert. Zu Otha alias Othalie Husøy aus Norwegen muss man nicht großartig etwas schreiben. Beide Singles „I’m on Top“ und „One of the Girls“ sind moderne Dancefloor-Hymnen die süchtig und vor allem die Zeit auf die hoffentlich bald folgende EP bzw. das Debut-Album noch schlimmer machen! Wir wollen mehr! Continue Reading

News

Ron Dorff eröffnet Store in Berlin

(Kerry Degman für Ron Dorff; Foto: Ron Dorff)

„Discipline is not a dirty word“. Wer sich schon immer mal gefragt hat, wer so etwas auf Pullover und andere Textilien druckt, der bekommt jetzt bei uns die Antwort. Hinter diesem Aufdruck steckt die französisch-schwedische Marke Ron Dorff. Die Marke selber bewegt sich irgendwo zwischen Sports- Casual- und Gaybrand, was nicht zuletzt auch Aufdrucken wie „Dad“ oder „Rush“ (u.a. Poppers Marke) zu verdanken ist. Continue Reading

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Alles im Rahmen oder die Suche nach der richtigen Brille

Die Suche nach einer neuen Brille unterteilt sich in vier Stadien: Vorfreude, Aktionismus, Frustration und dann erst (vielleicht) das Happy End. Und die Suche wird, je älter man wird, nicht unbedingt einfacher. Da verhält es sich wie mit Betten, die leider früher oder später immer wichtiger werden und für die man entsprechend auch etwas mehr Geld als früher ausgeben will und muss. Und dann gibt es natürlich noch einen gewaltigen Unterschied zwischen der Suche nach einer Sonnenbrille (dazu kommen wir dann später in diesem Jahr) und einer Korrekturbrille. Die unendliche Auswahl an Gestellen und nicht zuletzt Marken wie Ace & Tate und Co. machen es mittlerweile auch bei Korrekturbrillen nicht einfacher. Denn wenn man irgendein Modell findet, muss es dann ja mehrere Jahre halten und einem auch noch gefallen, wenn man es länger als ein Jahr täglich aufsetzt. Aber keine Angst, ihr habt ja uns als Berater. Wir können zwar nicht DIE Marke unter den Brillen rauspicken. Davon mal abgesehen, dass alles letztendlich eh subjektiv ist. Aber wer Tom Ford nicht mehr sehen kann und etwas Langlebiges sucht, der muss nicht verzweifeln. Deshalb stelle ich heute ein Label vor, was ich euch aus eigener Erfahrung nahelegen möchte. Ganz einfach weil ich selber Brillenträger bin und mich auch gern mal schwer tue, das passende Modell zu finden. Continue Reading

Music

Die undendliche Geschichte – Dendemann x „da nich für!“

(Dendemann; © Nils Müller, © Universal Music)

Ihr wisst ja, dass Rap bzw. Hip-Hop nicht gerade zu meiner Expertise, geschweige denn zu meinen Musikfavoriten gehört. Ich bin aber ein Fan von Wortspielen. Und wer einen Namen hat, mit dem man so viele Wortspiele machen kann, vor dem ziehe ich schon mal den Hut. Und wenn er dann auch noch politisch aktuelle Themen visuell und textlich so verpacken kann wie Dendemann, schafft er es auch auf unseren Blog. Zwischen seiner letzten Platte „vom Vintage verweht“ (großartig) und seinem neuesten Werk kannte man Daniel Ebel vor allem als Band aus der Jan Böhmermann Show „Neo Magazin Royale“. Mit „da nich für!“ liefert Dendemann jetzt ein Album ab, das „(…) politisch wach und auf den Punkt ist, wie noch nie (…).“ Continue Reading

Music

Lauv feat. Troye Sivan x „i’m so tired“

(Lauv, mit bürgerlichem Namen Ari Staprans Leff, und Troye Sivan; Foto: Zhamak Fullad)

Warum der Songtitel kleingeschrieben wird, ist mir schleierhaft, aber inhaltlich geht es um Liebeskummer. Der Song ist ein Zufallsprodukt von Lauv und Troye und entstand, als die beiden zusammen für ein Projekt für Lauv arbeiteten. Wenn Zufall nur immer so gut klingen würde. Wir legen diesen Song auch nicht Lauv-Fans ans Herz, da er relativ Lauv untypisch klingt und allein durch Troye SIvan so auch eine größere Fanbase ansprechen wird. Lauv selber arbeitet übrigens weiter an seinem Debutalbum. Kleiner Nebeneffekt der Zusammenarbeit – auf Spotify erfahrt ihr in der Playlist „Lauv x Troye Sivan: i’m so tired…“, welche Songs die beiden gern beim Einschlafen hören. Na so lange es beim Einschlafen bleibt … Continue Reading

Music

Emily King x „Scenery“

(Emily King, „Scenery“ Cover Artwork)

Es gibt Alben, da passt einfach alles irgendwie zusammen. Stimme, Beat, Gesamtkonzept. So auch bei Emily Kings neuem Werk „Scenery“. Musikalisch ist die New Yorker Künstlerin wohl am ehesten mit Jessie Ware zu vergleichen. Das Album selber wandelt irgendwo zwischen Soul, Pop und R&B und bringt dabei so großartige Songs wie „Remind Me“, der das Album mit einem fabelhaften 80ies Vibe eröffnet oder auch „Can’t hold Me“, der zumindest mich ein wenig an „Club Tropicana“ erinnert. Das Album solltet ihr euch also auf jeden Fall sofort auf die To-Do-Hörliste packen, zumindest sobald es erscheint. Wie viele andere Künstler auch spielt King, die übrigens schon für einen Emmy nominiert gewesen ist, auf ihrem Cover mit den Kontrasten zwischen weiblich und männlich. Dabei hat die rosa Rose eine ganz besondere Geschichte. Continue Reading

Music

White Lies x „Five“

(White Lies, „Five“ Cover Artwork; Bild: White Lies)

Zuerst einmal: Wen „Finish Line“ nicht irgendwie berührt, der sollte ernsthaft über seine Gefühlslage nachdenken. Und es lohnt sich auf jeden Fall, dass neue Album der White Lies bis dahin anzuhören. Ansonsten ist „Five“ ein Album wie eine Herzschlag-Linie. Am Anfang geht’s hoch, bei „Kick Me“ und „Tokyo“ im Anschluss wieder runter. Dann wieder hoch. Man weiß im Grunde nicht genau, ob man das Album jetzt gut finden soll oder nicht. Continue Reading

Music

Rocky Aoki x „On my Mind”

(Rocky Aoki, „On my Mind”, Cover Artwork; Bild: Rocky Aoki)

Als Berliner (ja, wirklich hier geboren) hat man es ja schwer, mit den ganzen neuen upcoming und unentdeckten Acts der Stadt mitzuhalten. Zu viele kleine Gigs, Locations und Bands wachsen in der Stadt, die man unmöglich alle abbilden, geschweige denn über die man bei uns berichten kann. Eine Band schafft es jetzt aber doch auf den Blog, denn diese ist nicht zuletzt aufgrund ihres Namensgebers newsworthy. Denn Rocky Aoki selber ist, auch wenn ihn viele vielleicht nicht kennen, eine kleine Berühmtheit. Und das nicht nur als Vater des weltbekannten DJ’s Steve Aoiki. Als japanisches „Enfant Terrible“ hatte der Japaner in seinem 70 Jahre langen Leben (1938-2008) nämlich Einiges durchgemacht.
Er qualifizierte sich nämlich für die olympischen Spiele, fuhr professionelle Speedboatrennen, gründete ein Pornoheftchen und eine Restaurantkette namens Benihana. Continue Reading

Music

Welche deutschsprachigen Acts wir 2019 hören a.k.a. was ist mit Jan Who los?

(Oehl; Bild: PR)

Ich bin ganz ehrlich: Hättet ihr mich noch vor ein paar Wochen gefragt: Hey Jan, was hältst du denn von deutschsprachiger Musik, hätte ich gesagt: „Naja ich liebe Wanda, bin ein verkappter Clueso-Fan und ein bisschen deutschen Hip-Hop mag ich auch, aber ansonsten eher nich so, danke!“ Glücklicherweise gibt es ja immer wieder Kollegen, die einen eines Besseren belehren. So geschehen mit einem Kollegen von mir, der sehr viel deutschsprachige Musik hört. Daher und weil es natürlich unsere Pflicht ist, nicht immer nur internationale Bands zu featuren, haben wir für euch ein paar deutschsprachige Acts zusammengestellt, von denen wir hoffen, dass sie 2019 noch ein klein wenig bekannter macht. Was auffällt: Einige davon kommen teilweise oder ganz aus Österreich. Continue Reading

Duftkerzen

Riechen wie ein Ägypter

Am Ende des Jahres ist es soweit. Die Duftkerzen sind alle. Und gerade jetzt nach der Weihnachtszeit gibt es ja immer noch extremen Bedarf nach Wohlfühl-Atmosphäre zu Hause. Einigen reicht hier Vanille- oder Erdbeerduft. Wer es allerdings gern etwas opulenter hat, holt sich die „Odeurs d’Egypte“ von Cire Trudon. Vom alten Ägypten inspiriert, riechen diese glücklicherweise nicht nach alter Grabkammer oder Mumie, sondern vielmehr nach u.a. Patchouli, Zedernholz oder Moos. Und wer sich nicht für einen Duft entscheiden kann, hat mit den kleineren Versionen gleich alle drei zu Hause. Continue Reading