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Daisydora

Berlin Fashionweek Horstson fragt nach

windsor.men – Horst hatte da ein paar schnelle Fragen an den Head of Design, Tobias Harprecht

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Hier kommt Teil II von Horsts schneller Frage-und-Antwort-Tour auf der Bread & Butter.
Man muss vorausschicken, dass jeder auch noch so modeaffine Mann, nicht jeden Anzug und jeden Mantel bei einem der Luxuslabels kauft. Man streift zwischen den Shop in Shops und den Kleiderstangen im gehobenen Modehandel hin und her und sucht sich einfach was schönes aus, so wird Mode abseits von Flagshipstores eingekauft. Und da kommt es öfter als man denken würde vor, dass was von Windsor, Strellson, Joop und so weiter in den Tüten landet. Nun gut, so viel zur Vorrede. Horst hatte wenig Zeit, Tobias Harprecht, der Head Of Design bei windsor.men hatte naturgemäß noch mehr Messetermine … die Herren mussten also schnell machen und ich ergänze das Ganze einfach um Bilder der Looks.

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Allgemein

Michelle Williams als Model bei Louis Vuitton

Mein Lieblings-Sujet mit roter Tasche auf dem Kopf seht ihr erst im Making-Of …. Aber darum geht es hier ja ohnehin nicht.
Für die Marketingverantwortlichen und Werber aller Labels stellt sich von Zeit zu Zeit die Frage: Mit wem machen wir unsere nächste große Kampagne?
Wer soll vor der Kamera stehen, wer dahinter? Da machen die Experten bei Louis Vuitton keine Ausnahme. Ich gebe zu, da möchte ich gerne als Maus dabei gewesen sein, als sich der Kreis um Michelle Williams immer enger zog – bis die Wahl endgültig auf sie fiel.
Robert Lussier ist als Creative Director für das Ergebnis verantwortlich. Der weiß nach knapp dreißig erfolgreichen Jahren als Artistic Director (auch bei Dior und Louis Vuitton) längst, was die Marke gerade jetzt als Imagetransfer brauchte … Es konnte aber schon wegen „ihm“, Peter Lindbergh, den man als Fotograf engagiert hatte, ohnehin nichts anderes als ein perfektes Ergebnis herauskommen.

Im ersten Moment hatte mich Michelle als Presenter überrascht, obwohl auch mir auffiel, dass sie schon 2012 im Roten Abendkleid aus dem Hause Louis Vuitton bei den Academy Awards erste Zeichen setzte. Irgendwie habe ich sie als Model für Luxuslabels noch nicht so auf dem Schirm … im Making Of gefällt mir diese etwas zurückhaltende Art wie sie in die Kamera schaut aber sehr gut.

Auch für die Verjüngung der Marke ist Michelle Williams eine gute Wahl. Mehr reisende Elfe als Luxus-Matrone, das spricht auch die jüngeren Kundinnen und Interessentinnen an. Fazit: Hübsch anzuschauen und sehr gut fotografiert. Neben Peter Lindbergh und Robert Lussier waren noch weitere Könner an diesem Ergebnis beteiligt: Als Stylist, Jacob K.(die Outfits sind aus der Winterkollektion 2013/14), für das Hairstyling (toller Pixie-Hairdo!) zeichnet Sam McKnight verantwortlich, das wunderbare Makeup mit signalroten Lippen ist von Stéphane Marais. As good, as it gets!

Die Werber bei Louis Vuitton lassen sich nicht gerne in die Karten schauen, wer sonst noch in den Herbstkampagnen in allen Hochglanzmagazinen für LV lächeln oder hintergründig in die Ferne gucken wird, arrangiert und abgelichtet ebenfalls von Peter Lindbergh, wissen wir noch nicht. Mal sehen, was wir alle noch so schönes aus dem Hause Louis Vuitton fotografiert von Peter Lindbergh in den kommenden Wochen sehen werden …

Und hier kommt nun endlich der kleine Film für euch: Behind the Scenes of the Louis Vuitton Campaign Shoot Featuring Michelle Williams …

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Horst’s (entschleunigte*) Tour DeParforce – Fragen zu zwei Marken in einer Stunde, Teil 1 – Strellson

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Wie das mit der ruhe-und-rastlosen Taktung so ist, der wir unfassbar wichtigen Modeschreiber während der MBFWB unterliegen, das hattet ihr ohnehin wieder auf dem einen oder anderen Blog, dessen Schreiber sich auf diesen Event vorbereiteten, als wäre es zum ersten Mal zum Mars oder mitten in Berlin über die Lhotse Flanke zum Gipfel des Mount Everest gegangen, gelesen.
Auch euren Lieblingsblogger Horst hat es zwischendurch voll erwischt. Irgendwie hatte seine chronisch überlastete Chefsekretärin da wohl was verwechselt und dann blieb ihm gerade mal eine Stunde Tour de Parforce auf der Bread & Butter, um eine Reihe von Interviewfragen zu stellen und sich Notizen zu den Antworten zu machen. Aber Horst ist ja keiner, der bei hohem Tempo einknickt oder kneift … wozu gibt es Air-Taxi Charter und Fahrräder? 😉

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Schöne Sachen, F7

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Kleid und Rock jeweils Missoni

Zickzackstrick von Missoni hatte ich euch noch nie empfohlen, zumindest den Leserinnen noch nicht … und nun sind mir ein Kleid und ein Rock aus der neuen Kollektion vor die Füße gepurzelt, zu denen eine Reihe schöner Teile passen, die ich ohnehin herzeigen wollte.
Die Idee: man trägt das Outfit schon morgens und ergänzt es für ein schickes Essen im Restaurant oder eine Verabredung in der Bar nur mit anderen Accessoires. Ich versuche es einfach mal.

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Allgemein

Wo kommt bloss das schöne Geld für all die Modemacher her? – WELT-Lesetipp!

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Screenshot: Die Welt

Immer dann, wenn ich was Vernünftiges zum Thema Berlin als neue Mode(welt)Hauptstadt lese, muss ich reflexhaft darauf hinweisen … Horst war wie so oft schneller und hat den Artikel der Journalistin Silvia Ihring entdeckt, während ich ganz fasziniert das große Richard-Wagner-Interview mit Dr. Mathias Döpfner im gedruckten Stern gelesen habe … (ich bin weder Wagner- noch Döpfner-Fan …).

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Meinung

Beruf Knipsmamsell!

Muse, Front-Row-Maskottchen, Co-Host, It-Girl und Star-Bloggerin – was kommt danach?
Eine der Segnungen unserer durch digitalisierten Gesellschaft ist es, sich selbst erfinden zu können. Als was auch immer. Nur Berufe wie Astronaut, Nobelpreisträger und noch ein paar, bei denen es entweder um Leib und Leben oder um zu viel Geld geht, eignen sich weniger für das Berufsdarstellertum.
Zum Ausgleich kann Mann oder Frau dann aber barrierefrei in die Traumberufe SchmuckdesignerIn, ModeratorIn, It-Girl, Muse (mit glänzenden Aussichten, sollte man es bis zu Karl Lagerfeld schaffen), Top-Model, SchauspielerIn, Superstar, BestsellerautorIn (besonders für Leute mit guten Beziehungen zu Talkshow-Produktionen geeignet), DesignerIn, BeraterIn für digitale Medien, BloggerIn (mit sehr langen und dünnen Beinen auch Star-Bloggerin) und neuerdings sogar FotografIn werden …

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Schöne Sachen, M7

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Wendejacke von Orlebar Brown

Horst hatte damit angefangen. Mit der K-Way by Versus von Versace Jacke zum Wenden. Mit Op-Art-Dessin! Und nun habe ich so eine „ähnliche“ von Orlebar Brown gefunden, bei der beide Seiten brauchbar sind. Das ist noch etwas untertrieben, denn in Wirklichkeit finde ich die gemusterte Seite wunderschön und nehme die einfarbige als solide Draufgabe dazu.
Das Jeremy Lightweight Reversible Jacket ist ein schmaler Blouson mit silberfarbenem Reißverschluss und ohne Chichi. Da sind außer dem Verschluss wirklich nur noch Manschetten und dezente seitliche Tascheneingriffe dran. Mir gefällt sie sehr und drum wird da jetzt ein ganzes Outfit darum herum gebaut … mal sehen, was ihr dazu sagt.

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Bilder, die ich liebe: Peter Lindbergh

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Nadja Auermann by Peter Lindbergh

Wer kann schon sagen, dass jemand der Beste seiner Zunft ist? Ich mache das jetzt und behaupte, dass selbst der chice Daimler zur MBFW in Berlin und eine Ratte dann wesentlich besser aussehen könnten, wenn sie (endlich mal, Mensch Leute!) von ihm fotografiert wurden.

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Kaßberger Geschichten

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Wenn du mitten aus Wien kommst, hattest du in aller Regel mal gar keine Ahnung davon, wie die Neuen Bundesländer wirklich sind. Das hat mich für einige Zeit nach Chemnitz gebracht. Als bekennender Fan von Eisschnelllauf und Eiskunstlauf, eigentlich eine Muss-Station. Auf das seltsame Gerede von Rückständigkeit und Schmucklosigkeit zwischen Marx-Kopp und Straße der Nationen, das bis zu mir nicht vorgedrungen war, hätte ich aber ohnehin nichts gegeben. Ich schaue mir lieber alles selbst an.

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Allgemein

Influencer ohne Einfluss

Wenn hunderttausende Vögel zugleich zwitschern, ist es schwer herauszuhören, was ein Spatz auf dem Dach der Schwalbe, die es fürchterlich eilig hatte, mitteilen wollte.
Assistant Professor Sinan Aral, der an der Stern School of Business der New York University lehrt, fragt seine Hörer zu Beginn einer Vorlesung danach, wer aus dem Auditorium dem Schauspieler Ashton Kutcher auf twitter folgt. „aplusk“, so sein twitter-Name, hatte 2009 als erster Nutzer überhaupt mehr als eine Million Fans. Im April 2013 waren es bereits 14 Millionen. Ihr wisst, Ashton war es noch nicht mal zu doof, Billboards dafür zu mieten, auf denen er „Wildfremde“ darum bittet, ihm auf twitter zu folgen.
Mit dem Ergebnis, dass die Mehrheit im Hörsaal die Hand hebt, wenn Professor Aral nach Ashtons Followern fragt. Bei der Anschlussfrage „wer schon einmal etwas getan hat, weil Ashton es vorgeschlagen hatte“, bleiben fast immer alle Hände unten. Wenn man dafür, keinen Einfluss auf Öffentlichkeiten – sprich Menschen als Verbraucher – zu haben, ein Influencer von eigenen Gnaden mit 14 Millionen Followern sein muss, na denn gute Nacht Marie.

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