„Szenen am Strand“ – so oder so ähnlich könnte das heissen, was sich am Steinstrand von Brighton abspielt. Junge, gutaussehende Menschen legen sich hin und präsentieren uns seit Anfang Januar die Spring/Summer-Kollektion von Burberry.
Was für einen gelungenen Ausflug zum Strand noch gefehlt hat sind Sonnenbrillen, diesmal vorgeführt von Jacob Young und Cara Delevingne, die schon für die ersten Kampagnenbilder im Januar dran waren. Anfangs fand ich die Brillen nicht wirklich gelungen, aber wie das so manchmal ist im Leben: Nach einer Bedenkzeit finde ich sie gerade gut…
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Horst
Ein wenig aufgeregt bin ich schon: Am kommenden Freitag findet die Hochzeit des Jahres statt und ich werde die Zeremonie natürlich am Bildschirm verfolgen.
Wem vor Kitsch lauter Freude am Freitag übel wird, für den hält die Designerin Lydia Leith die königlichen Kotztüten bereit. „I’m a fan of Royal memorabilia myself and I just thought it would be a lighthearted addition to what’s available to commemorate the day“, so Leith über die Tüten, die in royalen Farben angeboten werden: Lila, Gold, Blau und Rot.
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Manchmal wirkt es so, als ob Trussardi der offizielle Austatter der Familie Effenberg werden will – alles ein wenig zu viel getiermustert oder mit einem Camouflagemuster versehen, wie es nur Soldaten oder eben Claudia Effenberg tragen. Selbst beim 5er BMW GT aus der Designschmiede des italienischen Luxuslabels konnte mich im Gegensatz zum Gucci Fiat nicht überzeugen.
Bei den Möbeln, die auf der vergangenen Salone Del Mobile in Mailand ausgestellt wurden ist es anders und ich bin der Meinung, dass insbesondere die Stühle das Zeug zum Klassiker haben. Verantwortlich für das Möbeldesign ist der britische Designer Michael Young, der sich von alten Entwürfen von Nicola Trussardi inspirieren ließ (ich hätte Eero Saarinen gemutmaßt).
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Über wen haben wir schon lange nicht berichtet? Richtig: Karl Lagerfeld. Obwohl „lange“ ein sehr dehnbarer Bericht im Falle Lagerfeld ist – Erst am 29.März hatten wir ziemlich einstimmig festgestellt, dass es zwar keinen plausiblen Grund für Coke light Flaschen von Karl Lagerfeld gibt (ausser das er Cola trinkt) aber das sie doch dem ein oder anderen gefallen. Vorher ist im Grunde genommen fast kein Tag vergangen, wo wir nicht irgendwas Skurilles über den Chanel-Designer berichten konnten.
Die Zeit der langen Warterei ist vorbei und wir können nun Rachel Bilson und Lagerfelds Muse Baptiste Giabiconi bei Magnum schlecken bewundern. Oder so. Vielleicht liegt es daran, dass ich nie mit Giabiconi warm werden konnte – aber das Werbefilmchen ‚Photo Mood‘, bei dem Lagerfeld Regie führte, haut mich nicht vom Hocker – obwohl ich Magnum Eis mag.
Die Headline ist irreführend, ich geb es zu. Gefälscht ist da gar nichts und die Dsquared² Designer Dean und Dan Caten machen gar keinen Hehl aus der Ähnlichkeit zu dem Klassiker ‚Masters Chair‘ für Kartell von Philippe Starck, denn die Ähnlichkeit ist gewollt.
Starck stellte den Stuhl ‚Masters Chair‘ 2009 auf der Milan Design Week vor und Kartell suchte für eine Neuinterpretation des Stuhles nach prominenten Designern und wurden bei den italienischen Zwillingen des Labels Dsquared² fündig. Die sind sich bekanntlich für fast nichts zu schade und so waren sich natürlich bei der Präsentation ihrer kanadischen Version des ‚Master Chairs‘ während der diesjährigen Milan Design Week vor Ort.
Was hat der Lamborghini Aventador LP700-4 auf einem Modeblog zu suchen? Nicht viel, denn mit Mode und Stil haben die Fahrer eines solchen Wagens, zumindest wenn man dem Klischee glaubt, nicht viel am Hut. Ich glaube es verhält sich anders und entgegen häufiger Vermutungen kompensieren die Besitzer auch in den seltensten Fällen mit einem solchen Wagen ihre zu klein geratenen primären Geschlechtsmerkmale. Warum man nun 240.000€ lieber in ein Auto investieren sollte, statt in die komplette Sommerkollektion von Prada, plus diverser Rolex und einem Urlaub von 6 monatiger Dauer, erschließt sich einem vielleicht nachdem man den Commercial gesehen hat. Vielleicht auch nicht – wie Blomquist und den anderen Horstson-Schreibern – die vermutlich das Geld in Prada investieren würden, oder?
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Da haben wir den Salat: Gestern war Ostern, was neben Weihnachten das Geschenkefest ist und wenn wir davon ausgehen, dass Weihnachten der Orgasmus des Kapitalismus sein soll, ist Ostern zumindest eine Art Heavy Petting – viele Geschenke, nur alles eine Nummer kleiner und so hat bestimmt der ein oder andere von Euch einen H&M Gutschein in seinem Osternest gefunden. Im aktuellem Lookbook zeigt uns H&M, was man für seinen Gutschein bekommt: Zeitloses, denn es sieht aus wie immer, oder?
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Frohe Ostern wünschen wir von Horstson – und wer nach dem Eiersuchen noch ein wenig nach guten Berichten im Internet suchen möchte, für den hätte ich hier eine kleine Auswahl von den Highlights der Woche auf Horstson:
1) Sehr österlich ist das Editorial „Anatomy of a Murder“ von Steven Klein nicht – aber sehenswert allemal
2) Rauchen für Nichtraucher? Ich würde eher zu einer Schokoladenzigarette greifen als zu SNOKE – und Du?
3) So simpel geht das bei einer Jeans: Einfach rein hüpfen und gut aussehen – Levis Lookbook FW11
4) Bei Avandeo ist alles ein wenig anders: Da wird zuerst gevotet und dann gekauft. Unsere Gastautorin stellt ein spannendes Shopkonzept vor
5) Es wird langsam Zeit für neue Badehosen. Daisydora hat für uns ein paar Highlights rausgesucht, mit denen man am Strand immer eine gute Figur macht
6) 49 Euro für ein Schokoei im Animal-Design? Von welchem Designer ist das wohl? Roberto Cavalli!
Richtig lange überlegen mussten wir nicht, um zu entscheiden, ob wir die Bilder Euch zeigen oder nicht. Sicher bedient das Editorial „Anatomy of a Murder“ stilistisch eher den Fetisch- als den Fashionbereich – schließlich haben die Bilder mit den Models Brian Shimansky, Rick Genest (den kennen wir spätestens seit dem lauwarmen Comeback von Mugler sowieso schon alle mehr oder minder ausgezogen), Zeb Ringle, Seth Kuhlmann und Kevin Baker eine sehr eindeutige Spache, aber gerade im Vergleich zum fast unerträglichen Editorial „Punished“, welches vor knapp 3 Jahren aus der Arena Homme+ verbannt wurde, kommt ‚Anatomy of a Murder‘ sehr ästethisch daher. Sicher lässt sich kontrovers über die Bilder diskutieren – deren Aussagen man auch die Verharmlosung von Waffennutzung bzw. des Waffenbesitzes vorwerfen könnte, wenn man nicht genau wüsste, dass der Fotograf Steven Klein damit gar nichts am Hut hat und das Ganze sicher eher kritisch meint… also wollen wir mal zu Ostern nicht päpstlicher als der Papst sein, oder?
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Alles kommt wieder: Pünktlich zum Sommer präsentiert Longchamp seine neueste Tasche aus der Traditions-Collaboration mit dem U.S.-Designer Jeremy Scott. Diesmal sind, nachdem sich in den letzten Jahren schon Pudel, Telefonhörer, Knochen, Rosen und Jeremy Scott persönlich auf den Taschen wieder gefunden haben, Pillen an der Reihe und wurden auf den Longchamp-Klassiker Le Pliage gedruckt. Erhältlich ist der Spass ab dem 1. Juni 2011 für 205€ bei Colette (wo auch sonst?) und ich hoffe das die Tasche in einer für Männer tragbare Größe verkauft wird – weiß das einer?
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