Vor ein paar Monaten verkündete David Beckham den Plan, mit seinem Geschäftspartner Simon Fuller eine eigene Unterwäschelinie auf den Markt zu bringen – damals war er noch verhältnismäßig redebedürftig und verkündete gegenüber der WWD “It’s not my natural inclination to see myself as a brand, I’m just a person who has been fortunate to explore other interests and passions outside of the game I love”. Nun gab H&M heute morgen in einer Pressemitteilung bekannt, dass anscheinend sie der Vertriebspartner der Bodywear-Linie des Vorzeige-Fussballspieler sind und pünktlich zum Valentinstag 2012 eine Unterwäschekollektion auf den Markt bringen – Beckham ist entsprechend aus dem Häuschen:
Horst
Darf ich vorstellen? Das erste Bild der günstigen Balmain Linie. Die Linie, die unter dem Namen ‚Pierre Balmain‘ vertrieben wird, hat ihren Launch mit der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2012 und die Preise liegen wesentlich unter dem normalen (bzw. was man in dem Zusammenhang „normal“ nennen kann) Balmain Niveau: T-Shirts ab 120€, Jacken ab 350€, Jeans ab 250€ und Anzüge ab 650€ – was für Balmain-Verhältnisse regelrecht hinterher geschmissen ist…
Zu den ersten Bildern der Frauen-Kollektion von Pierre Balmain gehts nach dem Klick
Uns wird manchmal nachgesagt das wir hier auf Horstson sehr teure Labels mögen und so kann es dann sein, dass ein Lalique Glas 250€ kostet und ein Regencape durchaus auch knapp 1.000€. Das heisst dann aber noch lange nicht das wir unsere Cola aus eben diesen Gläsern trinken und unsere Wohnungen mit Mies van der Rohe-Möbeln vollgestellt sind – nein, nur zum Teil – und so stehen neben irgendwelchen Design-Klassikern auch die 39Cent-Ikea-Gläser und wenn die Cire Trudon-Kerze abgebrannt ist, wird zur Überbrückung „Tindra“ in der Duftrichtung „Vanille“ auf den Eiermann-Tisch gestellt (aber ich muss wirklich sagen das es sich durchaus lohnt etwas mehr für eine Duftkerze auszugeben als 1,79€)
…und ich bin mir nach knapp einem Tag Bedenkzeit immer noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Grundsätzlich ist es natürlich schwer, Unterhosen so in Szene zu setzen, dass die Kampagnenbilder nicht wie „Knüppel auf dem Kopf“ aussehen und sich dann ein muskulöses Männermodel eher tragisch als sexy auf einem Bett räkelt. Um diesem Klischee-Motiv zu entgehen (mutmaße ich) fotografierte Guy Aroch die Models Matteo Martari, Jonas Kesseler, Josh Beech und Andrew Smith irgendwo auf einem nebeligen Feld mit allerlei Requisiten (so auch obiges ausgestopftes Tier) für die Diesel Fall/Winter 2011 Kampagne, allerdings überzeugt mich das Ergebnis nicht.
Zu weiteren Bildern gehts nach dem Klick und ich bin gespannt, was ihr davon haltet…
Seit ca. 3 Tagen regnet es in Hamburg nonstop und das Wetter läßt sich am Besten mit „herbstlich“ beschreiben. Nun entspricht es aber einfach nicht meinem Naturell rumzujammern sondern ich passe mich einfach den Umständen an. Eine gute Möglichkeit, meine Sommergarderobe zu tragen, ohne das sie nass wird und ich trotzdem nicht aussehe, als ob ich zur See fahre und meinen Lebensunterhalt durch den Fischfang verdiene, ist das transparente Regencape von Burberry Prorsum. Wenn man das trägt müsste man täglich auch ziemlich viele Fische fangen – die Preis liegt bei 1.295$…
Zu der Herren- und der Damenvariante gehts nach dem Klick
Bei Kate Moss bedarf es nicht viel um ein paar dolle Fotos zu machen – im Zweifel nur einen guten Fotografen (in diesem Falle Terry Richardson) und das wars (bei Sarah Jessica Parker brauchte es ja bekanntlich etwas mehr).
Die Bilder sind vor ein paar Tagen in London entstanden und Kate haut einen um, oder?
Keine Frage: Auch die letzte Kollektion von Jil Sander für Uniqlo wird zu 100% super aussehen und und zu 100% wird wieder etwas bei uns im Kleiderschrank landen. Aber auch auf die Gefahr hin, dass ich des Königsmordes angeklagt werde – einige Stücke könnten auch bei COS hängen oder? Wie dem auch sei – ich bin gespannt, welchen Weg Jil Sander gehen wird und bin mir sicher, dass auch in Zukunft großartiges auf uns und unseren Kleiderschrank zukommen wird…
Weitere Bilder (fotografiert von David Sims) aus der Frauenkollektion von Jil Sander für Uniqlo gibts nach dem Klick
Ein wenig habe ich die Bilder aus dem Zusammenhang gerissen – denn es handelt sich nicht um eine klassische Homestory bei Sarah Jessica Parker und ihrem Göttergatten Matthew Broderick in ihrem New Yorker Appartment, sondern um ein Editorial für die U.S. Vogue. Und wie das nun mal so ist, wenn sich die Vogue inklusive Mario Testino anmeldet, um in den eigenen vier Wänden ein paar Bilder zu schiessen – da wird nochmal schnell durchgewischt, sich was hübsches angezogen und ein paar Deko-Kuscheltiere in die Küche gestellt, damit es auch wirklich nicht authentisch, dafür aber sehr chic aussieht.
Eigentlich blöd, dass Parker die gesamte Familie vor den PR-Karren spannt und selbst die knapp 2 jährigen Zwillinge Tabitha und Loretta dafür ablichten lässt. Aber vielleicht tut’s ihrem Image gut…
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Würde es einen Skibrillen-Look-A-Like-Contest wirklich geben, der eindeutige Gewinner wäre die neue Carrera 6630 Sonnenbrille…
Natürlich kann man über Carrera Brillen streiten, denn seit ein paar Jahren ist sie auf vielen falschen Nasen in langweiligen Fussgängerzonen oder noch viel langweiligeren Beachclubs zu sehen und die Pilotenform ist auch nicht mehr das, was sie vor 5 Jahren war: modern. Meine Tom Ford möchte ich nicht missen, aber eine gute Zweit- bzw. Drittbrille ist obiges Model schon, oder?
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Givenchy hat es für seine Fall/Winter-Kampagne richtig krachen lassen: Als Fotografen verpflichtet wurden Mert Alas & Marcus Piggott, dass Styling übernahmen Carine Roitfeld und Panos Yiapanis (der hatte auch schon die Spring/Summer Kampagne von Givenchy gestylt) und vor der Kamera präsentierte die illustre Model-Riege Naomi Campbell, Jonathan Marquez, Rob Evans, Natalia Vodianova, Mariacarla Boscono und Kristen McMenamy die zum Teil vom Rummelplatz inspirierte Kollektion. Bei so vielen guten Nachrichten muss es doch eigentlich auch eine schlechte Nachricht geben, oder? Ja – in den Shops sind insbesondere die Rottweiler-Teile vergriffen – irgendwo ist bekanntlich ja immer ein Haken…
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