…habe ich gestern auf einem Münchener Weihnachtsmarkt gekauft. Nun mag sich der geneigte Horstson-Leser fragen, was ich gestern in München gemacht habe (ich habe einen Showroom besucht) und warum ich mir so eine (zugegebenerweise hässliche) Gurke kaufe, um diese am 24.12. in den Weihnachtbaum zu hängen.
Horst
Auf den ersten Blick könnte man obiges Model für eine Frau halten – und auch auf den zweiten Blick sehen vermutlich die Wenigsten eines der bekanntesten Männermodels der Welt, sondern eine Frau, die für die niederländische Kaufhauskette Hema Werbung für einen Push Up BH macht.
Nun habe ich im Sommer Andrej Pejic bei Michael Michalsky im Backstage-Bereich getroffen, kann sagen, dass im Grunde da auch wirklich nichts zum up pushen ist und der beworbene BH seinen Nutzen mehr als erfüllt – er macht aus gar nichts ein B-Cup.
Eine clevere Idee, oder?
Gestern erreichte mich eine Mail: Eine Leserin fragte, ob einer von uns Schreibern evtl. die Jeremy Scott „Le Pliage PILLS“ besitzt und diese vielleicht nicht mehr haben möchte, weil Modeblogger ja häufig ihre Taschen wechseln. Um mal mit dem Gerücht aufzuräumen – nein, Modeblogger wechseln nicht häufiger ihre Taschen oder Klamotten als andere Menschen auch, sondern wir lagern sie im Ankleidezimmer ein.
Gestern habe ich den Harvey Nichols Werbespot das erste Mal auf Blomquist’s Facebook-Profil entdeckt, wenig später bei den Modepiloten und nun könnt ihr es auf Horstson entdecken: Den Walk of Shame, der in ganz fabelhafter Ironie den wenig fabelhaften Stil einiger Engländerinnen auf die Schippe nimmt – wenn sie denn nicht in dem Londoner Nobelkaufhaus Harvey Nichols eingekauft haben und nach der Weihnachtsfeier etwas derangiert bei ihrem One-Nigh-Stand aufwachen.
Zum Walk of Shame, der von mir jetzt schon das Prädikat „besonders sehenswert“ bekommt, geht es nach dem Klick

Raf Simons; fotografiert von Willy Vanderperre für Fantastic Man
Weiter gehts in der fröhlichen Gerüchteküche um die Nachfolgeschaft von John Galliano beim LVMH Modehaus DIOR. Ich habe irgendwann aufgehört, die potenziellen Design-Kandidaten mitzuzählen, kann mich aber noch gut an Marc Jacobs und Alexander Wang erinnern – auch bei den beiden Designern wurde aus mindestens 90% sicherer Quelle erfahren, dass sie in Zukunft das DIOR-Design zu verantworten haben.
Ob es nun Raf Simons wird, wie die WWD heute morgen spekulierte und Bryanboy vor ein paar Stunden twitterte (Oh my god. Raf Simons for Christian Dior!!!!!!!! – und man mußte sich Sorgen machen das er kollabiert) kann ich nicht sagen, glaube es insofern nicht, da Simons erst seinen Vertrag für Jil Sander verlängert hat und bisher für keine Couture Linie verantwortlich war.
Mein Wunschkandidat ist und bleibt übrigens Alber Elbaz.
Und wer gibt für sowas 96€ aus? Es ist nach meinem Verständnis etwas aus der Rubrik „Dinge, die die Welt nicht braucht“ (und Horstson Leser wissen, dass ich sonst für alles Mögliche Verwendung finde).
Also, jetzt mal Butter bei de Fische – was versucht Jimmy Choo allen Ernstes an den Mann (und an die Frau) zu bringen?
Das Kind im Manne: Mein Weihnachtswunsch – einen Charlie Brown 1000% Be@rbrick
Posted on 9. Dezember 2011Im Zeitalter des Internets schreibt man keinen Wunschzettel mehr, sondern verbreitet seine Weihnachtswünsche per Blog-Post.
Also lieber Weihnachtsmann – ich hätte gerne einen 70cm großen Charlie Brown Be@rbrick für 359€ (ich finde der Preis sollte zum Fest der Liebe sowieso keine Rolle spielen).
Und ich hätte sogar schon einen Platz für ihn: Im Esszimmer soll er stehen. Auf der Fensterbank. Also – los los lieber Weihnachtsmann (und alle anderen auch): ab zu Saint Cream – die haben nämlich noch welche…
…das sind die Eckdaten der neuen Luxus-Uhr mit dem sehr klangvollen Namen „Baby Million Big Bang“ aus dem Hause Hublot.
Denn sind wir mal ehrlich: Außer Puff Daddy, einigen Neu-Adoptiv-Adeligen aus dem Rotlicht-Millieu und den Geißens fällt mir keiner ein, der sich a) diese Uhr leisten kann, und b) sich diese Uhr leisten möchte. Dir vielleicht?
Denn Joop! war schließlich kurzfristig weg – weg von der der Berliner Fashionweek. Nach 2 Jahren Abstinenz präsentiert das Label, dass seit 2008 zur Kreuzlinger Holy Fashion Group gehört, am 18.Januar 2011 seine Herbst/Winter-Kollektion 2012 aus der Feder von Bernhard Allner. Das freut uns und auch Joop! überschlägt sich fast vor lauter Freude und man fragt sich, warum sie überhaupt ausgesetzt haben, denn „die Ikone der deutschen Mode gehört nach Berlin“, schließlich handelt es sich dabei um die „lebendigste und kreativste Stadt der Welt“ und „Die Attribute der Stadt nehmen wir für uns in Anspruch und sehen Berlin deshalb als Heimat der Marke Joop!“ – aber eigentlich liegt es auf der Hand, denn „Berlin ist die Bühne“
..sieht man nicht aller Tage. Wenn es draußen etwas kälter wird, muss man sich ja was Warmes anziehen – so gesehen am Wochenende beim Einkauf in Hamburg.
Was sagen wir denn dazu?









