Erwähnte ich eigentlich schonmal, woher ich komme? Beziehungsweise wo ich meine Kindheit verbrachte? Aus der Lüneburger Heide. Und wie das nunmal in einer fröhlichen Kindheit in den 70ern so war, fuhr man einmal im Jahr mit Sack und Pack in den Urlaub – Nicht wie es heute üblich ist im Flieger, sondern im VW Käfer in himmelblau und später im Golf in hellrot an die See. Das war modern und schick und auch so herrlich praktisch, weil eben nur 3 Stunden vom Heimatort entfernt – inklusive 2 Pausen nörgelnder Kinder sei Dank.
Horst
Fangen wir mit dem Positiven an: Das Sweatshirt oben mag ich sehr – schließlich bin ich seit meiner Kindheit großer Simpsons Fan und ich überlege wirklich, mir das gute Stück im Herbst zuzulegen. Allerdings würde ich es nicht mit der Bondage-Hose aus der adidas Collaboration des Designers tragen, sondern mit einer schlichten Jeans und schlichten Sneakern.
Kommen wir nun zum Negativen
Zuerst dachte ich, dass es sich bei obigem Gegenstand um eine hässliche Kette von Alexander Wang handelt – so unrecht sollte ich auch nicht haben, denn es handelt sich wirklich um eine Kette, bzw. um genau zu sein um ein Fahrradschloss.
Nun fallen mir ad hoc gerade ein paar Menschen ein, die beim Anblick eines jeden Produktes aus dem Hause Wang in Ohnmacht fallen, aber mal im Ernst: Wer kauft sich ein Fahrradschloss für immerhin 140$, wo es sicher bessere (sprich sichere) für einen ähnlichen Preis gibt!?
Mehr Informationen gibt’s bei Alexander Wang im Onlinestore; via HS
Gestern verstarb Zelda Kaplan: In der ersten Reihe der Fashion Show von Joanna Mastroianni kollabierte die New Yorker Stil-Ikone und starb wenig später im Roosevelt Krankenhaus.
Im Frühjahr 2011 traf sich Ari Seth Cohen von The Advanced Style zu einem kleinen Interview mit Zelda Kaplan und sprach mit ihr über ihren Stil und ihr Leben und es wird klar, warum sie eine große Charme-Lücke in New York hinterlassen wird.
Zelda wurde 95 Jahre alt.
Häufig sagte man bisher Zara nach, sie würden sich sehr an den Designs von Balmain – nunja – sagen wir mal „orientieren“. Das kann gut sein und bei dem Lookbook vor ein paar Saisons wusste man tatsächlich nicht ganz genau, ob man nun die Kollektion vom französischen Luxushaus oder vom spanischen Fast-Fashion-Unternehmen vor Augen hat – so ähnlich waren sich die Bilder…
Als ich gestern nun die Bilder der günstigen Balmain Zweitlinie, Pierre Balmain, sah, musste ich wieder an Zara denken – nur sah es diesmal so aus, als würde sich die Kollektion Zara annähern, allerdings zum wesentlich höheren Preis: T-Shirts ab 120€, Jacken ab 350€, Jeans ab 250€ und Anzüge ab 650€…
Oben im Header sind auch schon meine Highights der Kollektion, weitere Bilder gibt es nach dem Klick
… und Blomquist hatte sogar gestern noch in den Kommentaren meines Weh-Klagen-Artikel „Wenn mir schon keiner was zum Valentinstag schenkt“ angedeutet, dass ich auch noch was bekomme – allerdings wurde es kein Fläschchen 4711 sondern gleich eine ganze Dose.
Der Inhalt entscheidet sich dann aber entscheidend vom „Echt kölnisch Wasser“: Es sind 200ml Prossecco drin und ich möchte gar nicht wissen wie das Zeug schmeckt – aber etwas interessiert mich dann doch: Wo zum Kuckuck kann man so was kaufen und was habe ich verbrochen, so was zu bekommen?
… dann schenke ich mir halt was. Und weil ich es mir ja selbst aussuchen kann was ich mir schenke, werde ich dieses Jahr keine Packung Mon Cherie bekommen, sondern eine Jeans.
Bevor sich jetzt aber alle Frauen verwundert ihre Augen reiben und ein schlechtes Gewissen bekommen, weil sie ihrem Liebsten zum Fest der Liebe wieder einen Duft oder eine Unterhose geschenkt haben und keine Jeans, kann ich voller Stolz berichten, dass ich sowohl Düfte, als auch Unterhosen genug habe, nur 2 Jeans ihren Tribut an meine Eislaufkünste gezollt haben, und ich neue brauch.
Also habe ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten einfach mal bei im Online-Shop geschaut, denn mein Valentinstag-Geschenk an mich, soll schließlich auch nicht zu viel kosten.
So, hier also meine Auswahl, meiner Valentinstag-Geschenke …
Heute Abend ab 23 Uhr (die Erfahrung lehrt uns, dass es zu leichten Verzögerungen kommen kann) noch nichts vor? Dann hätte ich einen Vorschlag für Euch: Wir streamen heute direkt von der New Yorker Fashionweek die Y-3 AUTUMN/WINTER Men’s & Women’s 2012-13 Runway Show.
Wir sind sehr gespannt, was Yohji Yamamoto und adidas für die kommende Herbst/Winter Saison vorbereitet haben – der Pressetext klingt auf jeden Fall spannend: „For A/W 2012-13 Y-3 explores a nomadic way of life. Yohji Yamamoto and adidas present a collection inspired by the various notions of living in wilderness, such as brutality, survival, nobility and protection. The collection for A/W 2012-13 is influenced by the richness of nature and tradition of traveling outdoors.“
Bunte Schuhe sind wie bunte Socken – man trägt sie im Normalfall nicht. Das hat was kindliches und ist ungefähr so aufregend wie Krawatten mit Motiven zum billigen Anzug oder Satin-Shorts mit Garfield Motiv. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich so manch eine Regel und so darf zum Beispiel Jeremy Scott sehr gerne mit Schuhen überraschen, die an Spielzeug erinnern und Converse darf Chucks mit den Superhelden unserer Kindheit bedrucken.
Nun gibt es eine Collaboration zwischen Converse mit der virtuellen Band „Gorillaz“: Der Designer und Gorillaz Co-Schöpfer Jamie Hewlett hat exklusive Drucke mit den Gorillaz-typischen Grafik-Designs entworfen – wie das im Endergebnis aussieht, seht ihr nach dem Klick
Ich habe gestern Abend Beckhams gezählt: Auf einer Wegstrecke von knapp 14 Kilometer in Hamburg kam ich an 15 Plakaten, Litfaßsäulen und Bushaltstellen-Leuchtdisplays mit der Werbung von H&M für deren Collaboration mit David Beckham vorbei. Nun müsste man denken, dass eine solche Kampagne auch monetären Erfolg hat und die Unterhosen weg wie warme Semmeln gehen – den Eindruck habe ich aber nicht, denn die Kartons liegen zumindest in den beiden H&M Läden, in denen ich gestern war, um nach dem Rechten zu sehen, akkurat aufgereiht auf dem Verkaufstisch, nur waren jeweils weit und breit keine Kunden zu sehen.
Daher meine Frage:






