Letzte Woche verschlug es mich in den Süden der Republik. Schuld daran war nicht (nur) meine hohe Affinität zu Leberkäs‘, sondern eine Einladung von Louis Vuitton zur Präsentation der Women’s & Men’s Prêt-a-porter Fall/Winter 2012/2013 Kollektion sowie der Lederwaren & Accessories und der Männer Pre-Collection der kommenden Saison.
Horst
Sacha Baron Cohen ist nicht unbedingt bekannt für anspruchsvolles Kino: 2006 kam „Borat“ in Kino, der für sich den Anspruch erhob, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen – so zumindest der Untertitel der US-amerikanischen „Mockumentary“. Es scheint fast so, als wenn dieses Film-Genre speziell für Filme des britischer Komikers erfunden wurde, denn nur 3 Jahre später kam „Brüno“ in die Kinos. Wieder eine Mischung aus Real- und Dokumentarfilm und wieder am Rande des guten Geschmacks und zum Teil auch um einiges darüber.
Am 17.Mai startet nun der nächste Film von Sacha Baron Cohen: „Der Diktator“ heißt das Machwerk, wo der Titelheld (eine optische Mischung aus Muammar al-Gaddafi, Kim Jong Il und Osama bin Laden) laut Presstext sein Volk „liebevoll unterdrückt, um es nicht der Demokratie aussetzen zu müssen“
Nun ist die Idee, sich über Diktatoren lustig zu machen nicht neu – Charlie Chaplin hat das schon in seiner Satire „Der große Diktator“ gemacht. Chaplins Film wurde damals von der New York Times als „vielleicht wichtigsten Film, der je hervorgebracht wurde“ bezeichnet. Das wir Cohens Diktator hingegen nicht schaffen – aber zumindest für einige Diskussionen sorgen, denn die Frage ist, ob er mit diesem Film zu weit gegangen ist oder ob die Satire der richtige Weg ist, Diktatoren zu begegnen…
Was denkst Du?
Nachdem wir ja gestern unseren 2. Geburtstag hatten, musste ich zur Feier des Tages auch mal besondere Schuhe anziehen: Prada’s Golfschuhe.
Vorgestellt hatte ich sie schon vor ein paar Monaten – das Besondere an den Schuhen: Sie haben so was wie angedeutete Stollen. Spätestens durch den halben Zentimeter mehr hatte ich den Überblick 😉
Zu den Schuhen trage ich eine Jeans von Edwin Sen.
Dieser Artikel hat die laufende Nummer 2.702: Vor genau 2 Jahren erblickte Horstson das Licht der Welt.
Wir haben immerhin 2.702 Artikel getippt & veröffentlicht, 17.070 Kommentare eingesammelt, fast 1.800 Fans auf Facebook bekommen, 4.214 Tweets auf Twitter getweetet und das Wichtigste: Jede Menge Spaß gehabt – denn das ist es, worum es uns geht: Uns und unsere Leser zu unterhalten.
Wir freuen uns auf die nächsten 2.702 Artikel 🙂 Happy Birthday Horstson!

Vorher: Woolrich-Jacke, ein Mantel von Drykorn, eine Lammfelljacke von D&G, eine Bomberjacke von adidas Originals, ein Mantel von Burberry Prorsum und ein Bundeswehr-Parka (bestickt von der Faktorei Geheim)
Es ist eine Frage der Sichtweise: Entweder Blomquists und mein Ankleidzimmer ist zu klein – oder wir haben zu viele Klamotten. Letzteres ist auszuschließen – etwas über 100 Paar Sneaker erscheinen uns angemessen und man braucht nunmal knapp 20 Mäntel zum Wechseln.
Da wir aber nicht ohne weiteres eine Baugenehmigung zur Erweiterung des Ankleidezimmers bekommen, aber dringend neuen Stauraum benötigen, musste eine neue Lösung her – also habe ich Vakuumbeutel besorgt. Ja, genau die aus dem Teleshop, bei denen man mit dem Staubsauger ein Vakuum herstellt und lt. Packungsangabe 70% des Volumens einspart.
Nachdem wir also aus oberen Stapel die Luft rausgezogen haben, sah das dann so aus:
Wir wollen es der Vollständigkeit halber erwähnen: Nach Vanessa Paradis, Catherine Deneuve, Estella Warren, Carole Bouquet, Catherine Deneuve, Nicole Kidman und Audrey Tautou wird Brad Pitt das erste männliche „Gesicht“ des Duft-Klassikers CHANEL N°5.
Was uns erwartet, wissen wir noch nicht. In der Pressemitteilung hieß es lediglich:
„Wir freuen uns Ihnen zu diesem Zeitpunkt verkünden zu können, dass der US-Schauspieler BRAD PITT das kommende Gesicht unseres Duftes CHANEL N°5 sein wird.“
Wir sind gespannt.
Auf den ersten Blick dachte musste ich an die mittlerweile legendäre Delial-Werbung aus den 80ern denken: Ein unglaublich braun-gebranntes Model räkelt sich grundlos am Strand. Nun handelt es sich nicht um eine alte Werbung des Sonnencreme-Herstellers sondern um ein Anzeigenmotiv der aktuellen H&M „Beach Sensation“ Kampagne, in der das Modell Isabeli Fontana die Bademode der schwedischen Bekleidungskette präsentiert.
Ich glaube ja, dass die Wunderkind-Kollektionen in der Vergangenheit zum Teil am Markt vorbei designt wurden. Ein Problem, mit dem Wunderkind nicht alleine dasteht. Jeder Designer hatte sicher schon eine Kollektion im Ärmel, die gar nicht lief. Was andere Marken mit Handtaschen, Parfums, Kosmetik- und anderen Lizenzen abfedern, reißt bei einem reinen Premium-Label wie Wunderkind ein riesen Loch und es sah einige Zeit nicht wirklich gut um die Zukunft des Labels aus und Kritiker gaben dem Label keine Chance mehr.
Gestern wurde nun in der wunderschönen Villa Rumpf am Heiligen See in Potsdam die Wunderkind Fall / Winter 2012 „Sauvage“ vorgestellt – und siehe da: Das Ergebnis aus der Design-Feder von Wolfgang Joop ist beeindruckend!
Ralph Lauren hat es gut – seine Frau Ricky kocht richtig gut. So gut, dass sie jetzt ein Kochbuch mit regionalen Gerichten veröffentlicht. Natürlich wohnen die Laurens nicht irgendwo, sondern in den Hamptons, wo sich tout New York aus der Upper East und allen anderen feinen Wohnvierteln des Big Apple in die prachtvollen Hideaways zum Chillen zurückzieht und auf den vornehmsten Social Events der Ostküste trifft, um Gutes zu tun bzw. gut zu essen: “Over the years the type of food and entertaining we enjoyed reflected the atmosphere of the places where we lived at the time. Each locale inspired me to create a particular way of life, and this energized me to develop a direction of my own”


Bruno Mars (links); Gary Oldman (rechts)
Ganz klarer Fall und da gibt es im Normalfall auch kein Drumherum: Auf der Einladung wird so was wie „Black Tie“ oder Abendgarderobe gestanden haben und daran hat man sich zu halten. Allerdings gibt es da einiges an Interpretationsmöglichkeiten: Vom Spitzenkleid von Comme des Garçons (Marc Jacobs) bis zum ganz klassichen Smoking (Bruno Mars) war wirklich alles drin – allerdings waren die Männer zum größeren Teil unaufgeregter gekleidet als die Damen.































































































































































































































