Eine richtige Überraschung sind die Bilder, die ich euch hier zeige und die gestern bei Fucking Young veröffentlicht wurden, eigentlich nicht mehr: zu lange waberten sie schon durch diverse Foren im Internet und eigentlich war sowieso klar, wie das Ergebnis der Kooperation von der schwedischen Bekleidungskette „H&M“ mit dem ehemaligen Avantgardelabel Maison Martin Margiela aussieht – schließlich handelt es sich um Re-Editions vergangener Margiela-Kollektionen.
Renzo Rosso sei Dank, werden wir bald in den Fußgängerzonen die Mädchen mit Daunendecken-Jacken und die Jungs mit angepinselten Schuhen rumflitzen sehen. Der ein oder andere denkt sicherlich, er hätte ein Stück Modegeschichte am Leib – hat er aber nicht. Sondern Bekleidung mit einem hohen (so denke ich zumindest) Polyester-Anteil.
Mehr Bilder gibt’s bei Fucking Young, dass komplette Lookbook ist es allerdings noch nicht.
Horst
…je doller!
Ich hoffe nicht, dass ich mir mit diesen abgedroschenen Spruch Feinde gemacht habe – denn gemeint ist er im positiven Zusammenhang und als eher subtiles Kompliment an Iris Apfel:
Frau Apfel ist der lebende Beweis, dass man im Alter weder einen Hang zu Beige haben muss, geschweige denn irgendeinem sonst gängigen Klischee der über 90jährigen zu entsprechen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum man nicht verwundert ist, sie auf dem Cover der November-Ausgabe des Dazed-Magazines in Comme des Garçons gehüllt zu sehen. Ich bin ganz hin und weg…
Manchmal verpasst auch der ambitionierteste Blogger etwas – so überraschte uns Karl Lagerfeld heute mit Zitaten, die er anscheinend ab und zu auf karl.com veröffentlicht. So auch obige Worte, denen ich mich (zumindest ab einem gewissen Grad der Tattoo-Masse) vorbehaltlos anschließe und zum Wort des Montags küre.
Weitere Karlism’s lassen sich hier finden.
Allerdings widmen wir uns noch nicht den Ergebnissen von Margiela aus der Kooperation mit der schweidischen Bekleidungskette „H&M“, sondern noch mehr Schuhen – mein Wunschmodell kam bei Euch ja leider nicht so gut an.
Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf und werfe heute andere Maison Martin Margiela Schuhe-Modelle ins Rennen – vielleicht ist da jetzt ja ein Schuh mit dabei, der Euer Herz erfreut?
Ja, obiger Tumi-Koffer ist wirklich schussecht – d.h. man kann auf ihn schiessen und die Kugel geht nicht durch. Das ist zwar wahnsinnig praktisch, grenzt den Kreis der potenziellen Kunden aber enorm ein und der Preis von knapp 7.500€ wird ihn auch nicht zum Kassenschlager machen. Das hat sich vermutlich auch Tumi gedacht und hat nur 25 Stück davon hergestellt – alle natürlich einzeln nummeriert stehen sie jetzt feinsäuberlich aufgereiht bei Harrod’s zum Verkauf. Schön.
Bleibt die Frage, wer einen solchen Koffer braucht… Ideen?
Die YPS hat einiges in meinem Leben zu verantworten: Ich habe gelernt, dass selbst Kleinstlebewesen auf regelmäßiges Futter angewiesen sind und sie bei Über- oder Unterfütterung sterben (Urzeitkrebse), dass man aus einer schwarzen Mülltüte so was wie ein Zelt bauen kann, in dem man zwar schlafen könnte aber nicht darf und das Hüpfbohnen auch nur so lange hüpfen, wie man sie nicht mit nach draußen nimmt – zumindest im Winter, da sie sonst erfrieren.
Wenn man in den 70ern aufgewachsen ist, musste man sich zwangsläufig mit 2 Sachen beschäften – schließlich gab es zumindest medial nicht sooo viele Aufreger. Frage Nummer 1 war: darf man nach dem sonntäglichem Bad noch Fernsehen schauen und Frage Nummer 2: welcher James Bond-Schauspieler war besser? Sean Connery oder Roger Moore? Da gingen die Meinungen insbesondere bei den weiblichen Mitgliedern der Familie weit auseinander und die Tatsache, dass George Lazenby auch ein Mal den Geheimagenten 007 mimte, wurde mehr oder weniger totgeschwiegen – die häuslichen Kritiken waren damals wie heute erbarmungslos…
Die britische GQ ist da weniger kritisch. Jeder James Bond Darsteller bekommt sein eigenes Cover. Mein Lieblings Bond bleibt übrigens Sean Connery – und deiner?
Wenn ein legendärer Journalist ins Schwärmen gerät und dieses auch noch über einen Autoren von uns, ist das natürlich auch einen kleinen Artikel auf Horstson wert: In der aktuellen GQ schreibt Manfred Bissinger über zwei Hamburger mit Stil, in deren Laden man nicht nur Edles entdecken, „sondern auch leidenschaftlich debattieren“ kann.
Mit den zwei Hamburgern meint Bissinger Thomas Kuball und Peter Kempe – ihres Zeichens Inhaber des Concept-Stores Kuball & Kempe, Designer, Kuratoren, gute Freunde, Inspirationsquelle und zu 50% auch Horstson-Autoren.
Die gesamte Schwärmerei von Manfred Bissinger gibt es am Kiosk in der neuen GQ nachzulesen.
Einer muss es ja werden: unser Lieblingsprinz wurde vom britischen Tatler Magazine zum ‚Man Of The Year‘ gekürt. Das finden wir insofern schon erwähnenswert, als das Harry der erste Mann seit 2 Jahrzehnten ist, der es auf das Cover des Tatler’s geschafft hat – vor ihm zierte 1992 passenderweise sein Vater, Prinz Charles, die Titelseite.
Man kann nun natürlich geteilter Meinung über Prinz Harrys neuen Titel ‚Man Of The Year‘ und seinen kleinen Ausrutschern sein, aber hübsch ist das Cover anzuschauen, oder?
Einer muss es ja machen – für Markus Lanz das passende Outfit für heute Abend rauslegen. Bisher überzeugte uns der neue Wetten Dass? Moderator mit seinen Anzügen, die den Charme von großen Warenhaus-Ketten hatten, weder vom Sitz noch vom Style. Da muss was Neues her, schließlich hat für heute Abend auch Karl Lagerfeld sein Kommen angekündigt und da zieht man sich doch was vernünftiges an – zum Beispiel einen Anzug von

















