Seit 2 Tagen geistert ein gleichermaßen befremdendes, wie altes Zitat von Abercrombie & Fitch CEO Mike Jeffries durch das Internet (im Jahre 2006 sagte Jeffries in einem Interview mit Salon.com „In every school there are the cool and popular kids, and then there are the not-so-cool kids. Candidly, we go after the cool kids. We go after the attractive all-American kid with a great attitude and a lot of friends. A lot of people don’t belong [in our clothes], and they can’t belong. Are we exclusionary? Absolutely. Those companies that are in trouble are trying to target everybody: young, old, fat, skinny. But then you become totally vanilla. You don’t alienate anybody, but you don’t excite anybody, either.“). Dieses Zitat wurde von Robin Lewis in seinem Buch „New rules of retail“ aufgegriffen, um die Firmenstrategie der amerikanischen Bekleidungskette zu analysieren, nach der es bei Abercrombie & Fitch für Frauen keine Klamotten jenseits der Größe L gibt.
Horst

Sid Vicious, 1977; Courtesy of The Metropolitan Museum of Art, Photograph © Dennis Morris – all rights reserved
Nachdem im Grunde genommen seit ein paar Tagen nichts anderes im Internet stattfand, als eine Liveberichterstattung über die Metropolitan Museum of Art-Gala in New York, ist es spätestens jetzt an der Zeit, sich dem eigentlichen Thema, der Ausstellung ‚PUNK: Chaos to Couture‘ zu widmen – fernab von einem Givenchy Kleid einer Kim Kardashian, welches stark an einen (wesentlich besseren) Look von Leigh Bowery erinnerte. Wo wir auch schon beim Thema der Ausstellung wären …

Bild: Screentest Interview Magazine
Am Freitag gab der Burda Verlag die Chefredakteurin der deutschen Ausgabe des Harper’s Bazaar bekannt: „Ich freue mich, dass wir mit Margit J. Mayer eine der stilprägenden Persönlichkeiten im deutschsprachigen Journalismus gewinnen konnten,“ so Manuela Kampp-Wirtz, Geschäftsführerin der Burda Style Group.
Ich freue mich wirklich sehr, dass die Wahl auf die gebürtige Österreicherin und Wahlberlinerin Margit J. Mayer gefallen ist – nicht nur weil sie sie vorher als Architectural Digest Chefredakteurin, Moderedakteurin des Stern, Consulting Editor bei Männer Vogue (später GQ) in München und New York, sowie als freie Autorin für ELLE, Vogue und Marie Claire tätig war, sondern auch weil sie stolze Besitzerin von Arthur ist – einem sehr liebenswerten Mops.
Wir wünschen einen guten Start und viel Erfolg!

Foto: Gemma Day/Virgin Atlantic
Das Bild ist der Knüller, oder? Aber eigentlich geht es nicht um das Bild an sich, sondern um die Zusammenarbeit von Vivienne Westwood mit dem britischen Unternehmer Richard Branson – für dessen Airline, Virgin Atlantic, kreierte die Designerin nämlich die Uniformen für die Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen.
Nun wissen wir ja, dass es seit der legendären Braniff Airline eigentlich keine tollen Outfits mehr für das Flugpersonal gab und so hält sich auch meine Begeisterung für die Entwürfe aus dem Hause Westwood in Grenzen, wenngleich sie wesentlich chicer als die Uniformen von den üblichen Fluggesellschaften aussehen:

Supermodel Renée Toft Simonsen auf dem Cover des Harper’s Bazaar, Bild: Bauer
Überraschend kam die Nachricht nicht, schließlich gab es schon letztes Jahr entsprechende Meldungen. Der Vollständigkeit halber erwähne ich es aber trotzdem: Harper’s Bazaar wird im Herbst wieder* in Deutschland erscheinen – erstmal mit einer „Preview Issue“, ab Frühjahr 2014 ist dann eine monatliche Erscheinungsweise geplant.
Harper’s Bazaar wird als Joint Venture zwischen den Verlagshäusern Burda und Hearst erscheinen.


Bilder: Maciek Kobielski für Obsession
Nachdem wir seit jeher große Fans von Daft Punk waren und seit Neuestem wieder mindestens genauso große Saint Laurents Fans sind, habe ich mich vorhin sehr gefreut, dass ich das französische Musik-Duo auf dem Cover des ebenso französichen Obsession Magazines entdeckte, meine Freude aber nicht lange anhielt, da ich beim Bahnhofskiosk in Hamburg feststellen musste, dass es das Magazin dort nicht gibt. Mist. Falls also zufällig einer das Magazin irgendwo sieht …
Geschossen hat die Fotos übrigens Maciek Kobielski.

Bild: Louis Vuitton
Wie hier und an anderer Stelle schon erwähnt, konnten wir 2 Tage vor dem eigentlichen Opening, welches gestern stattfand, einen Blick in das erste Maison von Louis Vuitton in Deutschland werfen.
Ob es nun ein Zufall ist, dass Louis Vuitton gerade in München das Maion eröffnet hat oder ob es ein stückweit auch die Verbundenheit zur bayerischen Landeshauptstadt ausdrückt, weiß ich nicht. Fakt ist aber das Louis Vuitton’s Love Affair mit Deutschland eben in der südlichsten Großstadt der Republik begann – dort eröffnete nämlich vor 35 Jahren auf der Maximilianstraße das erste Louis Vuitton Geschäft.

Bild: Bottega Veneta
… habe ich gerade beim virtuellen Lookbook-gucken entdeckt und für gut befunden, oder?
Den Preis konnte ich nicht ausfindig machen, macht aber auch nichts – habe Zeit zum Sparen: es handelt sich um einen Schuh aus der Fall-Winter Kollektion von Bottega Veneta.
Ich bin auf ein ehrliches Meinungsbild gespannt …
Ich bin sehr erschrocken über ein neues Ausmaß alltägliche Homophobie – Der Turnschuh-Laden ‚Soto Store‘ hat Anfang der Woche folgende Mail rausgeschickt:

Bild: Thierry Mugler
Nachdem Anfang des Monats Nicola Formichetti die kreativen Leitung von Mugler beendet hat, erklärte Joël Palix, Chef der Clarins Fragrance Group und General Manager von Thierry Mugler SA, dass der Firmengründer Thierry Mugler in Zukunft der ‚Creative Advisor‘ für alle Mugler-Bereiche (also Parfum, Accessories und Mode) sein wird:
