Trübe Februartage und das Bewusstsein, dass wir mindestens noch drei Monate Winter haben konnte ich heute an meinem Schreibtisch irgendwie nicht ertragen. Deswegen, voller Sehnsucht, dachte ich mir gerade so, was ich gerne machen würde, wenn es jetzt Sommer wäre und ich durch die Landschaft radeln würde und was ich dafür einpacken würde: Bereits im letzten Jahr konnte man feststellen, dass, ob bei Ferragamo oder auch bei Dolce und Gabbana Korbtaschen und viel geflochtenes an Portemonnaies und Accessoires in den Kollektionen war.
Das Boccia Spiel im Korbkoffer von Chanel fand schon damals meine Zuneigung und unbändige Sehnsucht des Besitzes.
3. Februar 2011
Die Französin Mélanie Thierry hat in Großbritannien erst mal ausgetanzt. Die Ausstrahlung des Spots für das Parfum Belle D’Opium von Yves Saint Laurent wurde von der Britischen Werbeaufsicht (ASA) nach einigen nicht näher erklärten Beschwerden gestoppt. So weit, so seltsam, da die recht holprig daherkommende Begründung dafür folgendermaßen lautet: „Die Tänzerin wirke wie unter Drogen. Sie tanze wie unter Ekstase und am Ende räkelt sie sich dann auch noch auf dem Rücken liegend (wäre Bauchlage die bessere Wahl gewesen?) am Boden und haucht den Satz: Ich bin deine Sucht, ich bin Belle D’Opium.“ Da Daisy den Spot schon kannte und außer den mäßigen tänzerischen Fähigkeiten der Parade-Lolita Mélanie Thierry nichts an dem weniger gut gelungenen Spot zu bemängeln hatte, musste das gesamte verfügbare soziale Umfeld zur Feldforschung herangezogen werden. Welch überraschendes Ergebnis: Alle Menschen, die den Spot gesehen haben, waren ungestützt, also ohne Vorgaben oder die Andeutung von inhaltlichen Problemen, nicht dazu in der Lage, das zu erkennen, worüber sich die Britische Werbeaufsicht hermachen musste. Aber schaut selbst… ob ihr nach mehrmaligem Ansehen des Spots zumindest einen heftigen Schokosuchtreflex bemerken könnt. Daisys Probanden blieben ganz cool. Ihr müsst euch also nicht allzu sehr fürchten.
Als ich gestern das erste mal die neue Kampagne von Yves Saint Laurent gesehen habe, kam mir das, was Karim Sadli da fotografiert sehr bekannt vor. Ich meine jetzt natürlich nicht das Model James Smith, den kennen wir natürlich von diversen Modenschauen, sei es nun Lanvin oder Jil Sander – nein: Das was mir da in Auge sprang war die Bildästhetik – die hatten nämlich auch Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin für Balmain’s Spring/ Summer Kampagne genutzt, oder?
Zu einem direkten Vergleich geht es nach dem Klick
…dann braucht der Manager des FC Bayern, Christian Nerlinger, schnell eine Idee, mit der man den Fans abseits des leidigen Tabellenthemas (10 Siege, 6 Unentschieden, 4 Niederlagen, dritter Tabellenplatz) eine Freude bereiten kann, die von der Arbeit des nicht mehr unumstrittenen Trainers etwas ablenkt. Und weil sich Horstson ganz dem Servicegedanken verpflichtet fühlt und den Freistaat auch fußballtechnisch als Teil der Republik anerkannt hat, wollen wir dem Nerlinger Christian sehr gerne helfen.



