Nachdem ich vor knapp 3 Wochen in einem Artikel erwähnt habe, dass mich interessieren würde, wer dieser Mann dort oben ist, und in meinem näheren Umfeld keiner einer Ahnung hat, weite ich meine Suche nach ihm dezent auf die ganze Welt aus und frage: Wer kennt diesen Mann, der durch tolle Posen glänzt, der durch eben diese Posen einen Unterhaltungswert in die manchmal langweiligen Lookbooks bringt und der immer ein wenig schelmisch guckt. Mich würde interessieren, ob er Model ist oder ob er vielleicht für oipolloi im Lager arbeitet und einfach kein anderer Lust hatte, die Neuigkeiten des Stores aus Manchester vorzuführen. Talking about Neuigkeiten aus Manchester: Die stellt uns Mister X auch diemal wieder vor, und zwar hauptsächlich die des amerikanischen Labels Engineered Garments. Eine Nahaufnahme des Models kommt nach dem Klick.
September 2010
Eins vorweg: Ich werde weder von Jeremy Scott noch von adidas gesponsort und es ist mir auch ein wenig unangenehm, dass ich meinen am Samstag gemachten Vorsatz breche, und nur ein paar Tage später schon wieder was über die Kooperation zwischen Jeremy Scott und adidas bringe, aber was kann ich dafür, dass nur peu à peu die Bilder von der PR freigegeben werden. Aber alle, die Jeremy Scott nicht genauso mögen wie ich, können sich jetzt entspannt zurücklegen, denn ich habe von der Kollektion so ziemlich jedes Teil vorgestellt oder zumindest im Lookbook gezeigt und die Cross Trainer sind vermutlich für einen langen Zeitraum die letzten Jeremy Scott x adidas die ich Euch zeigen darf. Ich habe aber schon einiges von der kommenden Kollektion gehört (und auch schon Bilder gezeigt, wie zum Beispiel die transparenten Wings) und ich freue mich zu sagen, dass es auch Badehosen geben wird, wo Pommes draufgedruckt sind. Das ist ein Traum, oder? Immerhin haben früher in der Badeanstalt die Pommes am besten geschmeckt – da werden Kindheitserinnerungen wach.
Preis um 170€, Bilder: adidas
Weihnachten rückt näher und ich hätte da mal einen Wunsch: Eine Tasche. Aber keine die man sich so nebenher kauft sondern eher was richtiges. Frauen haben sich auch Lebensziel gesetzt, irgendwann zumindest eine Hermes Kelly Bag ihr Eigen zu nennen, ich bin da etwas günstiger und begnüge mich mit einer von Burberry. Man muss sich bei dieser Tasche auch nicht in irgendwelche Listen schreiben lassen, um sie dann endlich nach 6 Monaten zu bekommen, sondern man schickt einen Gönner seiner Wahl zu Burberry, 5 Minuten später kann das Paket auch schon mir geschenkt werden.
Über Preise habe ich mich in diesem Falle nicht gekümmert, schließlich bin ich der Beschenkte. Interessierte können bei Burberry.com gerne recherchieren. Mehr Taschen des britischen Labels nach dem Klick
Ich musste mich erst mal kurz statistisch schlau machen, bevor ich etwas zu den neuen Kampagnenbildern des Fotografen André Rival vom Berlin-Potsdamer
Platzhirsch Wolfgang Joop für die Deutsche Oper in Berlin, die immerhin an jedem Vorstellungstag rund 2000 Plätze zu verkaufen hat, schreibe. Denn Horst würde niemals dulden, dass wir Horstson Schreiber dieses Thema rein visuell beschreiben. Nun gut: In der Opernsaison 2008/2009 warb die Intendantin, Kirsten Harms, immerhin mit der mehr als fotogenen Nadja Auermann, die als Suzie Wong Verschnitt für Turandot und als Nackedei Venus für den Tannhäuser die Werbetrommel rühren durfte. Die Idee, die man nunmehr mit Joop in verschiedenen Rollen mit extrem hohem Goldanteil umgesetzt hat, ist simpel die: Man verkleidet bekannte Menschen als Operndarsteller und lässt sie von André Rivals Kamera mehr oder weniger bedeutungsgeschwängert portraitieren. Ist das heute eigentlich schon eine konzeptive Leistung, wenn man in Potsdam oder Berlin wohnhafte Künstler zur Eintrittskartenabsatzsatzsteigerung einsetzt?
Vor ein paar Tagen hatte ich doch tatsächlich die Vermutung in den Raum gestellt, dass sich selbst ein Damien Hirst von anderen Künstlern inspirieren lässt, und ich habe Bilder von John LeKay denen von Hirst gegenübergestellt. Aber: Hirst kann auch anders! „All You Need Is Love” war 2007 das Motto von Damien Hirsts berühmten Schmetterling-Motiv. 2008 wurde dieser Print zu Gunsten der Sotheby’s (RED)TM Auktion für sagenhafte 2.420.000 $ versteigert. Der Gewinn der Auktion ging an den „Global Fund“ um den Kampf gegen Aids in Afrika zu unterstützen. Hirst moderierte die Auktion zusammen mit Bono und mit einem Erlös von 40 Millionen $ wurde es eine der erfolgreichsten Auktionen für Zeitgenössische Kunst. Der rote Druck mit blauen Schmetterlingen auf dem Converse (PRODUCT) RED Chuck Taylor All Star führt nun den „All You Need Is Love“ Spirit weiter, um das Bewusstsein für den Kampf gegen Aids in Afrika zu schärfen. 10% des Verkaufspreises (UVP 100€) gehen an den „Global Fund“ für den Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Weitere Bilder des Schuhes kommen ach dem Klick
Da bin ich mir unsicher: Sehen diese Schuhe ganz besonders gut – oder ganz besonders schlecht aus. Einerseits sind sie so, wie meine Schuhe sein müssen: anders, aber auf der anderen Seite bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich diese roten Zacken vorne gut finden kann. Interessanter Weise stelle ich mir diese Frage nur bei dem Schuh oben, denn die anderen Schuhe aus der Kooperation des französischen Designers Jean Chales de Castelbajac mit der englischen Firma Gola find ich durch die Reihe weg… Ach naja – guckt selbst:
Some Like Older Women, Others Like Younger. The Trick Is To Follow Your Heart – And Try Not To Get Burned, eben – das ist der Trick und man sollte sich auch ein dickes Fell zulegen: In der Gesellschaft ist es immer noch nicht akzeptiert, wenn in einer Partnerschaft zwischen den einzelnen Partnern ein paar Jahrzehnte liegen. Wenn der Mann älter ist, gehts ja fast noch klar, obwohl immer etwas Sugardaddy-mäßiges mitschwingt, aber sobald die Frau die ältere ist, wird es sehr still wenn man als Paar das Restaurant betritt. Auch wirkt es manchmal etwas tragisch, wenn der eine versucht, sein Alter durch jugendlich-lockeres Verhalten zu kompensieren, wie es zum Beispiel gerne mal Demi Moore tut, um mit ihrem Vorzeigefreund Ashton Kutcher mitzuhalten.
Bei dem Editorial „Heartbreakers“ haben die einzelnen Paare zwar große Altersunterschiede, aber die Models (von oben nach unten und von links nach rechts) Pauline Van Der Cruysse (19), Matt Norklum (54), Berthil Espegren (37), Gwen Loos (17), Kim Iglinsky (37) und Wes Phillips (21) sind so zurecht gemacht, dass es harmonisch und nicht tragisch wirkt.
VMAN: “Heartbreakers”
Photography: Richard Burbridge
Styling: Robbie Spencer
I’m A Model…..! Ach Neeee… ehrlich gesagt glaube ich das erst mal nicht, wenn ich das Bild des Jünglings mit den drei in hochseriösen Tratschbörsen bisher kolportierten Namen Nick Gruber, Nick London und Aaron Skyline anschaue….. der,
so jedenfalls das einschlägige Getuschel auf Gawker.com, der neue Lover von Calvin Klein sein soll. Überdies kämpfe ich noch kurz mit hochroten Ohren, weil Horst mich zu dieser delikaten Affäre schreiben lässt, bei der es um einen Darsteller aus Schwulenpornos geht, der neuerdings als Model auf der Bildfläche erscheint und daher in meinen Kompetenzbereich fällt. So streng ist das nun mal bei Horstson eingetütet. Für eingefleischte Calvinisten und Hamptonians heißt es nun ganz stark sein. Vornehm und mit dem richtigen Stallgeruch, das ist sowas von gestern. Oder démodé, wie Lagerfeld sagen würde…. Im Hier und Heute können verzauberte Modemogule auch in der Halbwelt oder im Lieblingsporno nach Boytoys suchen und beherzt zugreifen.
Am Wochenende habe ich es endlich mal wieder geschafft ein paar DVD’s zu holen, mich aufs Sofa zu legen, nach ca. 10 Minuten ‚Shutter Island‘ gepflegt einzuschlafen und erst beim Abspann wieder aufzuwachen. Worum es in dem Film geht, habe ich nachgelesen und er ist echt sehenswert. Sehr hörenswert hingegen ist das Lied zum Abspann: Max Richter’s ‚The Nature of Daylight‘ wo ‚Bitter Earth‘ von der fabelhaften Dinah Washington reingemixt wurde. Und was hat das jetzt alles mit dem Shirt da oben zu tun? Nichts – absolut gar nichts. Aber es passt so schön zum Lied. Und ganz pfiffige unter Euch können jezt mit einem Beamer das Bild an die Rauhfasertapete projezieren, das Lied laufen lassen, sich aufs Bärenfell legen und von diesem T-Shirt träumen. Gott bin ich kitschig.
Mehr Informationen: Goodhoodstore
Was soll man schon über COS großartiges sagen? Der schicke Bruder von H&M macht das, was man bei H&M manchmal vermisst: Gutes Design. Meistens dezente Farben wie steingrau und mausgrau, alles ein wenig Jil-Sanderesque aber trotzdem noch so eigenständig, dass man gerne was bei denen einkauft. Natürlich auch wegen des Preises. Leider sieht man zu wenig Männer darin rumlaufen (ausser in Berlin Mitte – da laufen zu viele im Komplettlook damit rum, kombiniert mit einer Totebag, mit der fixen Idee einen Trend zu setzen). Das Lookbook für den Herbst kommt nach dem Sprung.














