Technik

Willkommen bei den Wooburns x Jan Who testet den Marshall Woburn Speaker

Schon komisch. Zu Studienzeiten habe ich mich immer über die New Yorker „Studentin“ aufgeregt, die mittwochs um 2 Uhr den Gitarrenverstärker ihres Freundes mit ein paar „Akkorden“ testete. Natürlich stand der Verstärker auf dem Fußboden. Seitdem habe ich zu E-Gitarren und Verstärker jenseits einer Konzertbühne ein eher gespaltenes Verhältnis. Für den neuen Speaker des amerikanischen Verstärkergurus Marshall mache ich da aber mal eine Ausnahme und habe den Lautsprecher auf Wohnungs – und Nachbartauglichkeit geprüft. Der Woburn trägt übrigens das Slim Trucker Jacket von Levis
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Einrichtung / Installation:
Geht schneller als das Einschalten des Iphones. Stromkabel dran, On/Off- Hebelchen betätigen und los geht’s.

Sound:
„Desire“ von Interpol. Dank enorm gitarrenlastigem Sound das perfekte erste Stück für den Woburn. Glücklicherweise kann man die Basstärke (und davon hat er viel) regulieren, sonst hätte meine Nachbarschaft sicher vor meiner Tür gestanden. Merke: Bei Altbauwohnungen den Woburn nicht auf den Boden stellen. Auch für Kerzenstimmungsmusik oder zur Clubvorbereitung ist der Woburn dank leistungsstarken Sounds perfekt geeignet. Er lässt sich super in einer Ecke oder auch präsent auf einem Sideboard platzieren, beschallt locker die ganze Wohnung wenn man voll aufdreht und sieht dabei fabelhaft (und kernig) aus. Der Sound ist per Bluetooth genauso gut wie mit dem mitgelieferten 3,5 mm Stereo Verbindungskabel und auch die Bluetooth Reichweite war alles in Allem zufriedenstellend.

Wermutstropfen:
Im Wesentlichen die Tatsache, dass man den Speaker immer mit einem Stromkabel an der Steckdose betreiben muss. Bei so einer Leistung ist das zwar logisch, aber dennoch ist man dadurch in der Positionierung eingeschränkt. Durch Leistung und Design ist das aber durchaus verschmerzbar.

Fazit:
Der Marshall Woburn ist nicht einfach nur ein Lautsprecher, sondern wirkt auch super als bloßes Designelement in den vier Wänden. Dass dieses rund 500 Euro teure Designobjekt aber auch noch in der Lage ist Musik wiederzugeben, kommt da natürlich sehr gelegen.
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Technische Daten + Abmessungen gibt es hier nachzulesen und mehr Infos findet ihr hier.

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  • Monsieur_Didier
    21. Oktober 2014 at 10:55

    …großartig, großartig, großartig…
    trifft bei mir geschmacklich voll in’s schwarze…
    ob es möglicherweise Vorhersehung war, dass meine Boxen vor ein paar Wochen den Geist aufgaben?
    Ich weiß es nicht, was ich aber weiß, dass ich jetzt gerade ganz nervös geworden bin und mich umguckte, wo ich ihn platzieren könnte…
    kann man ein Objekt als SEXY bezeichnen, ohne seltsam zu wirken?
    Bei diesem Objekt kann man das…

    …ach ja, die Jacke ist auch ganz schön 🙂

  • Manfred
    21. Oktober 2014 at 13:55

    Klingt gut, die Bedienung ist nur per iphone möglich, oder? Darf ich mir das wie eine Jambox vorstellen? Oder kann man Streamingdienste einbinden?

  • Horst
    21. Oktober 2014 at 14:54

    Klingt gut (zumindest der Test; wie die Box klingt kann ich gerade nicht bewerten) … Die Jacke gefällt mir auch, kann mich da Monsieur anschließen!