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The Sound of Music Lanzarote

Auf der Reise nach Lanzarote hatten wir einen tollen, kleinen, platzsparenden Reisebegleiter mit riesiger Wirkung.
Die JAMBOX von Jawbone in knalligem Rot. Der kleine Kasten ist ein Lautsprecher der mittels Bluetooth mit Handy, Laptop, iPad or whatever
verbunden wird. Der Klang ist bombastisch. Die JAMBOX lief bei uns nonstop, bei sämtlichen Aufenthalten auf der Terrasse und im Inneren des Bungalows, bei Autofahrten über die Insel und am Strand, eingewickelt in ein dünnes Leinentuch.
Und wie das mit Musik so oft ist verbindet sie einen mit bestimmten Situationen.
Hier meine Urlaubs Top 8, die mich immer an den Urlaub erinnern wird:

Platz 8: Jessica 6 – White Horse

Schließlich sind wir zumindest noch gefühlt sehr jung und auch in Hamburg nimmt man den Trend gerne mit. Die Herrschaften im Nachbar-Bungalow teilten unsere Liebe zu Jessica leider nicht und forderten „White Horse“ leiser zu hören – dem Wunsch kamen wir natürlich nach. Allerdings schafft es der Dance-Track daher auch nur auf Platz 8.

Platz 7: Eva Cassidy – Time After Time
http://www.youtube.com/watch?v=SMznNlfLXP4
Für die romantischen Augenblicke: Eva Cassidy’s ‚Time After Time‘ – dazu passend wurden die Teelichter in Herzform auf den Terrassenboden gestellt – das macht so eine wahnsinnige Mischung aus Kitsch und Quatsch und vetreibt ganz nebenbei auch die Kakerlaken – Romantikfaktor hoch, Unterhaltungsfaktor eher mittel – Horst hätte Cindy Lauper besser gefallen – daher Platz 7. Immerhin!

Platz 6: Moby – Last Night
http://www.youtube.com/watch?v=kucHONA-8Ks
Auch romantisch, nur viel besser – da waren wir uns einig, ausserdem habe ich es zuerst gar nicht erkannt – bis ich die Stimme von Sylvia Gordon gehört habe und ich noch im Hinterkopf hatte, dass sie mal mit Moby einen Song aufgenommen hat. Horst hatte die ganze Zeit gesagt das Beth Hirsch singt. Ich hab ihn in dem Glauben gelassen – allein deshalb ist der Unterhaltswert von ‚Last Night‘ sehr hoch und der Song ist auf einen verdienten Platz 6 gelandet.

Platz 5: Armand Mirpour „I Am A Volcano“

Wenn Horst morgens seine Runde im Pool gedreht hat, habe ich auch gedreht: Nämlich den Lautstärkeregler nach oben. Horst hat nicht nur ein gespaltenes Verhältnis zu schwedischer Mode, sondern auch zu schwedischer Musik. Ich mags und daher bekommt Mirpour als Aussenseiter unserer Lanzarote-Charts einen beachtlichen Platz 5!

PLatz 4: RuPaul – Don’t go breaking my Heart

I have one thing too say, sachey, chantey, chantey, chantey! Wenn ein Lied eine unglaubliche Leichtigkeit ausstrahlt – dann ja wohl RuPaul’s Supermodel. Nach einer halben Flasche viel zu schweren Rotwein aus Lanzarote klappt die komplette Performance – probierts aus. Es klappt. Warum das Lied aber auf meinem iPhone ist, weiß ich bis heute nicht…

Platz 3: Frida Gold – Wovon Sollen Wir Träumen

Ein wenig erinnert die Musik an einen Schlager – nur das die Sängerin wesentlich besser aussieht als Musikantenstadl-Teilnehmer. Und ich weiß nicht wieso – 3363 KM von der Heimat entfernt, eroberte Frida Gold unser Herz und den Platz 3 der Lanzarote Charts!

Platz 2: Bodi Bill – Hotel

Und noch ’ne deutsche Band – Bodie Bill. Horst nennt sowas neumodische Grütze, ich nenne es großartig. Einziges Problem: Ich durfte es nicht hören wenn Horst in der Nähe war – er hat davon schlechte Laune bekommen – ich hingegen gute. Da ich es aber kaum hören durfte, bekommen die Jungs jetzt einfach Platz 2 – schließlich gestalte ich hier die Charts und nicht Horst! Basta!

Platz 1: Joachim Witt – Mädchen Kosmetik
http://www.youtube.com/watch?v=lf2bGwXqZGQ
Während eines Urlaubes lernt man sich nochmal richtig kennen – Also natürlich kenne ich Horst richtig gut, aber sein Faible für Joachim Witt war mir bis dato neu und das er den kompletten Text von ‚Mädchen Kosmetik‘ auswendig kennt, ein wenig unheimlich. Ein sehr skurriles Lied – wer Horst kennt, wundert sich über nichts mehr. Ich mich auch nicht. Dieses Meisterwerk, was irgendwo zwischen Kunst und Trash anzusiedeln ist, gibt es nur einen Platz: Die Nummer 1!

Einen Ohrwurm hatten wir allerdings dann noch, wenn auch nicht ganz freiwillig: Unweit unseres Bungalows gab es einen Club. Kein Club wie das Berghain in Berlin (obwohl wir das ehrlich gesagt ähnlich blöd finden) sondern einen wie den Club Las Piranjas – die Animateure begrüßten morgens ihr überwiegend betrunkenen Gäste mit PIÑON FIJO’s ‚Chu Chu Ua‘ ein ganz schrecklicher Song – den ich einfach nicht aus den Kopf bekomme (und ihr in Zukunft bestimmt auch nicht mehr 😀 )
http://www.youtube.com/watch?v=o1HCqtXQlZM

Bild: Horstson

  • siegmarberlin
    28. September 2011 at 16:00

    bis auf Joachim Witt klasse Auswahl und das letzt kannte ich nicht. Wie bekannt arbeite ich in der IT-Branche und bei uns geht ohne JAMBOX nichts mehr! 🙂

  • gregor
    28. September 2011 at 16:08

    ist der klang von so einem kasten wirklich gut??

  • Horst
    28. September 2011 at 17:08

    @Gregor ja! hatte uns auch gewundert!
    @siegmar Joachim Witt ist doch super!!!! 😉

  • Daisydora
    28. September 2011 at 17:43

    Eine sehr charmante Schilderung und ein kurzweiliger Bericht, den ich sehr gerne gelesen habe, obwohl ich die Musik zum Teil nicht verstehe … aber das ist ja nix Neues bei mir 🙂

  • carrie
    28. September 2011 at 21:04

    das Teil kannte ich noch nicht aber haben muss ich das unbedingt….und Joachim Witt ist toll

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