Allgemein

Proud To Protest: The Fashion Community Support Russia’s LGBTI Community

Bildschirmfoto 2014-02-15 um 11.45.04
Bild: Screenshot SHOWstudio

Es ist nicht alles Gold, was glänzt – dieses Sprichwort gilt zur Zeit ganz besonders in Russland, wo unter den Augen der Welt Menschenrechte verletzt und Goldmedaillen verliehen werden …
Als Reaktion auf die jüngsten Aktionen von Russlands Regime, die Vorurteile und Gewalt gegenüber der LGBTI-Community schüren, trommelten die Filmemacherin Ruth Hoben, der Modedesigner Gareth Pugh und der Fotograf Nick Knight Persönlichkeiten aus der ganzen Fashion-Community, darunter Kate Moss, Stephen Jones, Roksanda Ilincic, Katy England, Henry Holland und Bella Freud zusammen, um in einer Kampagne für Amnesty International gegen Homophobie zu protestieren:

Eine gute Aktion wie ich finde, denn: Liebe ist ein Menschenrecht.

You Might Also Like

  • blomquist
    15. Februar 2014 at 16:48

    Eine sehr tolle Aktion!

  • Gerd
    15. Februar 2014 at 22:44

    find ich gut, wenn auch das gemeint ist:
    TÜRKEI
    http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_T%C3%BCrkei

    ITALIEN
    im September 2013 sagte Guido Barilla, der Chef des italienischen Nahrungsmittelherstellers Barilla, in einem Interview mit dem italienischen Sender Radio24, dass sein Unternehmen keinen Wert auf homosexuelle Kunden lege: „Wir werden keine Werbung mit Homosexuellen schalten, weil wir die traditionelle Familie unterstützen. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie Pasta eines anderen Herstellers essen.“ Er betonte, sein Unternehmen unterstütze ausschließlich die „heilige Familie“. Die Äußerungen führten in Italien zu Boykottaufrufen. Barilla relativierte seine Aussage anschließend

    KROATIEN
    Gegen die erste Parade in der kroatischen Adriastadt Split am 11. Juni 2011 kam es zu massiven Ausschreitungen: Schätzungsweise 10.000 Menschen griffen die rund 300 Teilnehmer des ersten öffentlichen Schwulenumzuges in der größten Hafenstadt des Landes mit Steinen, Feuerwerkskörpern, Eiern, Gläsern und Flaschen an. Laut Polizeiangaben mussten fünf Personen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Parade musste abgebrochen werden, die Teilnehmer mussten flüchten. Nicola Duckworth, Sprecherin von Amnesty International, verurteilte die Ausschreitungen scharf: Es ist eine Schande, dass die Polizei dabei versagt hat, die Teilnehmer des Marsches ausreichend zu schützen

    POLEN
    2004 lehnten nach einer Umfrage noch 94 % der Polen Homosexualität ab. Nach dem Eurobarometer von Dezember 2006 stimmten lediglich 17 % der Polen der Aussage zu, dass es homosexuellen Menschen erlaubt sein sollte, einander zu heiraten (in Deutschland 52 %).Obwohl während der 1990er Jahre und der frühen 2000er Jahre unter jungen Leuten in größeren Städten und mit höherer Bildung eine Zunahme der Toleranz zu verzeichnen war, nahm die Diskriminierung homosexueller Minderheiten auf politischer Ebene unter der 2005 bis 2007 regierenden Koalitionsregierung aus konservativen und populistischen Parteien zwischenzeitlich zu. In konservativ regierten Städten Polens wurden homosexuelle Demonstrationen zwischen 2004 und 2005 unter der Anführung verschiedenster Gründe untersagt, unter anderem auf Grund von möglichen Gegendemonstrationen oder Eingriffen seitens religiöser oder nationalistischer Gruppen

    FRANKREICH
    Es gibt in der Bevölkerung eine starke Minderheit, welche gegen die Ehe homosexueller Paare ist. So demonstrierten im März 2013 1,4 Millionen in Paris gegen einen solchen Gesetzentwurf.

    SAUDI-ARABIEN
    In Saudi-Arabien sind homosexuelle Handlungen strafbar. Zwar erfolgen gegenwärtig keine Vollstreckungen von Todesstrafen, gleichwohl sind homosexuelle Handlungen in Saudi-Arabien im Höchstmaß mit der Todesstrafe bedroht. Die Gerichte verhängen auch Peitschenhiebe und Gefängnisstrafen von unterschiedlicher Dauer. Ende 2007 wurden zwei Männer wegen homosexuellen Geschlechtsverkehrs zu jeweils 7.000 Peitschenhieben verurteilt. Ein Diskriminierungsschutz der sexuellen Orientierung besteht aufgrund der Illegalität nicht.
    STRAFEN
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetze_zur_Homosexualit%C3%A4t

  • Jana H.
    15. Februar 2014 at 23:29

    I still don’t get it, what’s so wrong about living your life the way you like it?

    Jana H.

  • Horst
    16. Februar 2014 at 00:42

    @Gerd ich weiß um die Situation in anderen Ländern. Nur ging es weder in dem Artikel noch in den Filmen um die Gesetzeslage in anderen Ländern, sondern um die Menschenrechtsverletzungen in Russland bzw um den Beitrag von SHOWstudio für Amnesty International.
    Dass ich Diskriminierungen auch in anderen Ländern nicht gut heiße, steht außer Frage, aber auch nicht zur Diskussion. Insofern verstehe ich deinen Kommentar nicht als Ergänzung, sondern eher als Versuch, die Hetze in Russland runterzuspielen.
    Übrigens hatten wir damals Barilla auch einen Artikel gewidmet.

  • Die Woche auf Horstson | Horstson
    16. Februar 2014 at 11:36

    […] 1) Die Fashion-Community um Nick Knight protestiert gegen Menschenrechtsverletzungen in Russland: Proud To Protest. 2) Jan sagt uns, was sich gehört: Diesmal mit Naomi Pilgrim, Snowbird, The Jezabels und Idiot […]

  • monsieur_didier
    16. Februar 2014 at 14:52

    …alles in allem eine tolle, unterstützenswerte Aktion…
    und ich habe mich sehr gefreut, dass Nick Knight beteiligt ist…!

  • Gerd
    16. Februar 2014 at 21:09

    Hallo horst,
    ich wollte Dir ausführlich auf Deinen Beitrag antworten.
    Dann habe ich Daisydoras Beitrag gelesen und verzichte nun darauf.
    Ich komme nicht in Deine Gedankenwelt und Du nicht in meine.

  • Siegmar
    17. Februar 2014 at 11:35

    sehr gute Aktion und wichtig ist es darauf hinzuweisen, was in anderen Ländern ebenfalls los ist.

  • Daisydora
    17. Februar 2014 at 11:58

    Klare Kante zu zeigen, finde ich immer gut … aber in der Umsetzung hätte man das stärker gestalten können, in dem alle in ihrer Sprache die Botschaft sprechen und eben nicht schweigen … aber vielleicht verstehe ich das nur nicht … Machen ist in jedem falle immer besser, als nicht machen, um es nicht falsch zu machen …