Männermode

„Paris One“ – Justin O’Shea für Brioni

Bild: Courtesy of Brioni

„Paris One“ – nein, es handelt sich hier nicht um ein Flugzeug von Paris Hilton, sondern um die erste Kollektion des Brioni Creative Directors Justin O’Shea. Auch wenn nicht allzu viele Leser von Horstson Gefahr laufen, eines der Stücke aus der Premieren-Kollektion des ehemaligen mytheresa-Einkäufers zu kaufen, werfen wir trotzdem einen Blick auf die Entwürfe – schließlich tut sich bei Brioni im Augenblick Einiges: Während das neue Logo an Motörhead erinnert, stehen Metallica für den Luxusschneider vor der Kamera. Ihr merkt: Das passt noch nicht richtig.
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Bilder: Courtesy of Brioni

Ganz ähnlich verhält es sich bei der „Paris One“-Kollektion. Eine konkrete Zielgruppe fällt mir noch nicht ein. Laut Textilwirtschaft steckt Brioni in der Krise und „leidet unter dem Abschwung der Nachfrage in Russland und unter der starken Konkurrenz von Rivalen wie Kiton“ – vielleicht hatte Justin O’Shea also finanzkräftigen russischen Käufer im Hinterkopf, als er sein Go! für einen langen Chinchilla-Mantel gab?
Spannend sind hingegen die Entwürfe für die Damen: Erst 2011 wurde das Damenmode-Segment mit Auflösung des Vertrages mit Designer Alessandro Dell’acqua aufgegeben.
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Bilder: Courtesy of Brioni

Die Idee hinter der „Paris One“-Kollektion ist, in einer Art „Capsule Collection“ das Prêt-à-Couture Erbe des Hauses zu würdigen. Brionis Gründer, Nazareno Fonticoli und Gaetano Savini, hatten 1945 das Ziel, in Handarbeit gefertigte Konfektionsmode, also die „Prêt-à-Couture“, im gehobenen Herrensegment zu etablieren.
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Bilder: Courtesy of Brioni

Ab heute ist die Kollektion im Rahmen von privaten Terminen und unmittelbar weltweit in den Brioni Flagshipstores, online und bei ausgewählten Händlern zu kaufen sein. Die reguläre Spring/Summer-Kollektion, designt von Brionis Inhouse-Team, wurde hingegen nicht im Rahmen einer Show gezeigt, sondern den Einkäufern im Mailänder Showroom präsentiert.

Wir sind gespannt, wie sich Brioni unter der kreativen Leitung von Justin O’Shea entwickelt …

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Bilder: Courtesy of Brioni
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Bilder: Courtesy of Brioni

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  • Siegmar
    5. Juli 2016 at 14:09

    Einige sehr schöne Teile dabei bitte aber kein Chinchilla oder Kroko oder andere Pelze

  • René
    5. Juli 2016 at 15:19

    Fehlen nur noch Nieten und zu dünne Models 😉

  • PeterKempe
    5. Juli 2016 at 23:59

    Ich dachte Russen Luxus ist vorbei …..

  • Jan who
    6. Juli 2016 at 00:27

    Überflüssig

  • thomas
    6. Juli 2016 at 09:22

    …wenn nix mehr einfällt probieren wir es mal mit auffallen?!
    Geht in der Regel schief…

  • Stephanberlin
    6. Juli 2016 at 11:19

    Ich kenne weder die Zielgruppe, noch Russen…insofern habe ich gar kein Gefühl, ob das erfolgreich sein kann oder nicht. Wenn ich persönlich gern etwas cheesy aussehen möchte, würde ich aber doch eher zu Tom Ford gehen…

  • Stephanberlin
    6. Juli 2016 at 11:21

    Ja, Russenluxus ist vorbei, vielleicht aber nicht bei Russen :-))

  • Horst
    6. Juli 2016 at 11:29

    <3

  • dave8665
    8. Juli 2016 at 13:03

    i mean…..really !?

  • Tom
    8. Juli 2016 at 13:26

    Es gibt halt doch einen Unterschied zwischen Einkäufer und Kreativen. Schade, fand Brioni sonst gut, jetzt erinnert es an Plein.

  • PeterKempe
    8. Juli 2016 at 15:50

    Tom genau die Assoziation hatte ich auch !

  • Monsieur Didier
    8. Juli 2016 at 23:17

    …och na ja, wenn man für viel Geld mal richtig billig aussehen will, dann kann man das mal machen…