Shopeinrichtung

Chanel eröffnet neue Boutique in München

(Bild: Courtesy of Chanel)

Für internationale Luxusmarken wird es immer wichtiger, auf der Maximilianstraße repräsentativ vertreten zu sein – nicht nur, weil München eine der schönsten Städte Deutschlands ist, sondern auch, weil sich die Metropole bei asiatischen und arabischen Touristen großer Beliebtheit erfreut. Mit Louis Vuitton fing es an, dass die französischen Marken ihre größten Filialen nördlich der Alpen in München unterhalten.

Bild: Courtesy of Chanel

Was Luxusmode betrifft, ist München im Vergleich zu anderen deutschen Städten, Vorreiter. Bereits in den Siebziger Jahren eröffneten auf der Briennerstraße Filialen von Valentino, Dior oder auch Hermès und Chanel. Später entwickelte sich die Maximilianstraße zum Trend, die mit der Eröffnung der sich vergrößerten Wempe-Filiale und des neuen Hermès-Stores, die letzte große Immobilie der Straße, die noch nicht renoviert war, beziehen.
Hermès und Chanel unterhalten zwar schon seit langer Zeit Geschäfte auf der Nobelmeile der Maximilienstraße, doch nun wurde es Zeit, direkt gegenüber der Bayerischen Staatsoper größere Flagshipstores in einem Arkadenhaus des 19. Jahrhunderts zu schaffen.

Bild: Courtesy of Chanel

Das Haus Maximilianstraße 6 wird nun zum deutschen Mekka aller Chanel-Fans, denn mit 450 Quadratmetern ist auch sie Deutschlands größte Niederlassung des Stammhauses in der Rue Cambon in Paris. Alle Metiers, wie Prêt-à-porter, Accessoires, Uhren und Schmuck und natürlich die berühmten Schuhe und Taschen werden in typischer Manier aber ganz neuem Gewand, wie der Bayer sagt, gezeigt.
Für das Design der Boutique zeichnet einmal mehr der New Yorker Stararchitekt Peter Marino verantwortlich. Unter seiner Leitung konzipiert, erstrahlt die Boutique in einer Neuinterpretation der typischen Codes und Ästhetik des Hauses und der zeitlosen Moderne und Eleganz.

Bild: Courtesy of Chanel

Als Inspirationsquelle für die Inneneinrichtung diente das Apartment von Mademoiselle Chanel: Materialien wie weiches, goldfarbenes Metall, Marmor und polierte Oberflächen aus Glas und Lack kontrastieren mit der luxuriösen Struktur der handgefertigten Wandverkleidungen, gewebten Wollteppichen und dem für Chanel typischen Tweed und Bouclé, verleihen jedem einzelnen Raum ein Gefühl von Intimität und Perfektion.
Der Eingang der Boutique führt direkt hinein in die Welt der Accessoires: Kleinlederwaren, Modeschmuck, Schals und Brillen. Rechts davon öffnet sich ein großer Raum, der sich ganz den Handtaschen widmet, gefolgt von einem weiteren Bereich, in dem Handtaschen und Accessoires der aktuellen Saison in kleinen Nischen ausgestellt sind. Im Uhren- und Schmuckbereich findet sich eine Auswahl aus den Uhrenkollektionen wie J12, Première, Mademoiselle Privé, sowie der Echtschmuckkollektion „Coco Crush“.

Bild: Courtesy of Chanel

In das erste Stockwerk führen ein eindrucksvoller Treppenaufgang aus weißem Marmor sowie ein Fahrstuhl, dessen Außenfassade der Türen von der amerikanischen Künstlerin Laura Bergmann gestaltet wurde. Das Innendesign des Fahrstuhls bildet schwarzer und goldener Stoff hinter Glas. Dort bietet der Prêt-à-porter-Salon eine intime Atmosphäre, in der Gäste die Kollektionen entdecken und es sich auf Tweed-Sofas gemütlich machen können. Der angrenzende Schuhsalon führt in den anschließenden Bereich für Strickwaren. Die drei großzügigen Ankleideräume des Prêt-à-porter-Salons schmücken Kunstwerke von Zarina, Shelter Serra und Heinz Mack.

Bild: Courtesy of Chanel

Einmalig und erstmalig in einer deutschen Chanel-Boutique: Der Privatsalon für Appointments von Kunden, die in Ruhe ihre Anproben machen möchten. Der zweite Stock, der ausschließlich über den Fahrstuhl erreichbar ist, empfängt die Besucher in einem mit Kunstwerken von Curtis Jere und Daphne Corregan ausgestatteten Bereich.
Auf der rechten Seite befindet sich der private Salon für exklusive Anproben, der antike und moderne Elemente auf harmonische Weise vereint: Kronleuchter und Tischlampen aus Bergkristall von Goossens, ein Kaffeetisch aus polierter Bronze sowie goldlackierte Tafeln, die an die Coromandel-Paravents aus dem 18. Jahrhundert erinnern, die Mademoiselle Chanel so schätzte.

In ihrer Anmutung erinnert die neue Chanel-Boutiqe fast an einen Haute-Couture-Salon. Mit ihrer gediegenen Atmosphäre ist sie am dichtesten dran an dem Geist, der Coco Chanel unsterblich und zur Legende machte und der jetzt in München eine neue Generation, die schon fast Cocos Ururenkel sein könnten und die von überallher in die bayerische Metropole kommen, um dort französischen Chic und europäisches Kulturerbe einzukaufen.

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