Montag war es soweit: Chanel lud in die königlichen Gärten von Versailles ein, um seine Ressort Croisière Kollektion für das Frühjahr 2013 vorzustellen.
Keine Location hätte für Kaiser Karl standesgemäßer sein können als die Bourbonen-Residenz mit ihrer unendlichen Prachtentfaltung und ihren unzähligen Zimmerfluchten.
Unter blau/weiß gestreiften Zelten, die an die Feste Vatels erinnerten, saß das bunte Modevolk um ein Defilee einer Kollektion zu erleben, die ein bisschen auch an die Werke seiner Zuckerkapriolen für Ludwig XIV. denken ließen.
Allgemein
Machen wir uns nichts vor – die Edwards-Krone von Queen Elisabeth II. ist nicht modern. Das kann sie aber auch nicht sein, denn sie ist das, was in Modeblogger-Kreisen gerne als ‘Vintage’ bezeichnet wird: Alt. Um genau zu sein sogar sehr alt, denn die heutige Krone wurde für die Krönung von Karl II. im Jahr 1661 vom königlichen Goldschmied Sir Robert Vyner hergestellt.
Pünktlich zum 60.Thronjubiläum regte nun das Londoner Nobel-Kaufhaus Harrods bei insgesamt 31 Designern an, der Queen eine neue Krone zu kreieren: Paul Smith, Valentino, Mulberry, Lanvin und noch einige andere Modeschöpfer folgten dem Ruf. Heraus kamen einige Skurrilitäten – wobei obiges Modell von Lanvin mein Favorit ist…
Louis Vuitton Showroom – Women’s & Men’s Prêt-à-Porter Collection FW 2012/2013
Posted on 15. Mai 2012Letzte Woche verschlug es mich in den Süden der Republik. Schuld daran war nicht (nur) meine hohe Affinität zu Leberkäs‘, sondern eine Einladung von Louis Vuitton zur Präsentation der Women’s & Men’s Prêt-a-porter Fall/Winter 2012/2013 Kollektion sowie der Lederwaren & Accessories und der Männer Pre-Collection der kommenden Saison.
Sacha Baron Cohen ist nicht unbedingt bekannt für anspruchsvolles Kino: 2006 kam „Borat“ in Kino, der für sich den Anspruch erhob, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen – so zumindest der Untertitel der US-amerikanischen „Mockumentary“. Es scheint fast so, als wenn dieses Film-Genre speziell für Filme des britischer Komikers erfunden wurde, denn nur 3 Jahre später kam „Brüno“ in die Kinos. Wieder eine Mischung aus Real- und Dokumentarfilm und wieder am Rande des guten Geschmacks und zum Teil auch um einiges darüber.
Am 17.Mai startet nun der nächste Film von Sacha Baron Cohen: „Der Diktator“ heißt das Machwerk, wo der Titelheld (eine optische Mischung aus Muammar al-Gaddafi, Kim Jong Il und Osama bin Laden) laut Presstext sein Volk „liebevoll unterdrückt, um es nicht der Demokratie aussetzen zu müssen“
Nun ist die Idee, sich über Diktatoren lustig zu machen nicht neu – Charlie Chaplin hat das schon in seiner Satire „Der große Diktator“ gemacht. Chaplins Film wurde damals von der New York Times als „vielleicht wichtigsten Film, der je hervorgebracht wurde“ bezeichnet. Das wir Cohens Diktator hingegen nicht schaffen – aber zumindest für einige Diskussionen sorgen, denn die Frage ist, ob er mit diesem Film zu weit gegangen ist oder ob die Satire der richtige Weg ist, Diktatoren zu begegnen…
Was denkst Du?
Nachdem wir ja gestern unseren 2. Geburtstag hatten, musste ich zur Feier des Tages auch mal besondere Schuhe anziehen: Prada’s Golfschuhe.
Vorgestellt hatte ich sie schon vor ein paar Monaten – das Besondere an den Schuhen: Sie haben so was wie angedeutete Stollen. Spätestens durch den halben Zentimeter mehr hatte ich den Überblick 😉
Zu den Schuhen trage ich eine Jeans von Edwin Sen.
Peter’s Cuttings – Ein Amerikaner in Paris: Patrick Kelly // re-edit
Posted on 14. Mai 2012
Photograph by Oliviero Toscani
In den achtziger Jahren tat sich die Couture eher sehr schwer, war madamig und total vom Prêt-à-Porter überholt. Dior, Saint Laurent etc. zeigten eher brave Kollektionen die sich überwiegend an die amerikanische, japanische und Ölprinzessinnen Kundschaft richtete.
1987 fiel mir ein Mann in Paris auf, der völlig aus der Art schlug: Wie Jim Knopf in seiner Latzhose mit 10 cm großen bunten Knöpfen, auf dem Kopf eine Kappe auf der in großen Lettern ‚PARIS‘ prangte, dem der Schalk aus den Augen blitze und der auch noch Schwarzer war: Patrick Kelly.
Die Fahrkarte nach Paris hatte ihm seine beste Freundin besorgt: Pat Cleveland, Muse von Halston und das meist-gebuchte Model aller Schauen zu dieser Zeit, egal ob Chanel, Miyake, Anne-Marie Beretta, Saint Laurent, Castelbajac – es gab keine keine Schau ohne sie und sie tanzte wild und wie ein Korkenzieher über die Laufstege und die Sachen die sie vorführte gingen weg wie warme Semmeln.
Eigentlich sollte Patrick sich nur ein paar Wochen in Paris erholen aber er liess das Rückflugticket verfallen und blieb.
Dieser Artikel hat die laufende Nummer 2.702: Vor genau 2 Jahren erblickte Horstson das Licht der Welt.
Wir haben immerhin 2.702 Artikel getippt & veröffentlicht, 17.070 Kommentare eingesammelt, fast 1.800 Fans auf Facebook bekommen, 4.214 Tweets auf Twitter getweetet und das Wichtigste: Jede Menge Spaß gehabt – denn das ist es, worum es uns geht: Uns und unsere Leser zu unterhalten.
Wir freuen uns auf die nächsten 2.702 Artikel 🙂 Happy Birthday Horstson!

Vorher: Woolrich-Jacke, ein Mantel von Drykorn, eine Lammfelljacke von D&G, eine Bomberjacke von adidas Originals, ein Mantel von Burberry Prorsum und ein Bundeswehr-Parka (bestickt von der Faktorei Geheim)
Es ist eine Frage der Sichtweise: Entweder Blomquists und mein Ankleidzimmer ist zu klein – oder wir haben zu viele Klamotten. Letzteres ist auszuschließen – etwas über 100 Paar Sneaker erscheinen uns angemessen und man braucht nunmal knapp 20 Mäntel zum Wechseln.
Da wir aber nicht ohne weiteres eine Baugenehmigung zur Erweiterung des Ankleidezimmers bekommen, aber dringend neuen Stauraum benötigen, musste eine neue Lösung her – also habe ich Vakuumbeutel besorgt. Ja, genau die aus dem Teleshop, bei denen man mit dem Staubsauger ein Vakuum herstellt und lt. Packungsangabe 70% des Volumens einspart.
Nachdem wir also aus oberen Stapel die Luft rausgezogen haben, sah das dann so aus:
Kinder, wie die Zeit vergeht. Es ist tatsächlich schon wieder Sonntag, das Wochenende ist fast vorüber.
Aber bevor wir uns Gedanken über die kommende Arbeitswoche machen, sollten wir den Tag geniessen, ihn mit guter Laune, Humor und viel Elan verbringen.
Ein guter Anfang für fröhliche Gedanken macht da sicher der Rückblick auf die vergangene Woche auf Eurem Lieblingsblog mit vielen abwechslungsreichen Themen wie:
1) Wenn einer eine Reise tut: dann sollte das Ziel jetzt New York heißen- im Metropolitan Museum bestaunt man zur Zeit eine Ausstellung, die die Kollektionen von Prada und Schiaparelli kombiniert.
2) Totgesagte leben länger: Vor wenigen Tagen präsentierte Wolfgang Joop eine neue Wunderkind-Kollektion.
3) Daumenkino Deluxe: Unser Horst als animiertes Sonnenbrillensupermodel! We love!
4) Die größte Lachnummer: Der winzige Tom Cruise als Möchtegern-Rebell auf dem Cover der W.
5) Ja, mir san mitm Radl da: Wer ein neues Fahrrad braucht findet hier sicher das passende Modell. Mein Favorit – das Create Bike…
6) Reich und schön: In Peter’s Cuttings ging es ins Hôtel de Paris Monte Carlo
Bisher kannte ich nur Bifi-Roll, allerdings mehr aus der Werbung als vom persönlichen Verzehr.Nun entdeckte ich vor einigen Tagen eine super schöne Tasche aus der Geschichte des Hauses Gucci.
Zum einen ist es eine Aktentasche, die ein ordentliches Fassungsvermögen für Laptop oder Unterlagen hat und zum anderen wird sie zu einer Art Clutch, die man bequem unter den Arm klemmen kann, wenn man sich der Arbeit entledigt hat. Guccio Gucci hat sie in den fünfziger Jahren kreiert, als es noch eher ungewöhnlich war, dass Männer überhaupt mit Taschen gingen und wenn, dann sollte es schon eine richtige Aktentasche sein.






























































































































































































































