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Barbour feiert Weihnachten 2025 mit Wallace und Gromit

Bild: Barbour / Aardman Animations

Manchmal braucht es nur eine Wachsjacke, um die Welt zu erklären. Oder zumindest die britische. Barbour, die Traditionsmarke aus South Shields, tut es wieder: Pünktlich zur Weihnachtszeit erzählt sie eine neue Geschichte – diesmal gemeinsam mit Wallace und Gromit, jenen Knetfiguren, die seit den achtziger Jahren für den eigenwilligen Charme britischer Exzentrik stehen.

Die Kampagne, produziert in Zusammenarbeit mit Aardman Animations, ist mehr als ein Werbefilm. Sie ist eine Liebeserklärung an Handwerk, Geduld und das unaufgeregte Selbstbewusstsein, das beiden Marken eigen ist. Während Wallace tüftelt und Gromit schweigend die Dinge richtet, bleibt die Barbour-Jacke, wie immer, unerschütterlich: wetterfest, unvergänglich, ein Symbol britischer Bodenständigkeit.
Der kleine, feine Stop-Motion-Film – minutiös animiert, in jenen erdigen Farbtönen, die man eher aus englischen Gärten kennt als aus digitalen Studios – wirkt wie eine kleine Erinnerung daran, dass Mode nicht laut sein muss, um zu wirken. Barbour setzt nicht auf Glamour, sondern auf Geschichte.

Bild: Barbour

Dass die Marke seit Jahren ihre Weihnachtskampagnen mit britischen Kultfiguren inszeniert, ist kein Zufall. Zwischen Wachsjacke und Knetfigur entsteht ein vertrautes kulturelles Echo: Beide sind langlebig, eigenwillig und ihrer Zeit oft einen Schritt voraus, gerade weil sie ihr treu bleiben.
In einer Modewelt, die sich zunehmend in virtuellen Metaversen spiegelt, ist Barbours Ansatz fast subversiv: Der Film spielt mit echten Materialien, echten Händen, echten Gesten. Nostalgie, ja – aber mit Haltung.

Am Ende ist diese Kampagne ein Stück britischer Seelenpflege im globalen Dauerrauschen. Sie erzählt von Regen, Tee, Hunden und Dingen, die bleiben. Und davon, dass Stil manchmal einfach bedeutet, sich nicht ändern zu müssen.