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Jan Who

Music

Stipe is back! – R.E.M. – „UBerlin“

Also erst einmal ist es für mich als Lokalpatriot natürlich großartig, dass sich R.E.M. entschieden haben, der Heimat einen Song zu widmen. Aber auch wenn der jetzt nicht „UBerlin“ sondern „UHamburg“ o.Ä. heißen würde, ändert das nix daran, dass die zwar alternden, aber immer noch großartigen Mitglieder hier wieder ein fantastisches Stück Musik abgeliefert haben. „Collapse Into Now“ ist seit dem 04.03.2011 erhältlich und wärmstens zu empfehlen. Das allertollste an „UBerlin“ ist allerdings, dass es neben dem gewöhnungsbedürftigen, aber mal anderem offiziellen Video mit Aaron Johnson (der Jüngling, der mit Sam Taylor Wood schläft), auch eine Version mit U-Bahnfahrplan + Lyrics gibt, die ebenfalls äußerst sehenswert ist. Aber entscheidet selber. Lied ist ja dasselbe.

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Haufen bringen Glück

So meine Lieben. Es ist Freitag. In einigen Firmen ein „Casual Friday“. Bei uns „Casual Blogging Day“. Was bietet sich da also mehr an als ein bisschen Unsinn. Muss nämlich auch mal sein. Gerade zum Wochenende. Hier also ein Film zum Thema „Hundehaufenversicherung“, der (natürlich) aus Japan kommt. Hat genau das, was man zum Lachen braucht. Eine kichernde Japanerin, viel bunte Farbe und blinkende Animationen. Viel Spaß beim Schauen!

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Brillengesicht – Oliver Peoples Vintagekollektion

Das Wort „Brillengesicht“ aus dem Mund einer Optikerin zu hören gehörte nicht zwangsläufig zu einem meiner tollsten Erlebnisse in der Jugend. Wahrscheinlich fanden wir alle Brillen meistens eh doof, haftete ihnen doch gerade in der Jugend immer etwas vom „Looser“- Image an. Hätte man damals schon Marken wie Oliver Peoples gekannt, dann hätte das sicher anders ausgesehen. Und für Leute wie mich, die damals zu jung waren und für die Älteren unter euch, die sich nach mehr Brillen aus der guten alten Zeit sehnen, hat das amerikanische Traditionsunternehmen nun eine Vintage- Re- Release-Kollektion der Klassiker von Oliver Peoples herausgebracht.

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„Britney Forever“ Britney Spears x Mario Testino for V-Magazine

Sie ist wieder da, sie liebt Knallfarben und sie hat keine Scheu das zu zeigen! Die Britney, die Spears. Und das für immer. Zumindest sagt das Monsieur Testino, der unsere kleine Popprinzessin (oder ist das mittlerweile Lady Gaga?) für die aktuelle Ausgabe des V-Magazines unter dem Motto: „Britney Forever“ abgelichtet hat. Da schaut sie zuckersüß und niedlich in die Kamera umspielt von Federn und Korsetts. Und so sehr ich erst neulich ihr Video mehr oder weniger (eher weniger) mit Ruhm bekleckert habe, muss ich sagen, dass ich die Bilder wirklich hübsch finde. Das ist Britney. Nicht mehr und nicht weniger.
Zu weiteren Bildern des „Britney Forever“ Editorials geht es nach dem Klick

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Objekt der Begierde

Die Mutter aller Monster a.k.a.: Großes Intro, nix dahinter – Lady Gagas Video zu „Born this way“

Je bekannter man wird und je besser das Debüt war, umso schwerer ist es die Messlatte beim zweiten Anlauf nicht mit runterzureißen. Lady Gaga hat das trotz erheblichem Gewichtsverlust mit ihrer neuen Single ganz gut hinbekommen. Das Cover der Single „Born this way“ sah so ja ganz funkig (entschuldigung) aus. Die Gaga mit wilder Mähne, n bisschen dünner seit Pokerface und so komische Beulen auf/in der Haut. Aber das macht ja nix. So wurde sie halt geboren. Das Lied: Nunja. Nicht so toll. Sie selber sagte in einem Interview, dass die viel Pot rauche während sie ihre Lieder schreibt (wer hätte DAS gedacht). Vielleicht wären andere Drogen besser gewesen, denn dann wäre es kein relativ langweiliges Popgenudel mit Textinhalt, den wir nun wirklich schon von TLC („Unpretty“) oder Christina Aguilera kennen („Beautiful“).

VIEL Pot hat hingegen Nick Night geraucht, der das Video des Liedes zumindest im Intro zu einem Bildinferno werden lässt, das auch ohne Drogen berauscht. Überhaupt sind die Bilder und Einstellungen im Video teilweise wirklich gut gelungen. Ergänzt werden sie von ein paar Mugler Outfits, ein bisschen Latex von Atsuko Kudo (der sich durch Frau Germanotta mittlerweile auch ein ganzes Latexschloss bauen könnte) und natürlich die Hautbeulen.
Ist alles schön anzusehen. Zumindest der Anfang und ein bisschen was zwischendrin. Hoffen wir jedoch, dass das kommende Album besser wird, als es das Lied verspricht. Sonst wäre es wirklich schade um die ganze Aufmerksamkeit die wir ihr schenken.

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Der wirklich einzige Eintrag zu diesem Thema – Guttenberg-Fashion

Nein was haben wir uns lustig gemacht. „Einen Copyrinha für Theo“, „Copypaste“ aus der Tube. Die Liste war lang. Jetzt ist er (ja – wir sind tagesaktuell) weg vom Fenster. Nun ist es ja so, dass es für alles immer T-Shirts geben muss. Denn falls jemand seinen Facebook-Newsfeed nicht verfolgt, kann man dann wenigstens auf dem Shirt lesen was gerade so los ist. So in diesem speziellen Fall auf den Shirts von Maegde&Knechte. „GUTTBYE“ oder „GETÜRKT + GETHEODORT“ steht auf den weißen V-Neck Shirt’s und signalisiert, je nach Einstellung des Betrachters, entweder Sympathie oder Schadenfrohsinn.
Weitere Bilder der Shirts gibts nach dem Klick

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Voting: Schockflopper – Charlie Le Mindu A/W 2011

Das Problem mit der Provokation ist ja, dass uns mittlerweile nichts mehr wirklich schocken kann. Personen die schockieren wollen, kommen entweder glaubwürdig rüber und sind authentisch, weil sie wirklich irgendwie einen an der Waffel haben (Miss Gaga) oder sie legen sich einen Vollschuss an und tun so, als würden sie unangepasst und provokativ sein. Klar. In Zeiten wo man in organisch anmutenden Kokons über den roten Teppich getragen wird, ist es leider auch schwierig provokativ zu sein ohne dabei den schmalen Grat zur Geschmacklosigkeit zu überschreiten.

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Buy it and please use it! – Daft Punk für Coca Cola

Neulich erst habe ich noch eine Flasche Cola light mit Karl Lagerfeld drauf (offenbar Restbestand) zu mir genommen und mich gefragt: Gibt’s da eigentlich schon ein neues Flaschendesign? Ja gibt es. Diesmal gestaltet von dem wunderbaren Duo Daftpunk. In schlichtem Silber und Gold, inspiriert von ihren typischen Helmfarben (hat eigentlich mal jemand ein Bild der beiden ohne Helm gesehen?).
Lag ja irgendwie auch nah, wenn man eh aufgrund eines Soundtracks („Tron“) im Gespräch ist. Deshalb gibt es natürlich auch den Werbespot (sehr clean) mit Daft Punk Stimme und Sound. One more time (verstanden?) also eine schöne Colaflasche zum ins Regal stellen und sich nach einem Jahr fragen: „Warum steht die hier und kann ich die noch trinken?“

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Der italienische Italiener – Fiat „500 by GUCCI“

Wenn Automobile und Designerlabels zusammenkommen entstehen ja meist ganz gute Sachen. Hermes hat es mit Maybach für das „Georges V“ in Paris vorgemacht. Der Gedanke liegt nah. Handwerkskunst, Tradition und Liebe zum Detail sind in der Mode wie auch der Modeindustrie wichtig.
So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Labels, High-Class wie auch Low-Class auf die Idee kommen, fahrbare Untersetzer zu gestalten. Levi’s war bescheiden und hat es mit einem Fahrrad versucht („Fixie-Bike for Levi’s“ – Rolls Royce wäre auch denkbar unglaubwürdig gewesen). GUCCI wiederum hat sich dem italienischen Kultauto schlechthin angenommen. Anlässlich des 90jährigen Firmenjubiläums kann man den exklusiven Fiat „500 by GUCCI“ von 1.April 2011 bis 30.Juni 2011 für 17.000 Euro unter www.500bygucci.com vorbestellen.

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Allgemein Music

Schon wieder Schweden – Carl Norén – „Owls“

Immer wenn ich über Musiker schreibe, die gerade mal ein Jahr älter sind als ich, denke ich darüber nach, warum ich den Klavier- und Gitarrenunterricht eigentlich irgendwann vernachlässigt habe. So auch in diesem Fall.
Ich sah das Cover des Albums beim alltäglich Musikstöbern und ich weiß gar nicht warum ich es anklickte, denn das ist eigentlich gar nicht meine Art Cover. Zu sehr Indie, zu sehr Teenie irgendwie. Gut, dass ich auch mal über meine Schatten springe. Um wen handelt es sich also?
Carl Norén heißt der Gute, kommt aus Schweden und macht, wie es sich für diesen Blog gehört, fabelhafte Musik. Ich kannte ihn nicht. Die Musikbegeisterten unter euch, denen „Sugarplum Fairy“ ebenfalls etwas sagt, haben ihn vielleicht schon mal gesehen. Da ist er nämlich Sänger (gewesen). Jetzt hat er sich nach zehn Jahren gedacht: Mach ich die Beyoncé und bin allein mal mindestens genauso erfolgreich. Gut. Nun ist er nicht schwarz und hat einen riesen Hintern. Geht aber auch so. Und wie!

Das Album hat sowohl wunderschön geschriebene Songs mit viel Gitarre und Gefühl („Brothers“, „Hide away“), startet aber mit dem grandiosen „Tired of Running“, das etwas funkig daherkommt und im Anschluss von der wirklich fantastischen Singleauskopplung „The Anger“, die Geigen und Beat zusammenbringt als gäbe es keinen Morgen mehr, noch übertrumpft wird. Geschrieben und produziert hat Carl alles selber. Bei der Produktion half ihm aber noch Mats Björke Keyboarder und Backroundsänger von Mando Diao. Konnte also eh nur gut werden.
Was Carl hier abliefert ist trotz des Teeniecovers grandios und absolut empfehlenswert. Und das Video zu „The Anger“ will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Wo ist eigentlich mein Klavier hin?