Wir haben das Motiv der Brillen- bzw. Sonnenbrillenkollektion fälschlicherweise als Kampagnenmotiv gezählt und jetzt haben wir den Salat. Demnach wären wir jetzt schon bei Motiv fünf von fünfzehn. Sind wir aber nicht. Das hier ist nämlich erst Kampagnenmotiv vier.
Jan Who
Werden neue Alben von Bands an deren Erstwerken oder bestimmten Songs gemessen, können sie oft nur verlieren. So aktuell bei einigen Kritiken über „Battle Born“, das mittlerweile vierte Studioalbum der Killers, zu sehen. Von zu viel Synthie, zu viel Pseudo-Queen, U2 Imitation, alles was die 80er und 90er so an Gitarrenpathos zu bieten haben und vor Allem zu wenig „Mr. Brightside“ ist da die Rede.
Lassen wir das jetzt mal alles außen vor und hören es mit den Ohren von jemandem der Synthie immer geil fand, für Queen zu jung ist und U2 sowieso nicht toll findet. Auch wenn man vom Intro von „Flesh&Bone “ überrascht ist, bieten die Killers in Kombination mit einem atmosphärischen „The way it was“ und einem zugegeben sehr kitschigen „Here with me“ („I don’t want your picture on my cellphone, I want you here with me“) einen guten Einstieg ins Album. Bei „A Matter of Time“ meine ich den der Kritiker so herbeigesehnten „alten Killers-Sound“ zu hören – auch auf die Gefahr hin, dass mich gestandene Musikkritiker in der Luft zerreißen werden. Das direkt darauffolgende „Deadlines and Commitments“ wird zum Lieblingsstück genauso wie „Carry me home“, dass man leider nur auf der Deluxe-Version vorfindet. Stuart Price (Produzent von u.a. Gwen Stefani, Madonna, Kylie) ist nur einer von fünf großen Produzenten die an dem Album mitgewirkt haben und dessen Einfluss definitiv zu hören ist. Dieser hat auch einen Remix von Flesh&Bone auf der Deluxe Version des Albums beigesteuert und er war es auch, der Mr.Brightside seinerzeit (grandios) coverte.
Was ist Battle Born also? Ein gutes neues Killers-Album mit viel Rock welches getrost von vorne bis hinten durchgehört werden kann und was einen „Mr.Brightside“ definitiv vergessen lässt.
Empfehlungen:
Flesh and Bone
Here with me
Deadlines and Commitments
A Matter of Time
From Here on out
Bonustrack: Carry Me Home
Wo genau MS MR herkommen, wie sie heißen und wie alt sie sind bleibt wohl vorerst ein Geheimnis. Im Internet ist die Rede von einem „Duo aus New York“ aber so wirklich klar sei das laut Pressemitteilung auch nicht.
Kein Geheimnis ist der Hang zum Morbiden der am Namen wie auch Cover ihrer ersten EP „Candy Bar Creep Show“ erkennbar ist. Blutverschmierte Finger und Spinnen-Nailart inklusive Kippe. Und auf dem Cover zu ihrer Singleauskopplung „Hurricane“ packen sie kurzerhand einen Lippenstift in einen Minisarg.
Musikalisch vergleichbar ist „Hurricane“ ein bisschen mit Polica. Als melancholisch alternativ kann man die Songs auf „Candy Bar Creep Show“ bezeichnen und natürlich auf jeden Fall als hörenswert. Besonders „Dark Doo Wop“ sei euch ans Herz gelegt.
Und wer Lust hat MS MR live zu sehen und sie dabei auch einfach mal nach ihren Namen zu fragen, hat beim Reeperbahn-Festival am 20.09.2012 und der Berliner Independent Night am 22.9.2012 Gelegenheit dazu.
Ach und einen Rekord haben die beiden übrigens auch schon gebrochen. Sie schaffen es in ihrem Musikvideo zur Single „Hurricane“ noch mehr Video- und Bildschnipsel hintereinander zu schneiden als Lana del Rey im Clip zu „Videogames“. Aber schaut selbst.
Heute: Schuhe. Dieses Mal sehen wir Sänger Owens auf einer Felldecke liegen die, so vermuten wir, nicht aus Fake Fur sein wird. Symbolisch in seinem Herztattoo platziert sehen wir ein Paar spitze Lackpumps die zu Beinen gehören, die irgendwo aus dem schwarzen Hintergrund kommen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Frau gehören. Aber auch das vermuten wir natürlich nur.
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Jetzt ist es endlich raus. Adele wird den neuen Bond-Titelsong namens „Skyfall“ singen der natürlich genauso heißt wie der Bondfilm selbst. Nachdem zunächst Amy Winehouse im Gespräch war wurde es ruhig in der Bond-Song-Gerüchteküche.
Mit der achtfachen Grammy-Gewinnerin als Interpretin sind wir sicher, dass der neue Titelsong nach mehr oder weniger mäßigen Songs der letzten zwei Filme wieder ein bisschen Diva-Attitüde a la Tina Turner oder Shirley Bassey bekommt.
Heute: Schmuck. „Saint Laurent Vermeil“ heißt die Unisex Kollektion bestehend aus Silber-und Goldschmuck. Das Bild lässt den Stil der Kollektion allerdings nur grob erahnen. Immerhin hat Girls-Mitglied Christopher Owens jetzt mal mehr als ein Tattoo an. Aber was sehen wir da! Jeans und Jeanshemd? Es bleibt also spannend. 12 Motive folgen noch.
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(Heterosexuelle) Männer tun sich mit Parfum ja immer etwas schwer. Daher ist es sozusagen unsere Pflicht den Männern (und den Frauen die ihnen das Parfum letztendlich kaufen) den neuen Duft „Luna Rossa“ von PRADA zu empfehlen. Der Linie „PRADA Sport“ folgend, ist das erfrischende neue Parfum aus dem italienischen Traditionshaus im Gegensatz zu „Amber pour Homme“ sportlich leicht und damit mehr für den Tag als für das Dinner am Abend gedacht. Den Sportgedanken hatte PRADA wohl auch und ließ folgenden Spot auf einem Segelboote der Kategorie AC45 drehen:
Dieses Mal werfen wir einen Blick auf und durch die neuen Brillen bzw. Sonnenbrillenmodelle von Hedi Slimane für Saint Laurent Paris. Motto: Roy Orbison meets Powergirl, wobei die Frisur der Dame ein wenig an die der Herbst/Winter Runwayshow 2012 erinnert.
Und im Gegensatz zum gestern bei uns veröffentlichten ersten Kampagnenmotiv sieht man nun endlich auch ein bisschen Ready to Wear im Anschnitt. Und da schau her: Sieht alles schwer nach Slimane aus uns bereitet noch mehr Vorfreude auf die kommende erste Kollektion.
Ich bin auf eure Meinungen gespannt!
Nachdem ich hier nur ganz beiläufig erwähnte, dass die Pet Shop Boys mit einem neuen Album namens „Elysium“ zurückkehren (wobei sie ja nie wirklich weg waren), vielen die Kommentare zur ersten Single „Invisible“ eher negativ aus. Vielleicht war er der zurückhaltende Sound und das minimalistische Video was im Vergleich zum letzten Album „YES“ fast langweilig klang.
Wer das Interview in der aktuellen INTRO liest, versteht Song und Inhalt jedoch schnell. Es stecke sehr viel Tod in dem Album sagt Neil Tennant hier. Dies hängt vor allem mit dem Tod seiner beiden Eltern in den vergangenen Jahren zusammen.
Und doch bekommen es Tennant und Lowe auch diese mal wieder hin, Themen wie Tod oder Trennung in diesen ganz speziellen leichten Popsound zu verpacken, den sie von Anfang an beherrschen und pflegen wie keine andere Band. Das macht die neue Single „Leaving“ trotz Trennungsthema zu einem wunderschönen Popsong für den Sommer.
„Elysium“ erscheint am 7.September 2012. Die Single „Leaving“ am 12.Oktober. Beides bei EMI Music
Auf Cat Power wurde ich erstmals bei der CHANEL Haute Couture Show Spring/Summer 2007 aufmerksam, als Charlyn Marie Marshall live für das Publikum (und die Models) „Satisfaction“ schmetterte. Also kaufte ich mir gleich sämtliche Alben und stellte fest: Das ist nicht der eigentliche Cat Power Sound.
Eigentlich klingt Cat Power immer ein bisschen wie „Heute ist eigentlich ein ganz schöner Tag“ und „Die Welt ist grausam und wo zum Teufel ist meine Flasche Wein“. Ausnahmen wie ihr Album „Jukebox“ auf dem man wohl eines der besten Coverversionen von Sinatras „New York“ hört, bestätigen die Regel. Wer aber ihr Album „You are free“ kennt oder Won-Kar-Wai’s „My Blueberry Nights“ gesehen hat weiß, was ich meine.
Nun ist sie mit ihrem neuen Album „Sun“ zurück und wie es der Titel bereits sagt: Cat Power klingt weniger schattig. Ein bisschen mehr Beat, mehr elektronische Einflüsse und eben Sonne im Sound. Während im Sound die Sonne scheint ist sie aber noch nicht so ganz im Songtext angekommen. So heißt es bei „Silent Machine“ :
She loves you, she loves you, she loves you so hard the one the person to have you cannot (…)Silent machine is here to make sure to put on your light and then turn around. You lie, you lie, you lie…a lie“.
Aber nun Gut. Die Sonne geht ja auch langsam auf. Und so lange der Schatten so sonnig klingt, können wir mit großartigen Songs wie „Nothing but time“, „3,6,9“, „Sun“ oder „Cherokee“ sehr gut leben!
„Sun“ ist heute bei Matador Records erschienen.



