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Daisydora

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Schöne Sachen, M11

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Links: Mantel von Jil Sander; rechts: Jackett von Alexander McQueen

Ein besonders schöner Karomantel von Jil Sander und ein Tuxedo Jacket aus der Linie MCQ von Alexander McQueen, unter dessen Revers rot-schwarzer Plaid eingesetzt wurde, bilden die Grundlage zu diesem Bericht. Irgendwann hat es ja in unseren Breiten auch wieder unter 20° und dann sollt ihr diese Sachen schon im Schrank hängen haben …. vorausgesetzt, etwas davon gefällt … aber dazu später.
Der Mantel aus leichtem aber warmem Wollstoff nennt sich Degrade Plaid Wool Blend Coat, ist doppelreihig geknöpft und reicht von der Länge her gut über den Kniebereich. Der erste Wintermantel der Saison von Jil Sander überzeugt mit schönen Details, wie den Pattentaschen und dem sehr zurückhaltenden Farbmix aus Rot, Blau, Hellgrau, Dunkelgrau und so weiter.

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(Manche) Kinder können alles! – Mo’s Bows – Handcrafted – Established 2011

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Moziah Bridges; Photo: Annabella Charles Photography

Während den Sommerferien scheint so was wie ein Themenschwerpunkt „Kinder“ in Magazinen und auch online zu laufen … na, jedenfalls habe ich die Reportage im Spiegel gelesen, man kennt ja einige Goldkinder und kann auch ohne eigene am Thema interessiert sein, meine „Rente“ zahle ich ohnehin lieber mal selbst …
Neben Berichten von und mit Katja Saalfrank und anderen Experten, die davor warnen, Kindern die Kindheit zu rauben oder vor lauter elterlichem Ehrgeiz zumindest zu erschweren, ist mir das Fundstück Mo’s Bows vor die Füße gefallen. Und mit großem Vergnügen konnte ich hier und hier lesen, dass der mittlerweile Elfjährige Moziah Bridges aus Memphis schon als Neunjähriger damit begann, seine eigenen Fliegen herzustellen und bei etsy zu verkaufen. Gut 30.000 Dollar sind so bis jetzt zusammen gekommen. Und die guten Zahlen ermutigen Moziah dazu, über die Erweiterung der Kollektion um Krawatten und Einstecktücher nachzudenken. So jung und erfolgreich kommt man auch in Oprah’s Magazine und in den Fokus der Medien.

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Was sagt Mann zu diesen Teilen?

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Morning Suit Coat von Favourbrook

Ab und zu müssen wir hier auch ein paar Stilfragen stellen, nämlich dann, wenn die Entscheidung im Horstson-Modemeinungsmacherteam aus staatlich geprüften Stil-Fachleuten (Horst sitzt in der Kommission 🙂 nicht ganz eindeutig ausfällt – so wie hier …
Die Frage nach der Tragbarkeit und dem Begehrlichkeitsfaktor der drei Teile aus den neuen Kollektionen geht also gleich weiter an euch. Es geht um den Grey Wool Morning Suit Coat von Favourbrook, den es auch in Schwarz gibt, aber um die Farbwahl geht es erst dann, wenn ihr euer OK gebt. Da werden jetzt schon einige fragen, welche Frage, den Cut brauche ich sowieso in beiden Farben, weil ich zur Hochzeit von Andrea Cashiragi und der Taufe von Prinz George von Cambridge eingeladen bin … Aber so einfach machen wir euch die Sache nicht. Ich will wissen, ob man den Mantel auch zu anderen Anlässen als Hochzeiten bei Königs tragen könnte und sollte, so, wie mir das vorschwebte, als ich das Modell sah?

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Enrichez Vous! – Milliarden suchen Marken

Sollte Mr. LVMH, der hoch ehrenwerte Monsieur Bernard Arnault, das wirklich so gesagt haben, und vermutlich ist das so, dann hat er sich entweder kurzfristig vom Boden unter seinen Füßen entfernt, um „über Wasser zu gehen“, oder aber, er hat bloß seine exzellente Kinderstube für einen Moment vergessen: „Seit wann können Sattler und Kutscher bestimmen, wer Herr im Hause ist?“
Die Autoren der Reportage „Das Prinzip Bonaparte“ (Handelsblatt Wochenende, 2., 3. und 4. August) die über die Kräfte- und Machtverhältnisse sowie die Begehrlichkeiten der boomenden Luxusbranche berichten, die Frankreich mit seinen Luxus-Konzernen LVMH und Kering und Hermès plus weiteren „noch“ unabhängigen Marken dominiert, wissen jedenfalls, dass Bernard Arnault den „Sattlern“ von Hermès eben dies bestellte.
Aber dieses Geplänkel ist nur Medienrauschen, der Kampf um das beste Filetstück der Luxusbranche, Hermès, wird auf vielen Ebenen vorangetrieben; mit dem Kalkül, dass einige der Erben den Milliarden schweren Argumenten Arnaults eines Tages doch nicht mehr widerstehen.

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Heidi hypnotisiert Weißen Hai

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Bild: L.Goldman

Wie wir soeben aus gut unterrichteten Quellen, allesamt knallharte twitter News (tweets) von Heidi selbst, erfahren durften, ist Heidi kurz nach dem Frühstück beim Surfen mit ihrem ältesten Sohn einem Weißen Hai begegnet, der noch nicht gefrühstückt hatte. Um allen schlechten Nachrichten auszuweichen, hat sie das völlig verdatterete Tier binnen Sekunden hypnotisiert und dem großen Weissen blieb nichts anderes übrig, als mit leerem Magen rücklings auf den Grund der Bay zu gleiten.

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Schöne Sachen, F10

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Beide Teile von Dries van Noten

Weil seine Kollektion für die kommende Saison für mich mal wieder zu den besten der Besten zählt, bekommt ihr heute Nadelgestreiftes von Dries van Noten zu sehen. Leider habe ich den bestickten Mantel, das ebenfalls bestickte Nadelstreifen-Jackett und den längs gestreiften Blazer mit Stickdetails noch in keinem der Onlineshops gefunden … zeige euch aber die Bilder aus der Schau als Reminder.

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Kurz mit den Rechten kokettieren? x mit Turnschuhen für 24,95 bei Tchibo

tchibo 18 sneaker
Screenshot „der Freitag

Sehr wahrscheinlich ging es dabei nicht um süße Achtzehn, das Alter, denn das waren ja schon immer „süße Siebzehn“. Also liegt der Schluss nahe, den der Autor Felix Werdermann bei „der Freitag“ in seinem Artikel Tchibo und die „18“ daraus gezogen hat: Die 18 wurde ganz bewusst dort hin gesetzt, wo auch sonst auf Turnschuhen, die auch für Neonazis und ähnliches Gesocks attraktiv sein sollen, die zweckdienliche Deko angebracht wird.
Der Autor schreibt: „Die Sportschuhe von Tchibo dürften Nazis erfreuen: Die Aufschrift „18“ steht bei ihnen für Adolf Hitler. Dabei können Codes nützlich sein – für eine freie Gesellschaft.Das Hamburger Unternehmen verkauft inzwischen schließlich allerlei Dinge, jetzt auch für den alltäglichen Neonazi-Bedarf. Im Angebot gibt es Sportschuhe für 24,95€, mit der Aufschrift: „18“. Die Designer werden sich dabei wenig gedacht haben, die Näherinnen in Südostasien noch weniger. Aber Neonazis wissen: Der erste Buchstabe im Alphabet ist das A, der achte das H – die Initialien von Adolf Hitler.“

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CHANEL – Wo Schönheit beginnt …

Es war Karl Lagerfeld selbst, der sich kritisch über die Umsetzung des modernen Spots für Chanel No. 5 (There you are) mit Brad Pitt geäußert hatte …. Sein Urteil zusammengefasst: Die Idee war gut aber die Umsetzung weniger … insbesondere missfiel Karl Lagerfeld, dass Brad seinen Text so theatralisch oder prätentiös gesprochen hat, „als rezitiere er Verse von Shakespeare“.

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Bilder, die ich liebe: Gregory Crewdson

Man ist sich naturgemäß nie begegnet, aber ich vermute, er wäre der Lieblingsfotograf von Sigmund Freud gewesen …
Mittlerweile kennt alle Welt die Bilder des Fotografen Gregory Crewdson, der seine Kunst dem (immer inszenierten) Schrecken des Alltäglichen widmet. Mit ähnlichem Aufwand produziert nur noch Annie Leibovitz ihre Editorials und Advertisements.

Bei Gregory Crewdson (so sieht das übrigens aus, wenn man Fotografie in Yale studierte) geht es nie um Schönheit. Er zeigt die angeblich so heile Welt der Familien und Kleinstädte Amerikas, so wie sich das tägliche Grauen im Kleinen dort ereignet. Menschen leben nebeneinander her, wirken beziehungslos, fast autistisch.

Man fühlt sich nach dem Besuch einer Ausstellung des Künstlers, in der die meterlangen Fotografien wie Filmstills aus einem Hitchcock oder David Lynch wirken, fast dabei ertappt, seine Umgebung endlich ohne all die Lebenslügen zu Familie und heiler Welt des Mikrokosmos der eigenen Stadt zu betrachten. Ganz normale Menschen, wie wir sie täglich überall treffen, wirken wie Akteure aus Psycho … sind traurig, verstört, resigniert. Auf mich wirkt das sehr literarisch, als hätte er die Charaktäre auch mit Worten beschrieben. Aber macht euch bloß keine Sorgen, ich stamme ja auch aus Freud’s ehemaligem Biotop, ehrlich – 😉 da sind Neurosen gesetzlich vorgeschrieben.

Wann und wo auch immer ihr Gelegenheit finden solltet, seine Bilder aus der Nähe zu sehen, nutzt diese Gelegenheit. Es gibt weniges in der Fotografie, das solche Spuren zu hinterlassen vermag. Ich würde seine Bilder sehr gerne sammeln, die kämen dann auf jeden Fall in meine Bibliothek!

Wie er seine Szenarien arrangiert, produziert und fotografiert, könnt ihr euch auch in der Dokumentation Brief
Encounters
anschauen. Sehr sehenswert!

Gregory Crewdson: Brief Encounters Official US Trailer

Gregory Crewdson: Brief Encounters (Film Independent at LACMA)

Was sagt ihr zu meinem gruseligen Fotografen-Tipp, liebe LeserInnen und wer sammelt mit?

Repräsentiert wird der Fotokünstler Gregory Crewdson von der fabelhaften Gagosian Gallery in New York City.

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Mein Schuhfavorit der Saison – Wintersandalen von Louis Vuitton

Wer hätte sie nicht noch im Kopf – die Bilder der Louis Vuitton Womenswear-Schau, in der Frauen auf ihrer Reise im Grand-Hotel einen Zwischenstopp eingelegt haben … in wunderschönen Kleidern wie Negligés und Mänteln, nebst kostbaren Accessoires aus Fellen, Federn und mit Stickereien in Händen elegisch die Flure entlang wandelten, um dann leise hinter Türen zu verschwinden.

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