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Anprobiert … Asics Gel-Noosa TRI 11

Kaum ist man ein paar Tage nicht vor Ort in Hamburg, hat sich die Jahreszeitenuhr schon im Schnelltakt gedreht. Plötzlich stecke ich im Oktober fest, Schnupfen und kalte Hände inklusive. Bei der morgendlichen Joggingrunde sehe ich meinen Atem und auch die Wangen sehnen sich nach Sommer, Sonne und Meer. Glücklicherweise kann ich nur unterschwellig klagen, schließlich durfte ich die letzte Zeit auf Korsika verbringen. Von Kindesbeinen an meine Lieblingsdestination und Platz Eins der absolut, absolut schönsten Laufstrecken. Irgendwo zwischen Macchia, Meer und Bergen findet man immer neue Pfade – ich habe natürlich nicht lange gezögert, bin die Wege rauf und runter geflitzt. Am Fuß hatte ich den ASICS GEL-NOOSA TRI 11, ein Testobjekt der besonders angenehmen Art.
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Prädikat „besonders angenehm“ ist an dieser Stelle keineswegs überzogen und nein, für diese Aussage wurde ich weder bestochen, noch fließt der Geldhahn ins heimische Portemonnaie. Erstmal überzeugt mich das Modell aufgrund seiner fixierten Lasche. Als mehrmaliger Marathon- und aktuell gesundheitsbedingter Mehr-Oder-Weniger-Regelmäßig-Läufer musste ich in der Vergangenheit schon mit dem ein oder anderen Sportschuh kämpfen, der an der Lasche rutscht. Dank beiliegender Gummischnürung und Schnellverschluss ist die nervenaufreibende Stehenbleiben-Routine endlich passé! An dieser Stelle werden zurecht auch Triathlon- und Ironman-Sportler unter uns aufatmen, ein blitzschnelles Anziehen wird mit dem GEL-NOOSA TRI 11 zum Kinderspiel.
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Zudem wird die Vorwärtsbewegung beim Lauf bewusst unterstützt: Die Trusstic-Technologie sorgt für die richtige Beschleunigung. „Jetzt erzählt er uns aber einen“, werdet ihr vielleicht hinterfragen. Ich übertreibe jedoch keinesfalls, die innovative Technologie sorgt für einen kraftvolleren Abdruck, ahmt gewissermaßen das Bindegewebe des Fußes nach. Es wird Spannung erzeugt, wenn der Fuß in die Beschleunigungsphase eintritt und schwupps ist eine Optimierung des Tempos möglich. Gerade für mich ist der Stabilisator in der Mittelsohle interessant, er sorgt für einen effizienten Laufstil – keine schlechte Idee. Bevor es an dieser Stelle jedoch zu sehr in die Materie geht, schauen wir als modenahes Publikum natürlich auch nach der Optik.
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Ich habe mich für das schwarz-graue Modell entschieden und bin mehr als happy, dass ich zur Abwechslung mal keinen knallbunten Laufschuh am Fuß trage. Nicht nur auf Korsika, auch an der vorzeigefreudigen Alster fällt man in zurückhaltendem Schwarz subito auf. In den vergangenen Testwochen wurde ich schon das ein oder andere Mal auf meine ASICS-Wahl angesprochen. Besonders praktisch für regenreiche Tage: Die Wet Grip Außensohle, eine spezielle Mischung aus organischem und anorganischem Material sorgt für den nötigen Grip auf nassem Untergrund (ihr werdet lachen, aber ich habe mich auch schon das ein oder andere Mal auf die Nase gelegt – ganz ohne Glatteisgefahr). Bevor ich mich jedoch verabschiede und einen angenehmen Herbst wünsche, lasse ich euch ein paar Eindrücke von meiner Zeit auf Korsika da.
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Ich kann den Laufschuh und die Insel nur wärmstens empfehlen. Ansonsten: Auf, auf in die kalte Jahreszeit! Ich freue mich über euer Feedback…

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