Machen wir uns nichts vor – die Edwards-Krone von Queen Elisabeth II. ist nicht modern. Das kann sie aber auch nicht sein, denn sie ist das, was in Modeblogger-Kreisen gerne als ‘Vintage’ bezeichnet wird: Alt. Um genau zu sein sogar sehr alt, denn die heutige Krone wurde für die Krönung von Karl II. im Jahr 1661 vom königlichen Goldschmied Sir Robert Vyner hergestellt.
Pünktlich zum 60.Thronjubiläum regte nun das Londoner Nobel-Kaufhaus Harrods bei insgesamt 31 Designern an, der Queen eine neue Krone zu kreieren: Paul Smith, Valentino, Mulberry, Lanvin und noch einige andere Modeschöpfer folgten dem Ruf. Heraus kamen einige Skurrilitäten – wobei obiges Modell von Lanvin mein Favorit ist…
15. Mai 2012
Louis Vuitton Showroom – Women’s & Men’s Prêt-à-Porter Collection FW 2012/2013
Posted on 15. Mai 2012Letzte Woche verschlug es mich in den Süden der Republik. Schuld daran war nicht (nur) meine hohe Affinität zu Leberkäs‘, sondern eine Einladung von Louis Vuitton zur Präsentation der Women’s & Men’s Prêt-a-porter Fall/Winter 2012/2013 Kollektion sowie der Lederwaren & Accessories und der Männer Pre-Collection der kommenden Saison.
Sacha Baron Cohen ist nicht unbedingt bekannt für anspruchsvolles Kino: 2006 kam „Borat“ in Kino, der für sich den Anspruch erhob, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen – so zumindest der Untertitel der US-amerikanischen „Mockumentary“. Es scheint fast so, als wenn dieses Film-Genre speziell für Filme des britischer Komikers erfunden wurde, denn nur 3 Jahre später kam „Brüno“ in die Kinos. Wieder eine Mischung aus Real- und Dokumentarfilm und wieder am Rande des guten Geschmacks und zum Teil auch um einiges darüber.
Am 17.Mai startet nun der nächste Film von Sacha Baron Cohen: „Der Diktator“ heißt das Machwerk, wo der Titelheld (eine optische Mischung aus Muammar al-Gaddafi, Kim Jong Il und Osama bin Laden) laut Presstext sein Volk „liebevoll unterdrückt, um es nicht der Demokratie aussetzen zu müssen“
Nun ist die Idee, sich über Diktatoren lustig zu machen nicht neu – Charlie Chaplin hat das schon in seiner Satire „Der große Diktator“ gemacht. Chaplins Film wurde damals von der New York Times als „vielleicht wichtigsten Film, der je hervorgebracht wurde“ bezeichnet. Das wir Cohens Diktator hingegen nicht schaffen – aber zumindest für einige Diskussionen sorgen, denn die Frage ist, ob er mit diesem Film zu weit gegangen ist oder ob die Satire der richtige Weg ist, Diktatoren zu begegnen…
Was denkst Du?


