
Und obiges Poloshirt ist der vermutliche Höhepunkt der Kooperation zwischen dem U.S. Designer Tim Hamilton und dem amerikanischen Luxuskaufhaus Bergdorf Goodman. Ein wenig enttäuscht bin ich drüber schon, denn als ich das erste mal von der Zusammenarbeit hörte, habe ich mir etwas mehr versprochen. Allerdings wollte Bergdorf Goodman vermutlich auf Nummer sicher gehen, denn mit beigen Chinos und schwarzen Polos kann man nix verkehrt machen, oder vielleicht eben doch?
Die Kollektion, die exklusiv bei Bergdorf Goodman verkauft wird, gibt es nach dem Klick
14. Januar 2011
Gestern noch kündigte ich an, dass Blomquist bitte in die Kamera winkt, wenn er am Samstag bei der Burberry Prorsum MENSWEAR AUTUMN/WINTER 2011 in Mailand sitzt.
Und ich bin schon ein wenig stolz, unseren Lesern den Service zu bieten, die Show auf Horstson anzuschauen, denn wir übertragen per Livestream. Die Show beginnt um 17Uhr. Wir freuen uns!
„Moderne Creation München“ – das ist mal ein Name für ein Label. Und dieses Label hat sich seit meiner Kindheit in mein Gedächtnis geprägt, schließlich war MCM in den 80ern was dolles. Einem modernen Märchen nach hatte Michael Cromer, der in den 70ern in Rom lebte, in einem Hotel das Phänomen beobachtet, dass Louis Vuitton Koffer immer als erstes ins Hotel getragen wurden und er mit seiner einfachen Tasche warten musste – daraus entstand dann ein Unternehmen, dass es immerhin auf 500 Millionen DM Jahresumsatz brachte. Irgendwann wurden zuviele Lizenzen vergeben, der Schwarzmarkt mit Taschen überschwemmt und das Endes des Märchens MCM kennt jeder: Verkauf der Firma in Einzelteile, bis es 2006 von der Koreanerin Sung-Joo Kim wiederbelebt wurde. Als Designer wurde Michael Michalsky verpflichtet der es zumindest schaffte, einen Umsatz von 100 Millionen Euro jährlich einzufahren. Dieses hauptsächlich in Asien und Russland, wo man Bling Bling liebt und wo es einem egal zu sein scheint, ob die Tasche von MCM ist oder von einem anderen Label – Hauptsache es glitzert.
Zu der Kollektion aus der Kooperation von MCM x PHENOMENON geht es nach dem Klick
„Ich versuche die Dinge ein wenig interessanter zu machen. Ich will ein wenig Freude injezieren. Ich mache meine Fashionshow nur der Show wegen, nicht des Geldes wegen, denn in der Mode geht es nicht immer nur um Geld machen.“* sagte Gareth Pugh mal in einem Interview. Das kann ich auch für die Videos des 30jährigen Engländers vorbehaltlos unterschreiben.
Anlässlich der Pitti 2011 drehte Ruth Hogben ein Video, welches durch die Florentiner Opulenz und Religiösität inspiriert wurde. Einflüsse des !WOWOW! sind auch in diesem Video zu spüren und wir hoffen, dass er sich diese Form der Kunst beibehält – schließlich reissen die Gerüchte nicht ab, dass er zu einem anderen großen Label wechselt.
*Quelle Zitat: Elle

