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Was man aus Kaffeesatz machen kann

Bild: Ecoalf

Ich trinke pro Tag zwei Tassen Kaffee und befinde mich damit wahrscheinlich irgendwo im Mittelfeld des täglichen Kaffeskonsums pro Person. Den Kaffeesatz nutze selten als Dünger, meist jedoch fliegt er in die Mülltonne. Doch gibt es noch andere Möglichkeiten, den Rest des Kaffeepulvers zu nutzen? Die gibt es.
Um unsere Ressourcen zu maximieren und dem Abfall ein zweites Leben zu geben, hat Ecoalf nun ein neues Garn aus Kaffeesatz entwickelt.

Für dieses „S.Café“-Garn trocknet und entölt das spanische Label zuerst den Kaffeesatz, den Ecoalf von den örtlichen „7 Eleven“-Shops bekommt. Das Kaffeepulver wird in Pellets umgewandelt und unter hohem Druck in Kunststoff-Filamente, also einer Endlosfaser, eingearbeitet. Zunutze macht sich Ecoalf ein Niedertemperatur- und Hochdruckverfahren, mit denen die Masterbatches auf das recycelte Polyestergarn aufgetragen werden, wodurch die Eigenschaften des Filaments so verändert werden, dass sie schnell trocknend, geruchshemmend und UV-schützend sind.

Kein kalter Kaffee

In der Herbst-Winter-Kollektion 2022 kommt nun das S.Café-Garn bei den beiden 3-in-1 Funktionsjacken Mandu (Damen) und Katman (Herren) zum Einsatz. Das Obermaterial der Jacken besteht umgerechnet aus 20 Tassen Kaffee und circa 23 recycelten Plastikflaschen. Dank der zum Einsatz kommenden, recycelten Materialien reduziert jede Jacke die CO2-Emissionen um etwa 62 Prozent. Sozusagen Kaffeetrinken für den guten Zweck …

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