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Warum mich eine depressive Profikillerin melancholisch machte x MORCHEEBA – „Head up high“

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Bild: PR

Ich habe es nicht aufs Morcheeba Konzert geschafft. Für euch nicht weiter dramatisch? Für mich schon, ist doch „Fear and Love“ immer noch einer meiner Lieblingssongs. Ok, ich hatte damals weder Liebeskummer noch sonstige Herzschmerzen, aber als Peta Wilson in der Serie „La femme Nikita“ zu dem Song so als verlassene und einsame Profikillerin vor sich hin deprimierte, fand ich das schon sehr ergreifend. Das Album „Big Calm“ von dem der Song stammt, ist bereits unglaubliche 15 Jahre alt. Nun ist das bereits elfte Album seit Gründung der Band 1996 erschienen. Mit an Bord die alte neue Sängerin Skye Edwards von der sich Paul und Ross Godfrey 2004 kurzfristig trennten um sie dann 2010 wieder zu verpflichten. Nach dem dann 2010 erschienenen „Blood like Lemonade“ und drei Jahren Pause, kann es nun also wieder losgehen.
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Die erste Single „Gimme your love“ ist typisch für Morcheeba, „I’ll fall apart“ lässt Skye Edwards Stimme (mit Chorbegleitung) perfekt zur Geltung kommen und „To Be“ hat dank Begleitung von Rizzle Kicks den nötigen Hip Hop Einschlag der in „To the grave“ fast ein bisschen afrikanisch folkloristisch wird. Aber hört einfach selbst.

Gimme your love:

Fear and Love:

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  • Siegmar
    31. Oktober 2013 at 10:38

    Morcheeba ist super toll !

  • Horst
    31. Oktober 2013 at 15:44

    Morcheeba mag ich auch sehr gerne und Big Calm war mein Album in den End-90ern 🙂

  • monsieur_didier
    2. November 2013 at 15:35

    …ach, Morcheeba…
    ich habe „Big Calm“ bis zum absoluten „geht nicht mehr“ gehört…
    und kann sie nun wieder hören…

    eins meiner schönsten Konzerte war Skye im Postbahnhof, mit ihrem wirklich grandiosen Solo-Album…
    leider (für mich, als Phobiker) waren nur ca. 50 Zuhörer da…
    es war wundervoll…
    und sie ist wundervoll…

    die Stimme fühlt und hört sich für mich an wie Crepe de Chine…