Music

Milky Chance x „Blossom“

Es war „Stolen Dance“, das Debut von Milky Chance, durch welches das damals
noch sehr junge Duo aus Kassel u.a. von Hype Machine zum „meistgebloggten Act“ gewählt wurde. Das führte dazu, dass rund 350 Tage durch die ganze Welt
getourt wurde. Der Begriff „Milky Chance“ war in aller Munde und die CD in jedem Café, Radio und sonst wo zu hören. Aber sie waren eben so toll, die beiden Jungs aus Deutschland. Jetzt, vier Jahre später, haben Clemens Rehbein und Philipp Dausch nach einem eher mäßigen Lollapalooza Auftritt 2016 mit „Blossom“ ein zweites Album nachgelegt.

Clemens hat inzwischen sogar eine Tochter bekommen. Im gleichnamigen Titelsong geht es dann auch gleich um die geänderte Sicht auf die Welt seit der Geburt seines Kindes. Aber das Album ist keineswegs eine Abfolge lebensbejahender „Wir sind erwachsen geworden“-Songs geworden. Vielmehr klingen die Songs ungezwungen, erwachsener, aber natürlich immer noch Coffeeshop, Radio und überhaupt überall tauglich, allerdings im positiven Sinn. „Blossom“, „Ego“, „Firebird“ und „Doing Good“ sind die ersten vier Songs und legen Tempo vor. Das hält sich bis zum sechsten Song durchgehend und fällt dann leicht ab, aber spätestens bei „Bad Things“ zusammen mit Izzy Bizu zieht es wieder an. Man kann also im Grunde nichts wirklich gegen „Blossom“ sagen, außer dass es Ende des Jahres wahrscheinlich einige geben wird, die mal wieder ein Milky Brake brauchen. Aber damit haben die Jungs ja auch schon Erfahrung.

Milky Chance – Cocoon

„Blossom“ erscheint am 17.03.2017.

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