Männermode

Men’s Choice – Hermès Spring-Summer 2016

Bild: Hermès

Der Sommer wirft seine Schatten voraus – jedenfalls in der Mode. Die ersten Sachen trudeln langsam aber sicher in den Geschäften ein, um als frühe Botschafter der neuen Saison unter dem Tannenbaum als Geschenk von der modischen Zukunft zu künden.
Bei Hermès gibt es jede Saison ein zauberhaft gestaltetes Buch, das meist von Künstlern illustriert oder mit Scherenschnitten versehen ist und die Accessoires für Damen und Herren auf zauberhafte Weise vorstellt. Diese „Lookbooks“ – der Name trifft es irgendwie nicht – sind schon Sammlerstücke an sich. Mit großem Spaß hab ich dieses „Buch“ durchgearbeitet, mich inspirieren lassen und meine Lieblingsstücke für uns Jungs zusammengestellt. Sicherlich ist auch die eine oder andere Geschenkidee mit dabei, aber zwei Stücke weiß ich schon jetzt, die eindeutig in meinem Kleiderschrank landen werden. Denn abgewandelt vom Spruch meiner Großmutter, „Handtücher kann man nie genug besitzen!“, bedeutet das für mich: „Hermès-Accessoires kann man nie genug besitzen!“

Natürlich sind in meiner Auswahl auch wieder zwei Carrés dabei, die ich besonders schön finde. Doch fangen wir mal mit einer echten Anschaffung an, die meinem Kollegen Julian sicherlich reichlich durcheinanderbringen wird, denn er ist ja auf der Suche nach dem „perfekten“ Rucksack:
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Bild: Hermès

Hier etwas aus der Reihe: „Der Rucksack fürs Leben“. Eine Anschaffung, die sich garantiert lohnt. Der „Sac à Dos“, wie die Franzosen Rucksäcke nennen, ist der Rolls-Royce unter den Rucksäcken und nach bester Sattlermanier aus Cristobal-Stierleder hergestellt – allein die Lederwahl bedeutet absolute Strapazierfähigkeit. Das Objekt der Begierde ist perfekt ausgeklügelt: Der ergonomische Träger sorgt bei dem stromlinienförmigen Teil nicht nur für perfekten Sitz zu Fuß und auf dem Fahrrad; auch das häufige Rutschen wird eingeschränkt. Die Innentasche des Rucksacks ist perfekt für das iPad konzipiert: Zwei Reißverschlüsse ermöglichen das Öffnen so, dass er sich flach aufmachen lässt und das berühmte „schwarze Loch“, in dem alles verschwindet, vermieden wird. Gefüttert und mit strapazierfähigem Canvas besteht der Rucksack aus butterweichem Leder, das perfekt den Alltag und auch für den nicht so vorsichtigen Umgang ideal gewappnet ist.
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In den Rucksack kann man den Organisateur37 fürs zweite Tablett stecken. Der Organisateur37 ist ein idealer Organisator, der extrem kompakt ist. Damit er besser in den Rucksack gleitet, wurde er aus Filz mit Seitentaschen aus hochwertigem Kalbsleder hergestellt und bietet auch für iPhone, Stifte und den halben Hausstand, den man sonst noch so auf seinen Stadttouren braucht, Platz.
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Bilder: Hermès

Schon immer Highlights des Sommers waren die Herrensandalen von Hermès, denen ich immer besonderes Augenmerk widme. Pierre Hardy – seit Langem für die Schuhkollektionen verantwortlich – bringt eine Art „Birkenstock de luxe“ in weichem Velours Kalbleder auf den Markt. „Très Hermès“ ist natürlich die Capri-Römersandale in unverfälschtem Naturkalbsleder für die urbanen Gladiatoren unserer Zeit. Gepflegte Füße und einen schönen Sommer vorausgesetzt, stehen sie ganz oben auf meiner Liste.
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Bild: Hermès

Womit wir auch gleich beim Thema „Strand“ sind und dem Header unserer kleinen Empfehlungsliste: Nicht nur für wilde Kerle, sondern fast schon wie ein Gemälde, das Strandtuch aus weichstem Frottee mit dem plakativen Leopard. Die starken Kontraste machen es zu einem Hingucker am Strand und das Motiv von Carl de Parcevaux hält sicherlich mehr als einen Sommer als Lieblingsstück des Urlaubes.
In der trüben Jahreszeit bringt es sonst auch noch einen Hauch von Sommer in jedes Badezimmer …
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Bild: Hermès

Wer nicht so auf große Katzen steht, dem sei die Variante der Surfbretter und Spots von Tahiti, Bali und Honolulu des Designers Filipe Jardim ans Herz gelegt. Dazu gibt’s auch gleich ein „Terry Kissen“, falls man sich von seinen Surftouren ausruhen möchte.
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Bild: Hermès

Der Mahagoni-Elefant ist eigentlich ein Briefbeschwerer, macht sich aber auch irrsinnig dekorativ als Skulptur auf dem Schreibtisch oder dem Sideboard. Er ist wie ein toller Handschmeichler und im Zweifelsfalle bringen Elefanten ja auch immer Glück oder erinnern einen daran, nichts zu vergessen …
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Bilder: Hermès

Jeder Mann sollte mindestens eines der tollen Seidencarrés des Hauses besitzen. Jeanshemd an und ein flamboyantes Carré dazu, schon ist man auch für die höchsten gesellschaftlichen Ereignisse gewappnet.
Meine Empfehlungen aus der Sommerkollektion zur Erweiterung der eigenen Sammlung und um neuen Wind in den Kleiderschrank zu bringen, sind zwei sehr stark farbige Varianten:
Auch von Felipe Jardim stammt das „Modernisme Tropical“. Es setzt auf eine flamboyante Kombi der Motive des brasilianischen Dschungels und der modernen Niemeyer-Architektur der Stadt Brasilia in Farben des südamerikanischen Temperaments.
„Bonnes Vibrations“ ist ebenfalls ein Carré in der Größe 90x 90 cm und wurde von Pierre Marie für Hermès gestaltet. Es zeigt Abstraktionen der akustischen Figuren, die der deutsche Physiker Ernst Chladni im 18. Jahrhundert in Deutschland erfand, um Töne mit Hilfe einer dünnen Kupferplatte sichtbar zu machen. Hört sich kompliziert an, hat aber dazu geführt, dass es jetzt dieses wunderschöne Tuch in tollen Farben gibt, das garantiert in meiner Sammlung landen wird.

Natürlich gibt es viel mehr für Männer in der nächsten Sommerkollektion zu entdecken, aber dafür haben wir ja auch noch nach Weihnachten Zeit, Euch das ein oder andere Teil vorzustellen. Fortsetzung folgt …

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  • Siegmar
    8. Dezember 2015 at 12:38

    ich nehme den Rucksack, die Birkenstock de luxe und das Mahagoni-Tier 🙂

  • PeterKempe
    8. Dezember 2015 at 13:03

    @ Siegmar
    Top Choice! Der Elefant ist mein Liebling !

  • Markus
    8. Dezember 2015 at 13:29

    Der Elefant ganz klar und der Rucksack, aber nicht schwarz, Hermes ist super!

  • blomquist
    8. Dezember 2015 at 18:29

    Ui- das Surfbretter-Strandtuch ist ja super!

  • Monsieur_Didier
    8. Dezember 2015 at 20:18

    …meine Antwort ist jetzt nicht so wahnsinnig originell, aber darauf kommt es ja bisweilen gar nicht an…
    ich nehme den rucksack, meinetwegen auch in Schwarz, aber lieber noch in einem dunklen Kaffeebraun…
    und den elefanten, der ist super, den möchte ich gerne direkt in die Hände nehmen und so lange handschmeicheln, bis das Glück durch alle Öffnungen einströmt…
    (Fenster und Türen 😉 )