Lara; Courtesy of Furla
Für viele Menschen sind Taschen längst mehr als Gebrauchsgegenstände. Sie sind Objekte der Begierde, Wertanlagen – mitunter erreichen einzelne Modelle Preise, die sonst eher mit Mehrfamilienhäusern assoziiert werden. Wer sich in diesem Kosmos bewegt, weiß: Zwischen Haute Couture und Alltagsrealität liegt ein weiter Raum. Furla besetzt darin seit jeher eine pragmatischere Position. Keine Villa mit Seeblick, eher die gut geschnittene Mietwohnung in bester Lage mit Blick – solide, stilvoll, erreichbar.
Das italienische Accessoire-Label, gegründet 1927 in Bologna, steht für hochwertige Lederwaren mit klarem Designanspruch, ohne den Preisfetisch der Luxusspitze zu bedienen. Verwurzelt in der urbanen Kultur Italiens und geprägt von handwerklicher Tradition, verbindet Furla feminine Eleganz mit funktionaler Zurückhaltung. Auch die aktuelle Kampagne folgt diesem Prinzip: Zeitlose Ästhetik trifft auf zeitgemäße Details, ohne den Anspruch, Statussymbole zu produzieren.
Im Fokus steht unter anderem die Sfera Crossbody, deren klare Linien, sphärisches Logo und präzise gesetzte Bicolor-Kontraste aus geprägtem und glattem Leder die gestalterische Handschrift des Hauses zeigen. Ergänzt wird sie durch die Lara Hobo, die mit weicher Silhouette, fließender Drapierung und dem ikonischen Furla-Bogendetail auf subtile Eleganz setzt. Beides sind Taschen, die nicht von Wertsteigerung sprechen, sondern von Alltagstauglichkeit mit Stil.
Furla bleibt damit bei seiner Rolle – als Marke für all jene, die Taschen lieben – obsessiv vielleicht – dabei aber lieber investieren, um sie zu tragen, statt sie im Tresor zu lagern.



No Comments